AXT: InP-Kapazität bis Jahresende verdoppelt
29.04.2026 - 13:23:52 | boerse-global.deAXT baut seine Produktionskapazitäten für Indiumphosphid massiv aus. Das Unternehmen reagiert damit auf den Hunger der KI-Rechenzentren nach immer schnellerer Datenübertragung. An der Börse sorgt dieser Strategiewechsel für Bewegung: Die Aktie kletterte heute um über acht Prozent.
Bestehende Fertigungslinien für Galliumarsenid werden derzeit konsequent umgerüstet. Ziel ist es, die Kapazität für Indiumphosphid (InP) bis zum Jahresende zu verdoppeln. InP-Wafer gelten als unverzichtbar für optische Verbindungen, die den enormen Datenverkehr bei KI-Anwendungen bewältigen.
Der Markt für diese speziellen Halbleitersubstrate ist eng gefasst. AXT teilt sich die weltweite Produktion faktisch mit nur einem großen Konkurrenten aus Japan. Diese Duopol-Stellung verschafft dem Unternehmen eine starke Verhandlungsposition gegenüber Abnehmern aus der Tech-Branche.
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Dazu sichert sich der Konzern durch Beteiligungen an Rohstofflieferanten strategische Vorteile in der Lieferkette. Parallel dazu versucht das Management, verstärkt große Technologiekonzerne als direkte Kunden zu gewinnen. Bisher bediente AXT eher eine breite Basis kleinerer Abnehmer.
Der Kursanstieg auf 61,90 Euro verdeutlicht das Vertrauen in die neue Strategie. Innerhalb eines Monats legte die Aktie um rund 34 Prozent zu. Der RSI-Wert von 83 signalisiert jedoch eine technische Überhitzung.
Hürden bei Exporten und Auftragsstau
Ein kritischer Faktor bleibt die Genehmigungslage für Exporte aus den chinesischen Werken. In der Vergangenheit bremsten regulatorische Hürden den Umsatzfluss immer wieder aus. Marktbeobachter achten nun darauf, wie effizient AXT den Rekord-Auftragsbestand in tatsächliche Erlöse ummünzt.
Die Integration bei den ersten Tier-1-Kunden markiert den nächsten wichtigen Meilenstein. Der Konzern muss nun beweisen, dass die neuen Kapazitäten rechtzeitig für den kommenden Zyklus der 5G- und Satellitenkommunikation bereitstehen.
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