BaFin warnt vor unseriöser Trading-Plattform Rostock24
21.01.2026 - 22:25:12Die Finanzaufsicht BaFin warnt dringend vor der Online-Plattform “Rostock24”. Die Betreiber bieten laut Behördenangaben ohne Erlaubnis Finanzdienstleistungen an. Für Anleger besteht das Risiko eines Totalverlusts.
Die Aufsicht ermittelt gegen die unbekannten Betreiber, die unter dem Namen “Rostock24 Limited” firmieren. Das Unternehmen gibt einen Hauptsitz in Nürnberg an und behauptet, im britischen Handelsregister eingetragen zu sein. Eine Überprüfung ergab jedoch: Diese Registrierung existiert nicht.
Verdacht auf unerlaubte Geschäfte
Die Plattform steht im Verdacht, ohne die erforderliche Lizenz der BaFin Wertpapiergeschäfte und Dienstleistungen rund um Kryptowerte anzubieten. Eine solche Lizenz ist in Deutschland Pflicht und stellt sicher, dass Anbieter seriös und solvent sind.
Für Verbraucher bedeutet das Fehlen dieser Aufsicht:
* Kein Kapitalschutz: Es gibt keine Einbindung in gesetzliche Entschädigungssysteme.
* Hohes Betrugsrisiko: Die Geschäftsabläufe sind nicht transparent.
* Anonyme Betreiber: Die Domain wurde erst im Oktober 2025 über einen Anonymisierungsdienst registriert – ein klassisches Warnsignal.
Smartphone wird zur Betrugsfalle
Der Fall “Rostock24” spiegelt einen größeren Trend wider: Anlagebetrug verlagert sich zunehmend auf mobile Geräte. Täter nutzen Social Media, Messenger und täuschend echte Apps, um mit Versprechen schneller, hoher Gewinne zu ködern.
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Die ständige Verfügbarkeit des Smartphones hilft den Betrügern, Druck aufzubauen. Verbraucherschützer raten zu äußerster Vorsicht bei unaufgeforderten Angeboten. Garantierte, unrealistische Renditen und Drängelei sind klare Alarmzeichen.
So prüfen Sie die Seriosität eines Anbieters
Die BaFin bietet auf ihrer Website eine Unternehmensdatenbank an. Hier können Verbraucher in Sekundenschnelle prüfen, ob ein Anbieter eine gültige Lizenz besitzt. Fehlt diese Erlaubnis, sollte man das Investment sofort stoppen.
Wer bereits Kontakt zu “Rostock24” hatte oder Geld investiert hat, sollte:
1. Sofort alle weiteren Zahlungen einstellen.
2. Die Kommunikation mit den Betreibern abbrechen.
3. Alle Beweise wie Chats und Überweisungsbelege sichern.
4. Einen auf Kapitalanlagebetrug spezialisierten Rechtsanwalt konsultieren.
Die Aufsicht intensiviert ihre Überwachung im digitalen Raum. Letztlich bleibt die Aufklärung der Verbraucher der wichtigste Schutz. Der Fall “Rostock24” zeigt erneut: Hinter verlockenden Renditeversprechen im Netz steckt oft nur Betrug.


