BASF, Aktie

BASF Aktie: Sparkurs verschärft

01.03.2026 - 05:07:13 | boerse-global.de

Der Chemiekonzern erhöht sein Einsparziel auf 2,3 Milliarden Euro und erwartet für 2026 ein Übergangsjahr mit moderater operativer Ergebnisentwicklung.

BASF zieht die Schrauben fester an. Nach den Zahlen für 2025 erhöht der Chemiekonzern sein Sparziel – und dämpft gleichzeitig die Erwartungen für 2026. Genau diese Kombination aus Kostenprogramm und vorsichtigem Ausblick erklärt, warum Anleger genauer hinschauen.

Mehr Einsparungen – und Jobs wandern ab

BASF hebt das Ziel für jährliche Kosteneinsparungen bis Ende 2026 auf 2,3 Milliarden Euro an, nach zuvor 2,1 Milliarden Euro. Ein Schwerpunkt liegt auf der Verwaltung. Stellen sollen dort abgebaut werden, zudem will BASF Funktionen aus Deutschland nach Asien verlagern, unter anderem nach Indien und Malaysia.

Der Personalabbau läuft bereits: Zwischen Dezember 2023 und Dezember 2025 sank die Mitarbeiterzahl um rund 4.800 (Neueinstellungen am chinesischen Verbundstandort Zhanjiang nicht eingerechnet). Unterm Strich will BASF seine Kostenbasis an ein Umfeld anpassen, das in Europa von Kostendruck und schwacher Nachfrage geprägt ist.

Zahlen 2025: Umsatz runter, Gewinn rauf

Im Geschäftsjahr 2025 fiel der Umsatz auf 59,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 61,4 Milliarden Euro). Auch das bereinigte EBITDA (EBITDA vor Sondereinflüssen) ging auf 6,6 Milliarden Euro zurück.

Auffällig ist jedoch: Der Nettogewinn stieg trotz rückläufiger operativer Kennzahlen von 1,298 auf 1,619 Milliarden Euro. Das zeigt, wie stark einzelne Ergebnisbestandteile auseinanderlaufen können – und warum der Blick auf den Ausblick für 2026 jetzt so wichtig wird.

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Ausblick 2026: „Übergangsjahr“ mit enger Spanne

Für 2026 spricht das Management von einem Übergangsjahr und bleibt vorsichtig. BASF erwartet ein bereinigtes EBITDA von 6,2 bis 7,0 Milliarden Euro. Die Bandbreite signalisiert: Eine klare Trendwende ist im operativen Geschäft noch nicht fest eingeplant.

Während der Ausbau in China – insbesondere in Zhanjiang – weiterläuft, bleibt Europa der Bremsklotz. Kann der verschärfte Sparkurs die schwache Nachfrage und den Kostendruck ausreichend abfedern? BASF setzt erkennbar darauf, dass genau diese Maßnahmen das Ergebnis stabilisieren.

Zum Wochenabschluss notierte die Aktie bei 48,55 Euro (Freitag: -2,22%) und liegt damit rund 10% unter dem 52?Wochen?Hoch von 53,98 Euro. Der Fokus dürfte kurzfristig darauf liegen, ob BASF die angekündigten Einsparungen bis Ende 2026 planmäßig umsetzt – und ob sich das Ergebnis 2026 innerhalb der Prognosespanne eher am oberen oder unteren Rand einpendelt.

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