Barrick Mining Aktie: Lumwana kostet zwei Milliarden Dollar
14.05.2026 - 16:06:04 | boerse-global.deRekordgewinne und ein massiver Ausbau des Kupfergeschäfts treiben Barrick Mining operativ an. An der Börse klaffen Realität und Stimmung jedoch auseinander. Die Aktie gab zuletzt drei Tage in Folge nach.
Das Unternehmen positioniert Kupfer zunehmend als zweiten Wachstumsmotor neben dem traditionellen Goldgeschäft. Im Zentrum dieser Strategie steht das riesige Lumwana-Projekt in Sambia. Der Ausbau kostet rund zwei Milliarden US-Dollar. Im ersten Quartal meldete das Management planmäßige Fortschritte. Wichtige Bauteile für die Mühlen trafen bereits auf der Baustelle ein.
Die Produktion in der erweiterten Anlage startet voraussichtlich Anfang 2028. Für das laufende Jahr rechnet Barrick mit Investitionen am unteren Ende der geplanten Spanne. Diese liegt zwischen 750 und 850 Millionen US-Dollar.
Kupfer treibt den Umsatz
Im abgelaufenen Quartal förderte der Konzern 49.000 Tonnen Kupfer. Damit traf Barrick die eigenen Prognosen exakt. Das Jahresziel bleibt bei rund 200.000 Tonnen. Hohe Marktpreise für das Industriemetall beflügelten das Geschäft massiv und trieben den Umsatz um 67 Prozent nach oben.
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Der bereinigte Nettogewinn kletterte im Jahresvergleich sogar um 180 Prozent. Kein Wunder. CEO Mark Hill bezeichnet Kupfer als essenziellen Baustein der Wachstumsstrategie. Trotz dieser starken Zahlen schloss die Aktie am Mittwoch schwächer bei 41,30 US-Dollar.
Analysten heben Kursziele an
Mehrere Investmentbanken reagierten in dieser Woche auf die starken Quartalszahlen. UBS erhöhte das Kursziel auf 54 US-Dollar und behielt die Kaufempfehlung bei. Analysten der National Bank hoben ihre Prognose auf 75 kanadische Dollar an. Stifel Canada sieht den fairen Wert weiterhin bei 95 kanadischen Dollar.
Spin-off und Aktienrückkäufe
Neben dem operativen Geschäft treibt Barrick strategische Umbauten voran. Das Management plant einen Spin-off der nordamerikanischen Vermögenswerte bis Ende 2026. Parallel dazu kündigte der Vorstand ein neues Aktienrückkaufprogramm an. Dieses hat ein Volumen von drei Milliarden US-Dollar.
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Der Bergbaukonzern verfügt über prall gefüllte Kassen. Der operative Cashflow lag zuletzt bei 2,55 Milliarden US-Dollar. Diese hohe Liquidität sichert den teuren Ausbau in Sambia ab. Aktionäre profitieren ebenfalls direkt von der Finanzkraft. Mitte Juni zahlt Barrick eine Quartalsdividende von 0,175 US-Dollar je Aktie aus.
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