BASF Aktie: Geduld gefragt
27.02.2026 - 22:31:07 | boerse-global.deDer Chemie-Riese liefert Zahlen, die Anleger am heutigen Freitag zwiespältig zurücklassen. Während der operative Gewinn unter Druck steht und das Jahr 2026 offiziell als Übergangsphase deklariert wird, gibt es zumindest für Einkommensinvestoren eine beruhigende Nachricht. Kann die stabile Dividende die Sorgen um das weiterhin schwache Kerngeschäft ausgleichen?
Vorsichtiger Blick nach vorn
CEO Markus Kamieth stimmt die Märkte auf ein weiteres herausforderndes Jahr ein. Für 2026 prognostiziert der Vorstand ein operatives Ergebnis (EBITDA vor Sondereinflüssen) zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro. Damit signalisiert der Konzern Stagnation oder im schlimmsten Fall einen weiteren Rückgang im Vergleich zu den knapp 6,6 Milliarden Euro des Vorjahres. Eine spürbare Markterholung erwartet das Management frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2026.
Der Rückblick auf das abgelaufene Geschäftsjahr zeigt die Spuren des schwierigen globalen Umfelds. Der Umsatz sank auf 59,7 Milliarden Euro, belastet durch schwächere Margen in den Sparten Chemicals und Materials. Dennoch gelang ein Lichtblick bei der Effizienz: Der für die Finanzkraft wichtige Free Cashflow kletterte auf 1,3 Milliarden Euro und soll im laufenden Jahr weiter auf bis zu 2,3 Milliarden Euro steigen. Auch der Nettogewinn legte auf 1,6 Milliarden Euro zu.
Dividende als Anker
Für Aktionäre bleibt die Ausschüttungspolitik das zentrale Argument für ein Engagement. Der Vorstand schlägt eine unveränderte Dividende von 2,25 Euro je Aktie vor. Dies unterstreicht das Ziel, bis 2028 insgesamt 12 Milliarden Euro über Ausschüttungen und Aktienrückkäufe an die Anteilseigner zurückzugeben.
Strategisch setzt BASF weiterhin konsequent auf das Programm "Winning Ways". Neben Kostensenkungen steht die Inbetriebnahme von Anlagen am neuen Verbundstandort im chinesischen Zhanjiang im Fokus, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Zudem prüft der Konzern rechtliche Schritte in den USA, um mögliche Zollrückerstattungen zu erwirken.
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Marktreaktion und Fazit
An der Börse dominiert heute die Skepsis gegenüber dem verhaltenen Ausblick. Das Papier verliert aktuell rund 1,9 Prozent und notiert bei 48,71 Euro. Trotz dieses Dämpfers liegt die Aktie seit Jahresanfang noch immer mit knapp 9 Prozent im Plus, hat sich jedoch wieder etwas deutlicher vom jüngsten 52-Wochen-Hoch bei knapp 54 Euro entfernt.
BASF navigiert weiterhin durch schweres Fahrwasser und erkauft sich mit einer stabilen Dividende Zeit bei den Investoren. Die Rückkehr zu profitablem Wachstum hängt nun maßgeblich davon ab, ob die prognostizierte Konjunkturbelebung in der zweiten Jahreshälfte 2026 tatsächlich eintritt.
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