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Aston Martin DB12 im Check: Lohnt sich der neue Super-GT für Deutschland wirklich?

26.02.2026 - 22:18:57 | ad-hoc-news.de

Der Aston Martin DB12 soll den klassischen GT neu erfinden: mehr Leistung, mehr Luxus, mehr Digital. Doch wie gut ist der Super-GT wirklich, was bedeutet das für den deutschen Markt und für wen lohnt sich der Einstieg?

Mehr Leistung, mehr Luxus, mehr Digital-Cockpit - der Aston Martin DB12 tritt offiziell als "Super-GT" an und will genau die Lücke schließen, die viele deutsche Enthusiasten zwischen Alltagstauglichkeit und Supersportler sehen. Wenn du dich fragst, ob das der vielleicht spannendste Gran Turismo für deutsche Straßen seit Jahren ist, bekommst du hier die komprimierte Antwort.

Bottom Line up front: Der DB12 ist kein radikaler Elektro-Neustart, sondern eine extrem geschärfte Weiterentwicklung des DB11 mit deutlich mehr Performance, einem komplett neuen Infotainment und spürbar höherer Qualität im Innenraum. Was Nutzer jetzt wissen müssen...

Im Klartext: Wer einen außergewöhnlichen, handgefertigten GT über Porsche 911 und Mercedes-AMG GT positionieren möchte und sich in der Preisklasse von Ferrari Roma und Bentley Continental GT bewegt, sollte den DB12 jetzt genauer ansehen.

Offizielle Infos und Konfigurator für den Aston Martin DB12

Analyse: Das steckt hinter dem Hype

Der Aston Martin DB12 ist das erste Serienmodell der Marke, das die neue Design- und Technikrichtung nach dem Einstieg saudischer Investoren und der Partnerschaft mit Mercedes-AMG sichtbar macht. Optisch bleibt er ein klassischer GT mit langer Haube und kurzen Überhängen, wirkt aber deutlich schärfer als der DB11.

Wichtig für die Praxis: Unter der Haube arbeitet kein V12 mehr, sondern ein 4,0-Liter-Biturbo-V8, dessen Basis von Mercedes-AMG stammt, aber von Aston Martin tiefgreifend überarbeitet wurde. Das Ergebnis sind über 680 PS Leistung und ein maximales Drehmoment von rund 800 Nm laut Herstellerangaben, was ihn leistungsmäßig auf das Niveau vieler reinrassiger Supersportler hebt.

Zahlreiche Tests aus UK und Kontinentaleuropa bestätigen: Der DB12 beschleunigt brutal schnell, bleibt dabei aber überraschend komfortabel und langstreckentauglich. Viele Experten sehen ihn daher weniger als Track-Tool, sondern als extrem schnellen Luxuskreuzer mit deutlich sportlicherem Charakter als sein Vorgänger.

Schlüssel-Features des Aston Martin DB12 im Überblick

MerkmalBeschreibung (laut Hersteller / Fachpresse)
Fahrzeugtyp2+2-sitziger Luxus-GT (Coupé), Heckantrieb
Motor4,0-Liter-V8 Biturbo, technisch verwandt mit Mercedes-AMG, von Aston Martin modifiziert
LeistungHerstellerangaben: rund 680 PS (Angaben je nach Quelle gerundet)
DrehmomentRund 800 Nm (Herstellerangabe, je nach Quelle gerundet)
Getriebe8-Gang-Automatik, Drehmomentwandler, Hinterradantrieb
Beschleunigung0-100 km/h laut Werk in deutlich unter 4 Sekunden (je nach Quelle leicht abweichend)
Höchstgeschwindigkeitüber 320 km/h (Werksangabe, abhängig von Spezifikation)
FahrwerkAdaptive Dämpfer, elektronisch geregeltes Sperrdifferenzial, mehrere Fahrmodi
BremsenGroße Stahlbremsen, optional Carbon-Keramik (abhängig von Markt und Konfiguration)
InnenraumHandgefertigtes Leder, neue Mittelkonsole, neue Sitze, optional B&O Soundsystem
InfotainmentEigenentwickeltes Aston-Martin-System mit Touchscreen, Onboard-Navigation, Apple CarPlay / Android Auto (je nach Markt und Ausstattung)
AssistentenModerne Assistenzsysteme wie adaptive Cruise Control, Spurhalte- und Totwinkel-Assistent (abhängig von Ausstattung / Markt)
MarktstartErste Auslieferungen in Europa bereits erfolgt, Konfiguration in Deutschland in der Regel möglich

Wichtig: Konkrete Zahlen zu Leistung, Sprintwerten und Höchstgeschwindigkeit können je nach Quelle leicht variieren. Für verbindliche Informationen solltest du immer die offiziellen Angaben auf der Aston-Martin-Webseite oder im deutschen Konfigurator prüfen.

Was bedeutet der DB12 konkret für den deutschen Markt?

Deutschland ist für Aston Martin traditionell einer der wichtigsten Märkte in Europa. Entsprechend hat der Hersteller den DB12 klar so abgestimmt, dass er sowohl auf der Autobahn als auch auf kurvigen Landstraßen überzeugt.

In ersten Fahrberichten aus dem deutschsprachigen Raum wird insbesondere gelobt, wie souverän der DB12 hohe Autobahntempi wegsteckt. Die Kombination aus kraftvollem V8, langem Radstand und adaptivem Fahrwerk macht ihn zu einem Gran-Turismo im Wortsinn: Hohe Reisegeschwindigkeit, hoher Komfort, aber jederzeit abrufbare Brutalität auf Knopfdruck.

Auch die Akustik spielt hier eine Rolle: Aston Martin hat den Sound bewusst emotional gehalten, ohne die Langstreckentauglichkeit zu zerstören. In deutschen Tests wird häufig erwähnt, dass der DB12 im Komfortmodus erstaunlich leise ist, während im Sportmodus der typische V8-Sound dominiert.

Innenraum und Infotainment: Endlich auf Augenhöhe mit deutschen Premium-Marken

Einer der größten Kritikpunkte am DB11 war das in die Jahre gekommene Infotainment. Beim DB12 hat Aston Martin komplett neu entwickelt: ein eigenes, modernes System mit Touchscreen, klarer Grafik und schnelleren Reaktionszeiten.

Fachmedien loben vor allem:

  • deutlich intuitivere Bedienung dank klarer Menüs
  • Integration von Smartphone-Funktionen über Apple CarPlay und Android Auto (in vielen Märkten serienmäßig bzw. optional)
  • hochwertige Haptik bei Tasten, Drehrädern und Schaltern

Für deutsche Käufer, die von Marken wie Porsche, Audi oder Mercedes ein sehr hohes Digital-Niveau gewohnt sind, ist das entscheidend. Der DB12 ist nicht mehr das emotionale, aber technisch altbackene Exoten-Coupé, sondern rückt bei der Bedienlogik näher an deutsche Premium-Standards heran.

Design: Klassischer GT mit moderner Schärfe

Beim Design geht Aston Martin bewusst kein Risiko ein. Der DB12 bleibt sofort als Aston erkennbar, wirkt aber muskulöser, gerade an der Front. Die breitere Spur, die neuen Matrix-LED-Scheinwerfer und der größere Kühlergrill lassen ihn am Straßenrand deutlich mehr auffallen als der DB11.

Mehrere Testberichte heben hervor, dass der DB12 in der Realität deutlich kraftvoller wirkt als auf Fotos. Gerade in Deutschland, wo das Straßenbild von SUVs und deutschen Premium-Limousinen geprägt ist, sticht der DB12 visuell stark heraus.

Fahrdynamik: Zwischen Komfort und Supersportler

In internationalen und deutschen Reviews wird der DB12 oft mit Ferrari Roma, Bentley Continental GT und Porsche 911 Turbo S verglichen. Die Quintessenz: Der DB12 positioniert sich fahrdynamisch zwischen Roma und Bentley.

Einige wiederkehrende Punkte aus Fachtests:

  • Lenkung: direkt, aber nicht nervös, besonders auf der Autobahn angenehm ruhig
  • Fahrwerk: spürbar straffer als beim DB11, aber im GT-Modus noch komfortabel genug für lange Etappen
  • Grip und Traktion: dank breiter Reifen und elektronisch geregeltem Sperrdifferenzial sehr hoch, allerdings bleibt der DB12 ein Hecktriebler und wirkt bewusst lebendig
  • Bremsen: standfest, mit optionalen Carbon-Keramik-Bremsen vor allem für Track-Days interessant

Viele Experten betonen, dass der DB12 sich nicht wie ein klinisch perfekter Sportwagen à la 911 Turbo fährt, sondern bewusst etwas mehr Charakter und Bewegung zulässt. Für Enthusiasten, die genau diese leichte Unberechenbarkeit schätzen, kann das ein Pluspunkt sein.

Preis und Positionierung in Deutschland

Konkrete Euro-Listenpreise schwanken je nach Ausstattung, Steuern und Händlerkonditionen und werden von den Medien teils unterschiedlich angegeben. Zudem ändern sich Konditionen über die Zeit, weshalb hier bewusst keine festen Endpreise genannt werden.

Die übereinstimmende Botschaft der Fachpresse: Der Aston Martin DB12 liegt in Deutschland klar im sechsstelligen Euro-Bereich und konkurriert preislich direkt mit:

  • Ferrari Roma
  • Bentley Continental GT
  • Porsche 911 Turbo S bzw. höher ausgestatteten 911-Varianten
  • Mercedes-AMG SL in Top-Motorisierungen

Für konkrete und aktuelle Preise solltest du direkt bei einem offiziellen Aston-Martin-Händler in Deutschland oder im Online-Konfigurator nachsehen. Dort werden auch regionale Steuern, Ausstattungsvarianten und Lieferzeiten transparent angezeigt.

Verfügbarkeit in Deutschland und DACH

Der DB12 ist inzwischen in Europa homologiert, erste Fahrzeuge sind bereits auf deutschen Straßen unterwegs. In der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) läuft die Markteinführung gestaffelt über die offiziellen Händlernetze.

Wichtige Punkte für Interessenten in Deutschland:

  • Bestellbarkeit: In der Regel über alle offiziellen Aston-Martin-Partner möglich
  • Lieferzeiten: abhängig von Ausstattung, Produktionsslot und Nachfrage, teils mehrere Monate Wartezeit laut Händlerberichten
  • Individualisierung: umfangreiche Optionen bei Lacken, Lederfarben, Carbon-Paketen und Personalisierungen über das "Q by Aston Martin" Programm
  • Service: Wartung über spezialisierte Vertragswerkstätten, häufig in Ballungszentren wie München, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg, Berlin

Gerade für Kunden aus Deutschland ist das Thema Wiederverkaufswert relevant. Viele Experten gehen davon aus, dass der DB12 aufgrund der klaren Positionierung und der Modernisierung von Technik und Innenraum langfristig interessanter sein könnte als der DB11, was sich tendenziell positiv auf die Werthaltigkeit auswirken kann. Konkrete Zahlen gibt es naturgemäß noch nicht.

Das sagen die Experten (Fazit)

Die bisherige Expertenmeinung zum Aston Martin DB12 fällt bemerkenswert einheitlich aus: Er ist spürbar moderner, schneller und hochwertiger als der DB11 und schließt damit eine Lücke, die viele Enthusiasten bei Aston Martin lange gesehen haben.

Häufig genannte Stärken

  • Motor und Performance: Der überarbeitete V8 liefert brachiale Leistung bei gleichzeitig hoher Laufkultur. In Kombination mit der 8-Gang-Automatik entsteht ein extrem souveränes Antriebsgefühl, das gerade auf der deutschen Autobahn punktet.
  • Design und Exklusivität: Optisch wohl einer der begehrenswertesten GTs am Markt. Wer sich bewusst vom Mainstream der deutschen Premiumhersteller absetzen will, findet hier ein sehr starkes Statement.
  • Innenraum und Infotainment: Endlich auf einem Niveau, das auch anspruchsvolle deutsche Kunden ernsthaft in Betracht ziehen können. Das neue System wirkt moderner, schneller und weniger kompromisshaft als im Vorgänger.
  • Fahrgefühl: Emotional, lebendig, aber nicht unberechenbar. Viele Tester loben, dass der DB12 wieder ein Stück der klassischen "Aston-Seele" transportiert, ohne alltagstauglichkeitsfeindlich zu werden.

Typische Kritikpunkte

  • Preis und Unterhalt: Auch im Segment der Supersport-GTs gehört der DB12 nicht zu den günstigen Optionen. Versicherung, Wartung und Wertverlust sind Premium-Niveau und sollten einkalkuliert werden.
  • Alltagstauglichkeit: Trotz 2+2-Konfiguration sind die Rücksitze hauptsächlich für Gepäck oder Kinder geeignet. Wer vollwertige Vierplätze braucht, ist bei Limousinen oder größeren Coupés besser aufgehoben.
  • Infotainment-Feinschliff: Einige Tester berichten von kleineren Software-Eigenheiten und einer noch nicht ganz perfekten Sprachsteuerung. Allerdings wird das Niveau insgesamt deutlich besser bewertet als beim DB11.

Für wen lohnt sich der Aston Martin DB12 in Deutschland?

Der DB12 ist spannend für dich, wenn du:

  • einen hoch exklusiven GT suchst, der sich bewusst von Porsche, AMG und Co. absetzt
  • häufig lange Strecken auf Autobahnen fährst und dabei Komfort mit sehr hoher Reisegeschwindigkeit kombinieren willst
  • den typischen Aston-Martin-Charakter mit viel Handarbeit, Individualität und emotionalem Auftritt schätzt
  • bereit bist, Preis, Unterhalt und möglicherweise längere Lieferzeiten in Kauf zu nehmen

Weniger geeignet ist der DB12, wenn für dich:

  • maximale Alltagstauglichkeit mit vier vollwertigen Sitzen im Vordergrund steht
  • du auf ein sehr dichtes Servicenetz angewiesen bist
  • du ein möglichst rationales Preis-Leistungs-Verhältnis im Fokus hast

Unterm Strich lässt sich sagen: Für den deutschen Markt ist der Aston Martin DB12 aktuell einer der interessantesten Gran Turismos, wenn es um die Kombination aus Exklusivität, Performance und moderner Technik geht. Wer in dieser Liga einkauft, sollte ihn zumindest einmal Probe fahren und mit Ferrari Roma, Bentley Continental GT und den stärksten 911-Varianten vergleichen. In vielen Tests gilt er „gefühlt“ bereits als neuer Sweet Spot für Enthusiasten, die einen emotionalen, aber gleichzeitig langstreckentauglichen Super-GT suchen.

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