Bachem: CCO Wöhr verlässt Unternehmen im Mai
06.05.2026 - 12:18:30 | boerse-global.deDer Peptid-Spezialist Bachem eilt von Rekord zu Rekord. Während die Aktie am Mittwoch ein neues 52-Wochen-Hoch markiert, ordnet das Unternehmen seine Führungsebene neu. Vertriebsvorstand Torsten Wöhr verlässt den Konzern überraschend.
Der Abgang erfolgt bereits im Mai 2026. Wöhr sucht eine neue Herausforderung außerhalb des Unternehmens. CEO Anne-Kathrin Stoller übernimmt seine Aufgaben vorerst zusätzlich. Sie leitet die Gruppe seit dem vergangenen Jahr.
Wöhr trieb vor allem das Geschäft mit Oligonukleotiden voran. Parallel festigte er die Position bei Peptid-Wirkstoffen. Diese kommen verstärkt in modernen Abnehm-Medikamenten zum Einsatz.
Finanzielle Kennzahlen im Überblick
Das operative Geschäft brummt. Im Geschäftsjahr 2025 steigerte Bachem den Umsatz um fast 15 Prozent auf 695,1 Millionen Schweizer Franken. Der Reingewinn kletterte derweil auf 148,8 Millionen Franken.
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Das EBITDA stieg parallel dazu um über 21 Prozent auf 214,7 Millionen Franken. Diese Dynamik spiegelt sich im Aktienkurs wider. Die Aktie kletterte am Mittwoch um 3,2 Prozent auf 77,30 GBP.
Innerhalb der letzten 30 Tage legte das Papier um rund 20 Prozent zu. Das Papier erreichte damit heute einen neuen Höchststand. Anleger reagieren entspannt auf die Personalnachricht.
Expansion für den Abnehm-Boom
Bachem investiert massiv in neue Kapazitäten. In Bubendorf nahm das Unternehmen kürzlich das neue Produktionsgebäude „Building K“ in Betrieb. Es soll die hohe Nachfrage nach Wirkstoffen für Adipositas-Therapien bedienen.
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Eine neue Kreditlinie über 500 Millionen Franken sichert diesen Kurs ab. Das Management nutzt den finanziellen Spielraum für strategische Wachstumsinitiativen. Die Aktionäre profitieren bereits von einer erhöhten Dividende von 0,90 Franken.
Das Ziel steht fest: Bis Ende 2026 will Bachem die Umsatzmarke von einer Milliarde Franken knacken. Ein Erfolg hängt nun davon ab, wie reibungslos der Übergang im Vertrieb gelingt. Die Suche nach einem dauerhaften Nachfolger für Wöhr läuft bereits.
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