Aston Martin Lagonda, GB00BN7CG237

Aston Martin DB12: Gran-Turismo-Flaggschiff mit 680 PS im Fokus

11.06.2026 - 19:43:43 | ad-hoc-news.de

Der Aston Martin DB12 positioniert sich als „Super Tourer“ mit 680 PS, 3,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und Höchstgeschwindigkeit 325 km/h. Was das Coupé technisch auszeichnet, wie der neue Innenraum mit Infotainment funktioniert und wo das Modell im Portfolio von Aston Martin steht.

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Verantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Bestseller & Flaggschiff. Vor der Veroeffentlichung am 11.06.2026, 19:28:50 Uhr geprueft. Details im Impressum.

Mit dem Aston Martin DB12 hat der britische Hersteller sein aktuelles Gran-Turismo-Flaggschiff im Programm, das offiziell als „Super Tourer“ vorgestellt wurde und den langjährigen Bestseller DB11 ablöst. Der 2+2-Sitzer setzt auf einen 4,0-Liter-V8-Biturbo mit 680 PS und 800 Nm Drehmoment, der den Wagen auf eine Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h beschleunigt und den Sprint von 0 auf 100 km/h in 3,6 Sekunden ermöglichen soll. Im Mittelpunkt stehen neben der gesteigerten Performance ein deutlich modernisierter Innenraum mit eigenentwickeltem Infotainmentsystem sowie ein geschärftes Design, das an die großen DB-Modelle der Marke anknüpfen soll. Für den deutschen Markt kommuniziert Aston Martin einen Grundpreis im oberen sechsstelligen Bereich, Bestellungen sind laut Hersteller seit 2023 möglich, die ersten Auslieferungen erfolgten 2024.

Technik und Fahrleistungen des Aston Martin DB12

Kern des DB12 ist ein von Mercedes-AMG zugelieferter, aber von Aston Martin eigenständig kalibrierter 4,0-Liter-V8 mit zwei Turboladern, der hier auf 680 PS (500 kW) und 800 Nm Drehmoment kommt. Die Leistungssteigerung gegenüber dem DB11-V8 (maximal 535 PS) erreicht Aston Martin unter anderem über höhere Ladedrücke und verbesserte Kühlung, bleibt aber bewusst beim Achtzylinder, während ein V12 im DB12 nicht angeboten wird. Die Kraft wird über ein achtstufiges Automatikgetriebe an die Hinterräder übertragen, die Launch-Control gehört zur Serienausstattung. Aston Martin gibt eine Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,6 Sekunden an, womit sich der DB12 leistungsmäßig eher an Supersportwagen als an klassischen Grand Tourern orientiert.

Beim Fahrwerk setzt der Hersteller auf eine neue Generation adaptiver Stoßdämpfer und eine Karosseriestruktur, die laut Werksangaben um 7 Prozent steifer ist als beim Vorgänger. Dies soll die Präzision im Grenzbereich erhöhen, ohne den Langstreckenkomfort aufzugeben. Zudem verfügt der DB12 über eine elektronisch gesteuerte Hinterachssperre, die die Traktion beim Herausbeschleunigen aus Kurven verbessern soll, und über eine variable Servolenkung, deren Kennlinie in mehreren Fahrmodi angepasst werden kann. Die Fahrprogramme reichen dabei von GT für komfortorientierte Fahrten bis hin zu Sport+ für maximalen Grip und schnelle Reaktionen.

Für die Verzögerung montiert Aston Martin serienmäßig Stahlbremsen, optional sind Keramikverbundbremsen erhältlich, die das ungefederten Gewicht um mehrere Kilogramm reduzieren und bei hohen Geschwindigkeiten standfester sein sollen. Je nach gewählter Spezifikation rollt der DB12 auf 21-Zoll-Rädern mit unterschiedlichen Designs; High-Performance-Reifen von Michelin wurden laut Hersteller speziell auf das Fahrzeug abgestimmt. Die Kombination aus leistungsstarkem V8, steifer Struktur und fein regelnden Assistenzsystemen zielt auf eine Zielgruppe ab, die hohe Reisegeschwindigkeit mit sportlicher Rückmeldung verbinden will.

Design: Evolution des DB-Stils mit breiterer Front

Optisch knüpft der Aston Martin DB12 an die tradierte DB-Linie an, interpretiert sie aber mit breiterer Spur, größerem Kühlergrill und schärferen Konturen moderner. Die Frontpartie ist durch den markanten Aston-Martin-Grill und schlanke LED-Scheinwerfer geprägt, während der flach gezogene Kühlergrill laut Designerangaben für eine verbesserte Kühlung des V8 sorgt. Die Frontschürze trägt größere Lufteinlässe und gezielte Luftführungen, die die Aerodynamik in Richtung Abtrieb und Bremsenkühlung optimieren sollen. Auch die Motorhaube wirkt skulpturaler, mit ausgeprägten Powerdomes, die die Mehrleistung gegenüber dem Vorgänger optisch unterstreichen.

In der Seitenansicht bleibt die klassische GT-Proportion mit langer Motorhaube, nach hinten versetzter Kabine und kurzen Überhängen erhalten. Die Linie der Fenster und das sanft abfallende Dach münden in ein kompaktes Heck, das den 2+2-Charakter betont und Platz für zwei kleine Rücksitze lässt. Am Heck fallen die schmalen Rückleuchten und ein integrierter Spoiler auf, der gemeinsam mit dem Diffusor für aerodynamische Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten sorgen soll. Insgesamt positioniert sich der DB12 damit zwischen klassischer Eleganz und sportlich-aggressivem Auftritt, ohne den Markencharakter aufzugeben.

Für die Außenlackierung stehen laut Hersteller eine Reihe von Standard- und Sonderfarben zur Verfügung, darunter klassische Aston-Martin-Farben wie verschiedene Grün- und Grautöne sowie auffälligere Metallic-Varianten. Über das „Q by Aston Martin“-Programm können Kunden darüber hinaus individuelle Lackierungen, Kontrastpakete und besondere Oberflächen wählen, etwa sichtbare Carbonteile an Dach, Spiegelkappen oder Aero-Elementen. Damit adressiert der DB12 Käufer, die ein hochgradig personalisiertes Fahrzeug über die Basiskonfiguration hinaus wünschen.

Innenraum und Infotainment: Eigenentwickeltes System statt Fremd-Bedienlogik

Ein wesentlicher Unterschied zum Vorgänger DB11 zeigt sich im Innenraum: Aston Martin hat das Cockpit überarbeitet und setzt beim DB12 erstmals auf ein im Haus entwickeltes Infotainmentsystem, statt ein weitgehend unverändertes System eines Technologiepartners zu integrieren. Im Mittelpunkt stehen zwei hochauflösende Displays – ein volldigitales Kombiinstrument hinter dem Lenkrad und ein Touchscreen in der Mittelkonsole – die sich in die horizontale Linienführung des Armaturenbretts einfügen. Das System unterstützt Smartphone-Integration via Apple CarPlay und Android Auto, daneben sind Online-Navigation, Over-the-Air-Updates und ein konfigurierbares Layout für bestimmte Fahrzeugdaten vorgesehen.

Im Gegensatz zu einigen Wettbewerbern setzt Aston Martin im DB12 nicht ausschließlich auf Touchflächen: Unterhalb des zentralen Bildschirms befinden sich weiterhin physische Tasten und Drehregler für essenzielle Funktionen wie Klimasteuerung, Lautstärke und Fahrprogramme. Dies soll die Bedienung während der Fahrt erleichtern und die Anmutung eines klassischen Gran-Turismo bewahren. Laut Hersteller kommt im DB12 ein neues Interface-Design mit klarer Grafik und reduzierter Menüstruktur zum Einsatz, das sich von der eher konservativen Bedienlogik des DB11 absetzt. Kunden können zudem personalisierte Fahrerprofile anlegen, in denen Sitzpositionen, Klimapräferenzen und Konnektivitätsoptionen gespeichert werden.

Beim Materialmix setzt Aston Martin weiterhin auf hochwertige Lederausstattung, echtes Metall und optional Alcantara, ergänzt um dekorative Einsätze in offenporigem Holz oder Carbon. Die Sitze wurden überarbeitet und sollen gleichzeitig mehr Seitenhalt in schnell gefahrenen Kurven und hohen Langstreckenkomfort bieten. Auf Wunsch ist ein Premium-Soundsystem eines renommierten HiFi-Partners erhältlich, in Medien wurde etwa ein System von Bowers & Wilkins mit zahlreichen Lautsprechern und 3D-Klangfeld erwähnt. Im Fond bleiben die beiden Rücksitze traditionell eher als Notsitze oder für kleines Gepäck ausgelegt, womit der DB12 trotz 2+2-Layout primär ein Fahrer- und Beifahrerfahrzeug bleibt.

Ausstattungslinien, Individualisierung und Q by Aston Martin

Offiziell spricht Aston Martin beim DB12 weniger von klassischen Ausstattungslinien als von Konfigurationswelten, die sich aus Lackfarben, Innenraumpaketen und Optionen ergeben. Dennoch lassen sich typische Ausstattungsschwerpunkte erkennen: Eine eher komfortorientierte GT-Konfiguration mit Fokus auf Leder, edlen Holzoberflächen und dezentem Außenauftritt sowie eine Sportausrichtung mit sichtbareren Aerodynamik-Teilen, Carbon-Dekor im Innenraum und leistungsorientierten Optionen wie Keramikbremsen. Darüber hinaus können Kunden über das „Q by Aston Martin“-Programm Fahrzeuge sehr weitgehend individualisieren, etwa mit besonderen Farbkombinationen, kontrastierenden Ziernähten oder speziellen, nur auf Anfrage erhältlichen Lackierungen.

Im Rahmen dieses Individualisierungsangebots sind auch maßgeschneiderte Interieur-Lösungen möglich, beispielsweise personalisierte Einstiegszierleisten, gestickte Embleme in Sitzen und Kopfstützen oder exklusive Materialien wie spezielle Lederqualitäten. Gerade im Luxussegment spielt diese Möglichkeit der Personalisierung eine zentrale Rolle, weil sie die Exklusivität des Fahrzeugs über die technische Basis hinaus betont. Für bestimmte Märkte oder zum Modellstart legt Aston Martin zudem limitierte, besonders hoch ausgestattete Launch-Editionen auf, die sich durch spezifische Farbkombinationen und Serienumfang vom Standardmodell abheben. Angaben dazu variieren je nach Markt, sodass Interessenten auf die jeweilige Landeskommunikation und Händlerinformationen achten sollten.

Zusätzliche Komfortfunktionen wie Sitzbelüftung, Sitzheizung, beheiztes Lenkrad, Fahrassistenz-Pakete und erweiterte Konnektivitätsangebote werden je nach Markt und Kundenwunsch zusammengestellt. Hierzu zählen unter anderem ein adaptiver Tempomat, ein Spurhalteassistent, Parkhilfen mit Rundumsichtkamera und Kollisionswarnsysteme, wie sie in der Oberklasse zunehmend Standard sind. Zwar bleibt Aston Martin dem Bild des fahrerorientierten Sportwagens treu, dennoch folgt der DB12 bei den Assistenzsystemen dem, was in der Luxusklasse mittlerweile erwartet wird.

Markteinführung, Preisniveau und Verfügbarkeit in Deutschland

Aston Martin präsentierte den DB12 Mitte 2023 offiziell und bezeichnete ihn dabei als Startpunkt einer neuen Generation von Sportwagen mit dem Anspruch eines „Super Tourer“. Bestellungen wurden nach der Vorstellung geöffnet, die Produktion läuft im britischen Werk Gaydon, das bereits den Vorgänger DB11 fertigte. Die ersten Auslieferungen begannen 2024, wobei der Produktionshochlauf vom Hersteller abhängig geplant wird und sich je nach Marktstaffelung unterscheiden kann. Für Deutschland sind Fahrzeuge über das bestehende Händlernetz und spezialisierte Luxusauto-Händler bestellbar, genaue Lieferzeiten hängen vom individuellen Konfigurationsumfang und der Produktionsslot-Zuteilung ab.

Offizielle deutsche Preisangaben bewegen sich – abhängig von Ausstattung und Wechselkurs – im Bereich eines hohen sechsstelligen Betrags, Medienberichte nennen Einstiegspreise deutlich oberhalb von 200.000 Euro. Wie in diesem Segment üblich, können umfangreiche Individualisierungspakete, exklusive Lackierungen und Extras die Gesamtinvestition noch einmal erheblich erhöhen. Hinzu kommen länderspezifische Steuern und Abgaben, die im europäischen Vergleich teilweise deutlich variieren. Für Interessenten in Deutschland empfiehlt sich daher ein detailliertes Angebot beim autorisierten Händler, der die aktuelle Preisliste und mögliche Liefertermine bereitstellen kann.

Im Vergleich zum Vorgänger DB11 positioniert sich der DB12 nicht nur etwas höher im Preis, sondern auch klarer im Leistungs- und Technologieranking. Die stärkere Motorisierung, das überarbeitete Fahrwerk und das moderne Infotainmentsystem sorgen dafür, dass der DB12 als technologischer Brückenschlag zur nächsten Modellgeneration verstanden werden kann. Gleichzeitig hält Aston Martin an der klassischen GT-Form fest und richtet sich an Kunden, die Wert auf lange Autobahnfahrten, hohe Reisegeschwindigkeiten und markentypischen Auftritt legen.

Einordnung im Aston-Martin-Portfolio und Konkurrenzumfeld

Im Modellprogramm der Marke löst der DB12 den DB11 als zentralen Gran Turismo ab und ergänzt den sportlicher positionierten Vantage sowie den SUV DBX707. Während der Vantage stärker auf puristische Fahrdynamik und kompaktere Abmessungen abzielt, versteht sich der DB12 als Auto für lange Strecken, das dennoch eine sehr hohe Querdynamik bieten soll. Oberhalb des DB12 sind perspektivisch Sondermodelle oder streng limitierte Derivate denkbar, etwa besonders leistungsstarke oder leichter ausgelegte Versionen, wie Aston Martin sie in der Vergangenheit bei anderen Baureihen aufgelegt hat; konkrete Serienankündigungen dazu sind zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht verbindlich.

Im Wettbewerbsumfeld tritt der DB12 unter anderem gegen den Ferrari Roma, den Bentley Continental GT und in gewisser Weise den Porsche 911 Turbo S an. Alle diese Modelle kombinieren hohe Leistung mit komfortabler Langstreckentauglichkeit, setzen aber jeweils eigene Akzente bei Design, Fahrcharakter und Markenimage. Aston Martin betont beim DB12 die Verbindung aus traditioneller britischer GT-Linie, eigenständigem Design und einem Innenraum, der den Sprung in die aktuelle Infotainment-Generation vollzieht. Anleger- und Branchenbeobachter sehen darin ein Schlüsselmodell, mit dem die Marke sowohl bestehende als auch neue Kunden im Luxussegment adressieren will.

Innerhalb von Aston Martin Lagonda kommt dem DB12 dementsprechend eine strategische Rolle zu: Als Flaggschiff im klassischen GT-Segment soll er nicht nur direkt zum Umsatz beitragen, sondern auch als Imageträger für die gesamte Marke dienen. Fotos, Marketingkampagnen und der Auftritt bei besonderen Events und Kooperationen – etwa mit Luxusgütern oder im Film- und Kulturumfeld – greifen häufig auf GT-Modelle der DB-Reihe zurück, um das Markenversprechen von Sportlichkeit und Eleganz zu transportieren. Produktseitig bildet der DB12 daher einen Pfeiler der aktuellen Modellfamilie, neben dem SUV DBX707, der die Nachfrage nach High-Performance-SUVs adressiert, und dem Vantage als sportlichstem Serien-Coupé.

Die Aktie von Aston Martin Lagonda (GB00BN7CG237) notiert laut Daten von Onvista am 11.06.2026 an der London Stock Exchange bei 59,60 GBp.

Aston Martin DB12 im Kurzprofil

  • Produkt: Aston Martin DB12
  • Hersteller: Aston Martin Lagonda
  • Kategorie: Flaggschiff-Gran-Turismo
  • Markteinfuehrung: Weltpremiere 2023, erste Auslieferungen ab 2024
  • UVP / Preis: laut Medien Einstieg oberhalb von 200.000 Euro, je nach Markt und Ausstattung
  • Verfuegbarkeit: Bestellbar ueber Aston-Martin-Haendlernetz, Auslieferung je nach Konfiguration
  • Zielgruppe: Luxus-orientierte Sportwagenkunden, die hohen Reisekomfort und GT-Charakter mit starker Performance verbinden wollen
  • Besonderheit / USP: 680-PS-V8 als „Super Tourer“, eigenentwickeltes Infotainmentsystem und konsequente Weiterentwicklung der DB-GT-Linie

Mehr Hintergruende zum Aston Martin DB12

Weitere Nachrichten, Analysen und Unternehmensmeldungen zu Aston Martin Lagonda und dem DB12 finden sich im Themenueberblick zur ISIN GB00BN7CG237 sowie im Investor-Relations-Bereich des Herstellers.

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