Atomic Eagle Aktie: Chisebuka wächst auf 900 Meter
18.06.2026 - 05:09:11 | boerse-global.de
Atomic Eagle sucht den Neuanfang im Niger. Der Uran-Entwickler verhandelt aktuell mit der dortigen Regierung über eine neue Bergbaukonvention für das Madaouela-Projekt. Es geht um die Rückkehr in eines der wichtigsten Uran-Gebiete des Landes.
Verhandlungen in Niamey
Der Vorstandsvorsitzende von Atomic Eagle traf sich kürzlich mit dem Bergbauministerium der Republik Niger. Das Ziel: eine neue Bergbaukonvention. Diese soll die Wiederaufnahme des Betriebs ermöglichen. Die Regierung in Niamey verfolgt dabei eine Politik der „bergbaulichen Souveränität“. Rohstoffe sollen zu Bedingungen gefördert werden, die für die Bevölkerung des Landes fairer sind.
Die Gespräche folgen auf die Übernahme von GoviEx Uranium im November 2025. Die Vorgängergesellschaft hatte die Bergbaulizenz für Madaouela im Jahr 2024 verloren. Seit Februar 2025 laufen Verhandlungen, um den Konflikt beizulegen. Aktuell sind die Gespräche jedoch unverbindlich. Formale Vereinbarungen stehen noch aus.
Fortschritte in Sambia
Unabhängig von der Lage im Niger treibt Atomic Eagle sein Kernprojekt Muntanga in Sambia voran. Das Areal liegt in einem der weltweit größten Uranbecken, das in Sandsteinvorkommen eingebettet ist. Bisher gilt diese Region als weitgehend unerforscht.
Jüngste Bohrungen am Chisebuka-Vorkommen zeigen nun erste Erfolge. Die nördliche Zone erstreckt sich über 900 mal 600 Meter. Die südwestliche Zone ist ebenfalls gewachsen. Für das Jahr 2026 plant das Management weitere Bohrungen, um die Erzgehalte genauer zu bestimmen.
Finanzielle Basis
Das Unternehmen hat zudem seine Präsenz am US-Kapitalmarkt gestärkt. Seit Anfang Juni notiert die Aktie im Segment OTCQX. Dieser Schritt soll den Zugang für amerikanische Investoren erleichtern und die Transparenz erhöhen.
Die laufenden Explorationsprogramme in Sambia sind aus eigenen Mitteln finanziert. Bis Ende 2026 rechnet das Management mit Barreserven von über acht Millionen Australischen Dollar. Langfristig strebt Atomic Eagle eine Jahresproduktion von vier bis fünf Millionen Pfund Uran an. Damit will das Unternehmen von der erwarteten Knappheit am Weltmarkt profitieren.
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