Bawag, Milliarden

Bawag: 1,6 Milliarden für PTSB-Übernahme

26.04.2026 - 14:13:31 | boerse-global.de

Die Bawag bietet 1,6 Milliarden Euro für die irische PTSB. Während Dublin den Deal befürwortet, zweifeln Analysten am Kaufpreis.

Bawag: 1,6 Milliarden für PTSB-Übernahme - Foto: über boerse-global.de
Bawag: 1,6 Milliarden für PTSB-Übernahme - Foto: über boerse-global.de

Ein Milliardenangebot spaltet die Meinungen. Die österreichische Bawag greift nach der irischen PTSB. Die Regierung in Dublin winkt den Deal durch. Einige Analysten schütteln dagegen den Kopf.

Auf dem Tisch liegt eine Offerte über 1,6 Milliarden Euro. Der irische Staat hält 57 Prozent an der Zielbank und unterstützt den Verkauf. Manche Experten bezeichnen den gebotenen Preis allerdings als unangemessen niedrig. Für die Bawag werten Fachleute die Transaktion hingegen als äußerst vorteilhaft.

Scheitern mit weitreichenden Folgen

Eine behördliche Blockade des Deals gilt als unwahrscheinlich. Passiert es trotzdem, drohen harte Konsequenzen für die Iren. Der gesamte Verkaufsprozess würde sich um 12 bis 24 Monate verzögern. Parallel dazu rechnen Marktbeobachter mit einem massiven Kurssturz bei der PTSB.

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Die Aktionäre der Bawag reagieren derweil nervös. Am Freitag sackte der Kurs um knapp fünf Prozent ab. Die Papiere gingen bei 145 Euro aus dem Handel. Auf Wochensicht steht ein Minus von rund sechs Prozent zu Buche.

Langfristig glänzt die Aktie weiterhin. Auf Jahressicht beläuft sich das Plus auf fast 59 Prozent. Der Kurs notiert damit komfortabel über seiner 50-Tage-Linie.

Steuerdebatte in der Heimat

Abseits der irischen Expansionspläne droht Gegenwind auf dem Heimatmarkt. Politiker fordern eine Verlängerung der erhöhten Bankenabgabe in Österreich. Diese Maßnahme könnte über das Jahr 2027 hinaus gelten. Die Branche hatte in den vergangenen Jahren extrem hohe Zinsgewinne eingefahren. Kein Wunder. Das weckt nun politische Begehrlichkeiten und belastet die Rahmenbedingungen für heimische Finanzinstitute.

In den kommenden Tagen rückt die Finanzierung der geplanten Übernahme in den Mittelpunkt. Das Bawag-Management muss nun konkrete Details zur Integration der irischen Bank vorlegen. Gelingt den Österreichern ein reibungsloser Abschluss, bauen sie ihre Marktposition in Europa deutlich aus.

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