Atemtraining wird zum Geheimwaffe im Spitzensport
03.02.2026 - 12:39:12Profisportler entdecken die Kraft der richtigen Atmung. Neue Studien zeigen: Gezieltes Training der Lunge und des Atemrhythmus bringt messbare Leistungsvorteile – oft entscheiden Millisekunden über Sieg oder Niederlage.
Im Fokus steht die Kopplung von Schritt und Atem, das Locomotor-Respiratory Coupling (LRC). Aktuelle Datenanalysen belegen: Ein fester Rhythmus, etwa zwei Schritte ein- und ein Schritt ausatmen, macht die Atmung effizienter. Der Körper verbraucht weniger Energie für die Atemarbeit selbst.
Trainierte Athleten passieren ihren Rhythmus flexibel an die Belastung an. Für das Training bedeutet das: Bewusstes Üben fester Muster kann den „Work of Breathing“ senken und so Kraft für die eigentliche Leistung freisetzen.
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Hanteltraining für das Zwerchfell
Die Kraft der Atemmuskulatur rückt in den Vordergrund. Eine aktuelle Meta-Analyse zeigt: Inspiratorisches Muskeltraining (IMT) steigert die Leistung von Schwimmern und Läufern signifikant. Athleten verbesserten ihren maximalen Einatemdruck um durchschnittlich 29 cmH2O.
Der Schlüssel liegt im Metaboreflex. Ermüdet das Zwerchfell, drosselt der Körper die Durchblutung der Beine, um die Atemmuskulatur zu versorgen. Ein stärkeres Zwerchfell ermüdet später – die Beine bleiben länger leistungsfähig. Kleine Widerstandsgeräte für das Atemtraining gehören inzwischen zur Standardausrüstung vieler Profis.
Die Renaissance der Nasenatmung
Der dritte Trend ist die Nasenatmung im Grundlagenbereich. Sportmediziner sehen Vorteile:
* Die Luft wird gefiltert und erwärmt.
* Gebildetes Stickstoffmonoxid (NO) erweitert die Gefäße.
* Eine leicht erhöhte CO2-Konzentration verbessert die Sauerstoffabgabe an die Muskeln.
Immer mehr Trainer empfehlen daher, lockere Dauerläufe strikt mit geschlossenem Mund zu absolvieren. Studien korrelieren eine bessere Atemökonomie direkt mit einer höheren Laufökonomie.
Die Technologisierung der Luft
Der Markt reagiert: Moderne Sportuhren messen inzwischen nicht nur den Puls, sondern auch die Atemfrequenz und -variabilität live. Einige Modelle warnen den Läufer, wenn sein Atem aus dem optimalen Takt gerät. Das Biofeedback wird immer feiner – es geht nicht mehr nur darum, wie schnell, sondern wie effizient der Athlet unterwegs ist.
Analysten sehen in der Atemmechanik das nächste große Feld für datengetriebene Leistungssteigerung ohne Doping. Nach Herzfrequenzvariabilität und Schlaf wird nun die Luft zur messbaren Ressource.
Personalisierte Atempläne als neuer Standard
Für 2026 zeichnet sich ab: Atemtraining wird fester, periodisierter Bestandteil professioneller Pläne. Die Forschung sucht nach der individuell optimalen Methode, abhängig von Anatomie und Sportart. „Tief durchatmen“ ist im Spitzensport kein gut gemeinter Rat mehr – es ist eine harte Währung für den Erfolg.
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