Aston Martin DB12 im Check: Was der Luxus-GT in Deutschland wirklich kann
05.03.2026 - 03:46:53 | ad-hoc-news.de680 PS, neuer Innenraum, frische Elektronik - der Aston Martin DB12 ist mehr als nur das nächste Bond-Mobil. Er soll der erste „Super Tourer“ der Marke sein und genau das Auto, mit dem du auf deutschen Autobahnen sowohl rasen als auch gleiten kannst. Aber wird der DB11-Nachfolger dem Hype gerecht oder zahlst du hier vor allem für das Logo und die Optik?
Unterm Strich ist der DB12 ein radikal modernisierter Gran Turismo, der sich klar an Performance-Fans richtet, die einen Ferrari Roma oder Porsche 911 Turbo lieber im Rückspiegel sehen wollen. Neue Elektronik, mehr Alltagstauglichkeit und ein deutlich schärferes Fahrwerk sollen genau das liefern - hier erfährst du, was das konkret für dich in Deutschland bedeutet. Was Nutzer jetzt wissen müssen...
Offizielle Infos und Konfigurator zum Aston Martin DB12
Analyse: Das steckt hinter dem Hype
Der Aston Martin DB12 löst den DB11 als klassisches Frontmotor-Coupé ab und setzt dabei erstmals nicht mehr auf den Zwölfzylinder. Stattdessen arbeitet ein 4,0-Liter-V8-Biturbo von Mercedes-AMG unter der langen Haube, der für den DB12 jedoch auf Aston-Martin-Art überarbeitet wurde.
Intern spricht die Marke von einem „Super Tourer“ - also von einem Auto, das die Komfortqualitäten eines GT mit der Schärfe eines Supersportwagens verbindet. Aktuelle Tests von Magazinen wie Auto Motor und Sport, autozeitung oder britischen Größen wie Top Gear und Autocar bestätigen: Der DB12 ist spürbar agiler und präziser als der DB11, ohne auf die typische Aston-Eleganz zu verzichten.
Technische Schlüsseldaten des Aston Martin DB12 (Coupé, Stand laut Hersteller und aktuellen Tests)
| Merkmal | Wert / Info |
|---|---|
| Motor | 4,0-Liter-V8-Biturbo (Herkunft: Mercedes-AMG, von Aston Martin modifiziert) |
| Leistung | ca. 500 kW / 680 PS (Herstellerangabe, abhängig von Marktangaben prüfen) |
| Drehmoment | rund 800 Nm (laut Herstellerangaben) |
| Antrieb | Hinterradantrieb, elektronisch geregeltes Sperrdifferenzial |
| Getriebe | 8-Gang-Automatik (klassischer Wandlerautomat) |
| 0-100 km/h | etwa 3,5 bis 3,6 Sekunden (Herstellerwert) |
| Höchstgeschwindigkeit | über 320 km/h (Herstellerangabe) |
| Karosserieformen | Coupé, Volante (Cabrio) angekündigt / erhältlich, je nach Markt |
| Innenraum | Neue eigene Infotainment-Plattform, große zentrale Touch-Anzeige, physische Tastenreihe für Kernfunktionen, hochwertige Leder- und Alcantara-Ausstattung |
| Assistenzsysteme | u.a. adaptiver Tempomat, Spurhalteassistent, 360-Grad-Kamera - Umfang abhängig von Ausstattungspaket |
| Preisniveau in Deutschland | Oberes Luxus-Segment, Listenpreise im Bereich deutlich oberhalb von 200.000 Euro - exakte Preise bitte beim Händler oder Konfigurator prüfen |
Fahrdynamik: Mehr Kurvenlust, weniger Yacht-Gefühl
Deutsche und internationale Tester sind sich auffallend einig: Der DB12 fährt sich spürbar straffer und präziser als sein Vorgänger. Die Lenkung ist direkter, die Karosserie rollt weniger, das Auto wirkt kleiner, als es ist.
Im Vergleich zu typischen Autobahn-GTs wie einem Bentley Continental GT zeigt der DB12 deutlich mehr Sportwagen-Charakter. Gerade auf deutschen Landstraßen wirkt das Setup laut Tests von Fachmedien sehr gelungen - sportlich, aber nicht nervös. Nur im härtesten Fahrmodus empfinden einige Tester den DB12 als zu straff für schlechte Straßen.
Innenraum und Infotainment: Aston holt die Zeit auf
Einer der wichtigsten Kritikpunkte am DB11 betraf das veraltete Infotainment. Genau hier hat Aston Martin im DB12 am stärksten nachgeschärft. Das neue System ist eine Eigenentwicklung und nicht mehr nur eine übernommene Mercedes-Oberfläche.
Tests aus Deutschland loben vor allem die deutlich höhere Auflösung, die modernere Menüstruktur und die Kombination aus Touchscreen und echten Tasten. Klimabedienung, Fahrmodi und wichtige Komfortfunktionen liegen weiterhin auf physischen Knöpfen - ein Pluspunkt gegenüber vielen aktuellen Premiummarken.
Design: Klassischer Aston-Look, aber aggressiver
Optisch bleibt der DB12 ganz klar ein Aston Martin. Die lange Haube, das gedrungene Heck und die typischen Lichtsignaturen sind sofort zu erkennen. Gleichzeitig wächst der Kühlergrill, die Front wirkt breiter und muskulöser, die Seitenschweller sind stärker betont.
In deutschen Innenstädten fällt der DB12 damit noch stärker auf als sein Vorgänger. Gerade in Farben wie Racing Green oder auffälligem Gelb wirkt er mehr wie ein Supersportler als ein reiner Luxus-GT. Für manche potenzielle Käufer mag das fast zu extrovertiert sein - aber genau das schafft Aufmerksamkeit in Social Media und auf Events.
Wichtig für Deutschland: Verfügbarkeit, Händlernetz, Alltag
Für den deutschen Markt ist entscheidend: Der DB12 ist offiziell über das Aston-Martin-Händlernetz in Deutschland bestellbar. Stand der aktuellen Berichte sind erste Kundenfahrzeuge bereits ausgeliefert, Wartezeiten hängen aber stark von Ausstattung, Karosserievariante und Produktionsslots ab.
Offizielle Listenpreise und Optionen findest du im Konfigurator oder direkt beim Händler. Aufgrund der individuellen Ausstattungspakete, Sonderlacke und Personalisierungen variieren die Endpreise erheblich. Deshalb solltest du dich für konkrete Zahlen unbedingt auf Herstellerangaben und Händlerangebote stützen und keine pauschalen Preise aus Foren übernehmen.
Im Alltag gilt: Mit knapp 2 Metern Breite ist der DB12 in deutschen Parkhäusern kein Leichtgewicht, aber Tester loben die gute Übersicht und die optionalen Kamerasysteme. Die Federung im GT-Mode ist überraschend komfortabel, längere Autobahn-Etappen mit hohem Tempo sind damit genau das Terrain, für das der DB12 gebaut wurde.
Wie schlägt sich der DB12 gegen Ferrari und Porsche?
In vielen aktuellen Vergleichstests wird der DB12 direkt neben dem Ferrari Roma und dem Porsche 911 Turbo S einsortiert. Die Quintessenz: Der Ferrari bleibt emotionaler und noch keiliger im Handling, der Porsche ist im Grenzbereich oft schneller und technisch perfekter.
Der Aston Martin positioniert sich dazwischen - mit viel Charakter, einem sehr starken Motor und einer betont luxuriösen Anmutung. Für deutsche Käufer ist genau diese Mischung interessant, wenn es nicht nur um Rundenzeiten auf der Nordschleife geht, sondern um einen Wagen, der Abendgarderobe, längere Urlaubsfahrten und gelegentliche Trackdays gleichermaßen mitmacht.
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Das sagen die Experten (Fazit)
Aktuelle Reviews aus Deutschland und UK ziehen ein deutlich positives Zwischenfazit. Besonders gelobt werden Motor, Lenkung und das neue Infotainment. Der V8 bietet laut Tests kräftigen Schub aus allen Drehzahlen, der Sound ist kernig, aber im Komfortmodus nie aufdringlich.
Die neue Elektronik wird von vielen Journalisten als „endlich zeitgemäß“ beschrieben. Vernetzung, Navi, Smartphone-Integration und Bedienlogik sind Aston-typisch eigen, aber nicht mehr so umständlich wie zuvor. Auch die Verarbeitungsqualität macht insgesamt einen gereiften Eindruck, wenn auch einzelne Tester kleinere Unstimmigkeiten bei Spaltmaßen oder Bedienelementen erwähnen.
Kritikpunkte betreffen vor allem den Preis und die teils sehr kostspieligen Optionen. Wer den DB12 in Deutschland so ausstattet, wie er auf Pressebildern aussieht, landet laut Einschätzungen von Händlern und Experten schnell in Regionen, in denen auch McLaren- oder Ferrari-Modelle liegen. Zudem vermissen einige traditionelle Aston-Fans den V12-Mythos, auch wenn der V8 objektiv schneller und effizienter ist.
Unterm Strich richtet sich der Aston Martin DB12 an eine sehr spezielle Kundengruppe: Menschen, die einen charismatischen Luxus-GT mit deutlichem Sportfokus suchen, die deutsche Autobahn ernst nehmen und für die Markenimage, Design und Sound mindestens so wichtig sind wie Datenblätter. Für genau diese Zielgruppe liefert der DB12 laut aktueller Expertenmeinung eines der spannendsten Paketangebote im Segment.
Wenn du also in Deutschland konkret über einen Luxus-GT nachdenkst, solltest du den DB12 unbedingt in deine Shortlist aufnehmen und selbst eine Probefahrt einplanen - gerade im Vergleich zu Ferrari Roma, Porsche 911 Turbo und Bentley Continental GT.
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