Atlassian belegt: KI-Tools steigern Produktivität messbar
06.02.2026 - 08:40:12Der Software-Riese Atlassian meldet Rekordzahlen für seine KI-Tools und liefert erstmals handfeste Beweise: Teams mit KI-Unterstützung arbeiten messbar produktiver. Im Fokus steht der KI-Assistent Rovo, der bereits fünf Millionen monatliche Nutzer zählt.
Diese Daten sind Teil der Quartalszahlen für das zweite Fiskalquartal 2026, die Atlassian diese Woche vorlegte. Sie zeigen einen direkten Zusammenhang zwischen der Nutzung KI-gestützter Code-Generierung und schnellerem Wachstum in Entwicklungsteams. Der Erfolg der KI-Strategie spiegelt sich auch finanziell wider: Erstmals überstieg der Cloud-Umsatz des Unternehmens die Milliardengrenze pro Quartal. Über 350.000 Organisationen weltweit setzen auf Atlassians Plattformen.
Starke Finanzen treiben KI-Innovation voran
Die solide wirtschaftliche Basis ermöglicht Atlassian massive Investitionen in Künstliche Intelligenz. Für das Quartal bis zum 31. Dezember 2025 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 1,586 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 23 Prozent im Jahresvergleich. Besonders der Cloud-Bereich wuchs mit 26 Prozent dynamisch und generierte über eine Milliarde Dollar.
Diese Cloud-first-Strategie liefert die notwendige Skalierbarkeit und Datenbasis für Tools wie Rovo. Die sogenannten Remaining Performance Obligations (RPO), ein Indikator für künftige Umsätze, stiegen sogar um 44 Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar. Diese finanzielle Stabilität sichert die Weiterentwicklung der KI, die immer stärker in die Kernprozesse von Teams integriert wird.
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Rovo: Fünf Millionen Nutzer in Rekordzeit
Die beeindruckendste Kennzahl ist das Nutzerwachstum. Der KI-Assistent Rovo hat die Marke von fünf Millionen aktiven Monatsnutzern durchbrochen. Zudem verkaufte sich das „Teamwork Collection“-Paket, das KI-Funktionen bündelt, in weniger als neun Monaten über eine Million Mal.
Diese rasante Adoption entspricht einem branchenweiten Trend. Studien zufolge nutzten Anfang 2026 bereits 84 Prozent aller Entwickler KI-Tools. Schätzungen gehen davon aus, dass 41 Prozent aller neuen Code-Beiträge inzwischen KI-unterstützt entstehen. Atlassian profitiert offenbar massiv von diesem Shift und bindet die Nutzer erfolgreich in seine Flaggschiff-Produkte wie Jira und Confluence ein.
Konkrete Produktivitätsgewinne durch KI belegt
Atlassian geht über reine Nutzungszahlen hinaus und liefert konkrete Produktivitätsdaten. Eine Analyse Tausender Kunden zeigt: Teams, die KI-Code-Generierung aktiv nutzen, sind messbar effizienter.
Diese Teams erstellen 5 Prozent mehr Aufgaben in Jira, was auf einen höheren Arbeitsdurchsatz hindeutet. Die monatliche Aktivität in Jira liegt bei ihnen ebenfalls 5 Prozent höher. Die vielleicht wichtigste Erkenntnis: Diese Teams erweitern ihre Jira-Lizenzen 5 Prozent schneller als Teams ohne KI-Nutzung. Der klare Mehrwert der KI-Tools motiviert Unternehmen also zu weiteren Investitionen in die Atlassian-Plattform.
Branche sucht nach ROI-Beweisen – Atlassian liefert sie
In einem Markt, der nach dem Return-on-Investment für KI sucht, liefern Atlassians Metriken eine entscheidende Validierung. Die durchgängige 5-Prozent-Steigerung in Kernkennzahlen liefert ein handfestes Geschäftsargument für KI-Investitionen. Dies deckt sich mit Branchenstudien aus 2025, wonach 99 Prozent der Entwickler durch KI Zeit sparen – 68 Prozent sogar mehr als zehn Stunden pro Woche.
Der Markt für KI-gestütztes Projektmanagement wird voraussichtlich mit 40 Prozent pro Jahr wachsen. Atlassians Strategie zielt darauf ab, diese Nachfrage durch tiefe KI-Integration in bestehende Produkte zu bedienen und gleichzeitig die Präsenz in Großkunden auszubauen. Dass Großdeals im Millionenbereich sich im Jahresvergleich fast verdoppelten, zeigt: Die Strategie geht auf.
Ausblick: KI als Herzstück der „System of Work“-Strategie
Für die Zukunft setzt Atlassian voll auf KI als Kern seines „System of Work“. Die Prognosen für das kommende Quartal deuten auf anhaltend starkes Umsatzwachstum hin. Schlüssel hierfür wird die weitere Verbreitung und Verbesserung der KI-Plattform sein, insbesondere die Integration von Rovo in die gesamte Produktsuite – inklusive Jira Service Management, das über 65.000 Kunden bedient.
Während sich KI von assistiven hin zu autonomen, „agentischen“ Fähigkeiten entwickelt, wird Atlassians riesiger Datenschatz aus Teamwork-Prozessen zur kritischen Ressource. Die weitere Adoption von Rovo gilt als Frühindikator dafür, ob das Unternehmen seine Wachstumsdynamik halten und seine Rolle als unverzichtbares Betriebssystem für moderne Unternehmen festigen kann. Die aktuellen Zahlen legen nahe: Für Entwickler auf der Atlassian-Plattform hat die KI-geprägte Zukunft der Arbeit bereits begonnen.
PS: Seit dem 1. August 2024 gelten neue KI-Regeln – viele Unternehmen riskieren sonst Bußgelder. Wenn Ihre Teams KI-Modelle in produktiven Prozessen nutzen, sollten Sie jetzt Übergangsfristen, Dokumentationspflichten und Kennzeichnungspflichten prüfen. Unser kostenloser Umsetzungsleitfaden fasst kompakt, welche Maßnahmen sofort umgesetzt werden sollten und liefert praktische Checklisten für Entwickler, Produktverantwortliche und Compliance-Teams. Jetzt KI-Umsetzungsleitfaden sichern


