AUTO1, Kosten

AUTO1: Kosten sinken um 82 Euro je Auto

15.05.2026 - 05:31:45 | boerse-global.de

AUTO1 steigert im ersten Quartal die Marge pro Fahrzeug deutlich. Analysten bleiben trotz Rekordwerten zurückhaltend.

AUTO1: Kosten sinken um 82 Euro je Auto - Foto: über boerse-global.de
AUTO1: Kosten sinken um 82 Euro je Auto - Foto: über boerse-global.de

AUTO1 hat im ersten Quartal starke Mengen und einen neuen Bestwert beim Rohertrag geliefert. Am Markt reicht das aber nicht mehr als alleinige Geschichte. Jetzt zählt vor allem, wie viel Ergebnis pro verkauftem Auto hängen bleibt.

Kosten pro Fahrzeug sinken

Die wichtigste Nachricht steckt in der Kostenstruktur. Die betrieblichen Aufwendungen pro verkaufter Einheit sanken im Quartal um 82 Euro auf 923 Euro. Das bereinigte EBITDA pro Einheit kletterte auf 241 Euro und markierte damit den höchsten Wert der vergangenen vier Quartale.

Auch auf Konzernebene ging es weiter nach oben. Das bereinigte EBITDA erreichte 59,8 Millionen Euro und lag damit 3,0 Prozent über dem Vorjahreswert. AUTO1 wächst also nicht nur beim Absatz, sondern verbessert auch die Ertragskraft je Fahrzeug.

Händlergeschäft bleibt der Taktgeber

Das Merchant-Segment bleibt das größte Standbein. Dort verkaufte AUTO1 im ersten Quartal 216.293 Fahrzeuge an Partnerhändler, ein Plus von 18,8 Prozent. Einen Schub lieferte die Händlerfinanzierung. Das finanzierte Volumen stieg auf rund 330 Millionen Euro.

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Im Retail-Geschäft lief es ebenfalls rund. Autohero setzte 32.486 Fahrzeuge ab, das entsprach einem Zuwachs von 47,8 Prozent. Der Rohertrag pro Einheit blieb mit 2.555 Euro stabil. Das ist bemerkenswert, weil die Gebrauchtwagenpreise in Teilen Europas leicht nachgaben.

Analysten warten auf mehr Klarheit

Trotz der Rekorde fiel die Reaktion an der Börse verhalten aus. Berenberg blieb bei „Hold“ und setzte das Kursziel bei 25 Euro. Die Bank verwies darauf, dass die Zahlen die Erwartungen zwar erfüllten, das Management aber keine Anhebung der Jahresprognose angekündigt habe.

Die Aktie selbst hat in den vergangenen Tagen spürbar zugelegt. Auf Wochensicht liegt sie 13,66 Prozent im Plus und schloss am Donnerstag bei 20,22 Euro. Vom 52-Wochen-Hoch bei 31,36 Euro ist der Titel aber noch weit entfernt.

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Für das Gesamtjahr hält AUTO1 an der Prognose fest. Geplant sind 940.000 bis 1.000.000 verkaufte Einheiten und ein bereinigtes EBITDA von 250 bis 275 Millionen Euro. Hinzu kommt eine solide Liquiditätsposition von 652 Millionen Euro.

Am Juni-Capital-Markets-Day dürfte sich zeigen, wie das Management den Weg zu den langfristigen Segmentzielen und zu einem Marktanteil von 10 Prozent in Europa skizziert. Genau dort suchen Investoren jetzt die nächste Antwort.

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