Barrick Mining Aktie: Fourmile früher ins Newmont-JV
15.05.2026 - 17:51:59 | boerse-global.deBarrick Mining hat eine bemerkenswerte Woche hinter sich. Nach einem Quartalsergebnis, das Analysten deutlich übertraf, folgte die Hauptversammlung — und CEO Mark Hill deutete an, dass das begehrte Fourmile-Goldprojekt früher als erwartet in das Joint Venture mit Newmont eingebracht werden könnte.
Quartalszahlen als Rückenwind
Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte im ersten Quartal 2026 auf 0,98 Dollar — ein Anstieg von 180 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Umsatz erreichte 5,22 Milliarden Dollar und übertraf damit die Markterwartungen deutlich. Die Aktie legte daraufhin zeitweise fast acht Prozent zu.
Die Bilanz zeigt eine ebenso klare Richtung. Barrick wechselte von einer Nettoschuldenposition von 623 Millionen Dollar im ersten Quartal 2025 zu einer Nettocashposition von 2,4 Milliarden Dollar — ein Sprung, der dem Konzern erheblichen Spielraum verschafft. Seit 2021 hat Barrick knapp 7,9 Milliarden Dollar an Aktionäre zurückgegeben. Ein neues Aktienrückkaufprogramm über 3 Milliarden Dollar ist geplant.
Fourmile: Früherer Einstieg ins Joint Venture?
Das Fourmile-Projekt in Nevada ist derzeit nicht Teil von Nevada Gold Mines, dem Joint Venture mit Newmont. Ursprünglich war ein Einbringen in das Gemeinschaftsunternehmen erst in einigen Jahren vorgesehen. CEO Hill signalisierte nun, dass eine frühere Einigung mit Newmont möglich sei.
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Das Timing ist strategisch bedeutsam. Barrick plant, noch vor Ende 2026 einen Anteil von zehn bis 15 Prozent seiner nordamerikanischen Aktivitäten an die Börse zu bringen. Fourmile ist integraler Bestandteil dieser Abspaltung. Eine wirtschaftliche Erstbewertung des Projekts geht von einer möglichen Jahresproduktion von bis zu 750.000 Unzen Gold über mindestens 25 Jahre aus — das würde Fourmile zu einer der größten Goldminen der Welt machen.
IPO als Bewertungskorrektur
Das geplante Börsenlisting der nordamerikanischen Sparte soll primär in New York stattfinden, mit einer Zweitnotiz in Toronto. Barrick sieht darin einen Weg, den anhaltenden Bewertungsabschlag gegenüber Wettbewerbern wie Agnico Eagle zu verringern. Der Abschlag entsteht vor allem durch das Engagement in risikoreichen Regionen wie Afrika, dem Nahen Osten und Pakistan.
Jefferies-Analysten halten Barrick für deutlich unterbewertet. Eine spürbare Neubewertung der Aktie setze jedoch zweierlei voraus: die erfolgreiche Umsetzung des Nordamerika-IPO und den Abbau von Positionen in schwierigen Jurisdiktionen.
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Die Jahresprognose für 2026 bekräftigte Barrick auf der Hauptversammlung. Die Goldproduktion soll zwischen 2,90 und 3,25 Millionen Unzen liegen. Für das zweite Quartal erwartet das Unternehmen 730.000 bis 770.000 Unzen — mit weiter steigender Tendenz im Jahresverlauf.
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