Bayer, Erfolgschance

Bayer: 70 Prozent Erfolgschance im Supreme Court

30.04.2026 - 03:18:43 | boerse-global.de

Bayer erhofft sich von Glyphosat-Urteil des Supreme Court positive Signale, während der Konzernumbau voranschreitet.

Bayer: 70 Prozent Erfolgschance im Supreme Court - Foto: über boerse-global.de
Bayer: 70 Prozent Erfolgschance im Supreme Court - Foto: über boerse-global.de

In Washington verhandelt der Supreme Court über die Zukunft der Glyphosat-Vergleiche, in Leverkusen treibt Bill Anderson den Konzernumbau voran. Bei Bayer fallen juristische Weichenstellungen und operative Bewährungsproben in diesen Tagen eng zusammen. Das spiegelt sich auch in einer aktuellen Einschätzung der UBS wider.

Juristische Entspannung in Sicht

Die Schweizer Großbank stützt sich auf den Austausch mit Rechtsexperten der US-Kanzlei Morgan & Morgan. Demnach liefen die mündlichen Verhandlungen im sogenannten Durnell-Fall Anfang der Woche vielversprechend. Analyst Matthew Weston taxiert die Wahrscheinlichkeit für ein Bayer-freundliches Urteil auf rund 70 Prozent. Er belässt seine Einstufung auf „Buy“ und sieht das Kursziel weiterhin bei 52 Euro. Ein Erfolg vor dem obersten US-Gerichtshof gilt als wegweisend für die künftige Handhabung der verbliebenen US-Rechtsstreitigkeiten.

An der Börse sorgt diese Perspektive bislang nicht für Euphorie. Die Aktie notiert am Mittwoch bei 36,45 Euro und verzeichnet damit auf Wochensicht ein Minus von gut neun Prozent. Auf längere Sicht zeichnet sich allerdings ein anderes Bild. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate steht ein sattes Plus von knapp 57 Prozent auf der Kurstafel.

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Umbau zeigt erste Konturen

Parallel dazu treibt das Management den internen Umbau voran. Vorstandschef Bill Anderson bekräftigte auf der jüngsten Hauptversammlung seinen Kurs der „Dynamic Shared Ownership“. Weniger Hierarchien sollen den Konzern deutlich agiler machen. Erste Erfolge verbucht die Pharmasparte. Die Medikamente Nubeqa und Kerendia liefern signifikantes Wachstum. Das Management sieht besonders bei Letzterem nach erweiterten Zulassungen erhebliches Potenzial am Markt.

Härtetest im Mai

Operative Fortschritte allein reichen den Investoren jedoch nicht. Die hohe Verschuldung und der schwächelnde freie Cashflow bleiben die wunden Punkte der Bilanz. Am heutigen Mittwoch schüttet der Konzern zunächst die reduzierte Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr in Höhe von 0,11 Euro je Aktie aus.

Der nächste echte Härtetest steht bereits im Kalender. Am 12. Mai legt Bayer die Zahlen für das erste Quartal vor. Dort müssen die Sparten Crop Science und Pharmaceuticals beweisen, dass die verschlankten Strukturen bereits messbar auf die Profitabilität durchschlagen.

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