BaFin, Betrugs-Plattform

BaFin warnt vor Betrugs-Plattform Tradeshark24

04.02.2026 - 21:22:12

Die Finanzaufsicht warnt vor der unerlaubten Handelsplattform Tradeshark24, die die Identität eines regulierten Unternehmens missbraucht und Anleger gefährdet.

Die Finanzaufsicht BaFin warnt eindringlich vor der Handelsplattform Tradeshark24. Die unbekannten Betreiber der Website tradeshark24.com bieten laut Behördenverdacht ohne Erlaubnis Finanzdienstleistungen an. Besonders dreist: Sie missbrauchen die Identität eines zugelassenen Unternehmens.

Unerlaubte Geschäfte mit falscher Identität

Die Ermittlungen der BaFin deuten auf klare Gesetzesverstöße hin. Die Plattform soll Finanzgeschäfte, Wertpapierhandel und Dienstleistungen rund um Kryptowerte anbieten – alles ohne die in Deutschland zwingend erforderliche Lizenz. Ein solches Vorgehen ohne Genehmigung verstößt gegen das Kreditwesengesetz (KWG) und ist illegal.

Die offizielle Warnung vom 4. Februar 2026 basiert auf Paragraf 37 des KWG. Ihr Ziel: die Öffentlichkeit vor finanziellen Verlusten schützen.

Anzeige

Viele Betrugsfälle beginnen mit einer Kontaktaufnahme über WhatsApp oder Messenger – genauso wie bei Fake-Börsen. Ein kostenloser Ratgeber zeigt die 5 wichtigsten Schutzmaßnahmen für Ihr Android-Smartphone, damit Sie Nachrichten, Banking-Apps und PayPal-Konten vor Datendieben und falschen Konten absichern. Praktische Schritt-für-Schritt-Anleitungen helfen Ihnen, Sicherheitslücken schnell zu schließen. Gratis-Sicherheitspaket für Android anfordern

Dreister Identitätsdiebstahl als Täuschungsmanöver

Der Fall ist besonders gravierend, weil die Betreiber gezielt den Namen und die Daten eines echten Unternehmens stehlen. Bei dem Opfer handelt es sich um die Frankfurt Financial Solutions GmbH & Co. KG, ein in Frankfurt ansässiges und von der BaFin reguliertes Unternehmen.

Die Aufsicht stellt klar: Dieses legitime Unternehmen steht in keiner Verbindung zu Tradeshark24. Die Taktik ist beliebt bei Betrügern, weil sie bei Anlegern ein falsches Gefühl von Sicherheit erzeugt. Wer den Firmennamen in der BaFin-Datenbank prüft, könnte fälschlich auf Seriosität schließen.

So agieren die Betrüger typischerweise

Die Masche folgt einem bekannten Muster:
* Lockvogel: Unaufgeforderte Kontaktaufnahme über soziale Medien oder Messenger wie WhatsApp.
* Versprechen: Aggressive Werbung mit unrealistisch hohen Renditen, oft bei Kryptowährungen oder CFDs.
* Täuschung: Nach ersten Einzahlungen werden in manipulierten Kontoberichten scheinbare Gewinne vorgegaukelt.
* Abzocke: Bei Auszahlungswünschen werden die Betreiber plötzlich unerreichbar, fordern weitere Gebühren oder sperren Konten. Das Ergebnis ist meist der Totalverlust.

Was betroffene Anleger jetzt tun müssen

Wer bereits Geld bei Tradeshark24 investiert hat, sollte sofort handeln:
1. Keine weiteren Zahlungen mehr leisten.
2. Kontakt zu einem auf Kapitalanlagebetrug spezialisierten Rechtsanwalt aufnehmen.
3. Anzeige bei der Polizei erstatten.

Zum präventiven Schutz rät die BaFin zu gesunder Skepsis. Misstrauen Sie unaufgeforderten Angeboten mit übertriebenen Gewinnversprechen. Prüfen Sie jeden Anbieter gründlich in der Unternehmensdatenbank der BaFin und vergleichen Sie alle Kontaktdaten mit den offiziellen Einträgen. Schon kleine Abweichungen können ein Warnsignal sein.

@ boerse-global.de