Austevoll Seafood Aktie: Gemischte Quartalsbilanz
24.02.2026 - 22:59:05 | boerse-global.deDer norwegische Aquakultur-Konzern Austevoll Seafood blickt auf ein herausforderndes Abschlussquartal 2025 zurück. Während der Umsatz dank stabiler Nachfrage zulegte, drückten biologische Probleme bei der Fischzucht und schwache Ergebnisse der Gemeinschaftsunternehmen auf die Profitabilität. Können die stabilen Tochtergesellschaften und die geplante Dividende die Anleger dennoch bei der Stange halten?
Biologische Herausforderungen belasten das Ergebnis
Obwohl der Konzernumsatz im vierten Quartal auf 9,41 Milliarden NOK kletterte, sank das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) auf 769 Millionen NOK. Hauptverantwortlich für diesen Rückgang waren biologische Probleme in der Zucht, die zu deutlich geringeren Erntemengen bei Lachs und Forelle führten. Mit 49.200 Tonnen lag das Volumen spürbar unter dem Vorjahreswert von 56.800 Tonnen.
Zusätzlich belasteten die Ergebnisse der Joint Ventures das Konzernergebnis massiv. Insbesondere Scottish Sea Farms verzeichnete einen Einbruch der Erntemenge um fast 40 Prozent. In Kombination mit sinkenden Weltmarktpreisen für Fischöl drehte das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen ins Negative, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn erzielt worden war.
Lerøy Seafood als operativer Anker
Einen wichtigen operativen Rückhalt bot die Tochtergesellschaft Lerøy Seafood Group. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen im Wildfang, wo sinkende Fangquoten und hohe Rohstoffkosten auf die Margen drückten, überzeugte das Segment der verarbeiteten Produkte. Dieser Bereich konnte sein langfristiges Renditeziel dank einer starken Performance im Vertrieb sogar übertreffen.
An der Börse reagierten die Anleger positiv auf die Zahlenvorlage und den Dividendenvorschlag von 6,50 NOK pro Aktie. Das Papier legte heute um rund 4,2 Prozent zu und notiert bei 8,76 Euro aktuell deutlich über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 8,08 Euro.
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Ausblick auf das Jahr 2026
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 rechnet das Management mit einer Entspannung bei den Produktionskosten pro Kilogramm in der Aquakultur. Insgesamt strebt die Gruppe ein Erntevolumen von 216.500 Tonnen an, wobei der Großteil auf die norwegischen Standorte entfällt.
Unsicherheit besteht weiterhin bezüglich der regulatorischen Rahmenbedingungen in Norwegen. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass die laufenden Diskussionen um die Ressourcenrentensteuer für Aquakulturbetriebe die Nettogewinne des Sektors auch künftig beeinflussen könnten. Die Analysten von TipRanks stufen den Titel derzeit im Konsens als Halteposition ein.
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