Balfour Beatty Aktie: Strategischer Umbau
26.02.2026 - 21:36:37 | boerse-global.deBalfour Beatty setzt derzeit auf zwei Säulen: den konsequenten Rückkauf eigener Aktien und einen geplanten Wechsel an der Finanzspitze. Während das Unternehmen kontinuierlich Liquidität an die Aktionäre zurückgibt, bereitet sich der Konzern auf eine neue Ära nach dem langjährigen Finanzchef Phil Harrison vor. Doch wie stabil ist das Fundament für diesen Übergang?
Kontinuierliche Aktienrückkäufe
Das Unternehmen reduziert seine ausstehenden Aktien weiterhin durch tägliche Markttransaktionen. Gestern erwarb Balfour Beatty 65.000 eigene Anteile zu einem Durchschnittspreis von 761,28 Pence. Die Preisspanne während des Handels bewegte sich dabei zwischen 756,50 und 766,50 Pence.
Diese Transaktion folgte auf eine identische Volumenaktivität am Vortag. Am Mittwoch kaufte das Unternehmen ebenfalls 65.000 Aktien, zahlte mit durchschnittlich 767,20 Pence jedoch einen etwas höheren Preis. Insgesamt hat der Konzern im aktuellen Programm bereits rund 2,6 Millionen Aktien zu einem Gesamtdurchschnittspreis von 735,57 Pence zurückgekauft. Die Gesamtzahl der stimmberechtigten Aktien beläuft sich nach den jüngsten Käufen auf 490.239.545 Stück.
Führungswechsel in der Finanzabteilung
Neben den Kapitalmaßnahmen steht eine personelle Weichenstellung im Vorstand an. CFO Phil Harrison wird sein Amt nach zehn Jahren niederlegen. Sein Nachfolger wird Myles Westcott, der aktuell als Group Financial Controller beim Rüstungskonzern BAE Systems tätig ist.
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Die Bilanz von Harrisons Amtszeit verdeutlicht die finanzielle Neuausrichtung des Unternehmens. Bei seinem Antritt im Jahr 2014 wies der Konzern noch eine Nettoverschuldung von 371 Millionen Pfund auf. Bis Ende 2025 wandelte sich diese Position in ein durchschnittliches Nettoguthaben von 1,1 Milliarden Pfund.
Um Stabilität im Übergang zu gewährleisten, bleibt Harrison bis zur Vorlage der Jahresergebnisse im März im Amt. Danach wird er seinen Nachfolger noch weitere vier Monate bei der Einarbeitung unterstützen. Die Veröffentlichung der detaillierten Bilanzzahlen im März 2026 bildet den nächsten entscheidenden Termin, um die Nachhaltigkeit der hohen Cash-Reserven zu bewerten.
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