BaFin warnt vor betrügerischen Festgeldangeboten
22.01.2026 - 15:25:12Die Finanzaufsicht BaFin warnt Anleger vor einer neuen Betrugsmasche mit gefälschten Festgeldangeboten. Kriminelle missbrauchen den Namen eines seriösen Unternehmens, um Kapital abzugreifen.
Identitätsdiebstahl im großen Stil
Im Zentrum der aktuellen Warnung steht die E-Mail-Adresse info@vcgmanagement.de. Über diese Adresse bieten unbekannte Täter illegale Festgeldanlagen an – ohne jede behördliche Erlaubnis. Das Besondere: Sie geben sich als die legitim existierende VC Germany Management GmbH aus. Damit erschleichen sie sich das Vertrauen ahnungsloser Anleger.
Die echte VC Germany Management GmbH hat mit diesen Angeboten nichts zu tun. „Es handelt sich um klassischen Identitätsdiebstahl“, stellt die BaFin klar. Wer auf die gefälschten Angebote hereinfällt, riskiert den Totalverlust seines Geldes. Die Betrüger locken mit professionell gestalteten E-Mails und lockenden Zinsversprechen.
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Trend: Immer mehr gefälschte Finanzfirmen
Der Fall ist kein Einzelfall. In den vergangenen Monaten häufen sich Warnungen vor sogenanntem Identity Spoofing. Kriminelle kopieren dabei Logos, Impressumsdaten und sogar Namen von Geschäftsführern echter Unternehmen. So erschaffen sie täuschend echte Fassaden.
Erst kürzlich warnte die BaFin vor den Domains two-five-management.com und fidelity-ag.com. Das Muster ist stets ähnlich: Unerlaubte Finanzdienstleistungen, überdurchschnittliche Renditeversprechen und professionelles Auftreten sollen Anleger blenden.
So schützen Sie sich vor Betrug
Angesichts der professionellen Masche rät die BaFin zu erhöhter Wachsamkeit. Bevor Geld fließt, sollten Anleger einige grundlegende Checks durchführen.
Das wichtigste Werkzeug ist die Unternehmensdatenbank der BaFin. Hier lässt sich prüfen, ob ein Anbieter tatsächlich eine Lizenz für seine Angebote besitzt. Doch auch andere Warnsignale sind eindeutig:
- Unaufgeforderte Kontaktaufnahme: Misstrauen Sie Angeboten per E-Mail oder Messenger, die Sie nicht angefordert haben.
- Unglaubwürdige Renditen: Versprechen von Renditen, die deutlich über dem Marktdurchschnitt liegen, sind fast immer betrügerisch.
- Druckaufbau: Betrüger drängen oft zu schnellen Entscheidungen. Seriöse Anbieter geben Ihnen Bedenkzeit.
- Abweichende Kontaktdaten: Prüfen Sie Domain und Kontaktdaten genau. Oft weichen sie minimal von den Originaldaten ab.
Die BaFin empfiehlt: Bei Zweifeln die offizielle Website des Unternehmens nie über Links in verdächtigen Mails aufrufen, sondern separat im Browser suchen.
Aufsicht bleibt wachsam
Die Behörde setzt ihre Ermittlungen gegen die Hintermänner von vcgmanagement.de fort und arbeitet mit Strafverfolgungsbehörden zusammen. Die öffentliche Warnung dient als präventiver Schutz für Verbraucher.
Für die Finanzbranche ist der Fall ein Weckruf: Unternehmen müssen ihre digitale Identität aktiv schützen und Missbrauch früh erkennen. Für Anleger gilt mehr denn je: Eine gesunde Skepsis und gründliche Recherche sind der beste Schutz vor finanziellen Fallen. Verdächtige Angebote sollten umgehend der BaFin oder der Polizei gemeldet werden.
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