BASF Aktie: 7,7 Milliarden für Lacksparte
21.05.2026 - 04:24:19 | boerse-global.deDer Umbau bei BASF nimmt konkrete Formen an. Vorstandschef Markus Kamieth zerlegt den Chemiekonzern Stück für Stück. Das Ziel: weniger Komplexität und mehr Marktfähigkeit.
Eigenständigkeit für das Agrargeschäft
Seit dem 1. Mai führt Livio Tedeschi die Agrarsparte. Der Bereich operiert künftig als rechtlich eigenständige europäische Gesellschaft. Damit bereitet das Management den geplanten Börsengang in Frankfurt für das Jahr 2027 vor.
BASF will auch nach dem IPO die Mehrheit an dem Geschäft halten. Die Sparte setzte zuletzt rund 9,8 Milliarden Euro um. Künftig soll der Saatgut-Anteil auf ein Viertel steigen und das Asiengeschäft wachsen.
Milliardenregen aus dem Lackgeschäft
Parallel dazu steht der Verkauf der Lacksparte kurz vor dem Abschluss. BASF erwartet den Vollzug der Transaktion im laufenden zweiten Quartal. Ein Konsortium um Carlyle und die Qatar Investment Authority übernimmt die Mehrheit.
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Der Deal bewertet das Geschäft mit 7,7 Milliarden Euro. Vor Steuern fließen dem Konzern rund 5,8 Milliarden Euro zu. BASF behält einen Anteil von 40 Prozent an der neuen Einheit.
Aktie konsolidiert auf hohem Niveau
Am Aktienmarkt reagieren Investoren aktuell mit leichten Gewinnmitnahmen. Auf Wochensicht verlor das Papier gut vier Prozent und notiert bei 51,11 Euro. Auf Jahressicht steht weiterhin ein Plus von knapp 20 Prozent.
Der Relative-Stärke-Index signalisiert mit einem Wert von 84,5 eine überkaufte Marktsituation. Die Aktie pendelt derzeit exakt auf Höhe der 50-Tage-Linie.
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Nun rückt die Verwendung der frischen Milliarden aus dem Coatings-Verkauf in den Fokus. Das Management plant, die Mittel für den Schuldenabbau und den Umbau der Verbundstandorte zu nutzen. Aktionäre erhoffen sich davon eine Sicherung der Dividende für das kommende Jahr.
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