BAuA stellt neues Arbeits- und Forschungsprogramm vor
27.03.2026 - 03:19:09 | boerse-global.deDie Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat ihre Agenda für die Jahre 2026 bis 2029 vorgestellt. Das Programm definiert fünf strategische Handlungsfelder, um sichere und gesunde Arbeitsplätze in einer sich wandelnden Welt zu schaffen.
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Fünf Säulen für den Arbeitsschutz der Zukunft
Die BAuA konzentriert sich künftig auf fünf Kernbereiche. Dazu zählen die systematische Erfassung von Veränderungen in der Arbeitswelt, die Gewährleistung von Anwendungssicherheit und die menschengerechte Gestaltung von Arbeitssystemen. Zudem will die Behörde Gesundheit und Arbeitsfähigkeit fördern sowie ihre Instrumente und die Wissensvermittlung weiterentwickeln.
Digitalisierung und KI im Fokus
Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Auswirkungen von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Die BAuA setzt sich für eine menschenzentrierte Gestaltung von KI-Systemen ein, um Gefährdungen am Arbeitsplatz zu minimieren. Gleichzeitig sollen neue Technologien systematisch für den Arbeitsschutz erschlossen werden.
Das Handlungsfeld „Anwendungssicherheit“ bleibt zentral. Hier trägt die BAuA zu hoheitlichen Aufgaben im Chemikalienrecht bei. Ein aktuelles Beispiel ist die Verlängerung der Bewerbungsfrist für den Deutschen Gefahrstoffschutzpreis.
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Psychische Belastungen gewinnen an Bedeutung
Während physische Arbeitsunfälle zurückgehen, nehmen psychische Belastungen zu. Die Forschung der BAuA fokussiert sich daher verstärkt auf Prävention und ergonomische Arbeitsgestaltung. Ein wichtiges Thema ist „Stay at Work“ – also der Verbleib von Beschäftigten trotz gesundheitlicher Beeinträchtigungen im Job.
Wie können Betriebe die Arbeitsfähigkeit ihrer Mitarbeiter erhalten? Die BAuA analysiert Studien, um wirksame Präventionsmaßnahmen zu identifizieren und Konzepte für die Rückkehr an den Arbeitsplatz zu entwickeln.
Wissenstransfer in die Praxis
Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als Grundlage für die Politikberatung. Das Arbeitsweltmonitoring der BAuA liefert dafür empirisch gestützte Daten. Ziel ist es, Gestaltungsempfehlungen für gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen zu entwickeln und diese in die betriebliche Praxis zu trafen.
Experten sehen in dem Programm einen notwendigen Schritt, um den Arbeitsschutz dynamisch an neue Technologien und gesellschaftliche Entwicklungen anzupassen. Die verstärkte Fokussierung auf Digitalisierung und psychische Gesundheit spiegelt die aktuellen Herausforderungen wider.
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