Aston, Martin

Aston Martin Aktie: Tiefrote Zahlen

25.02.2026 - 11:24:56 | boerse-global.de

Der britische Luxusautobauer meldet für 2025 einen massiv gestiegenen Verlust und Umsatzrückgang. US-Zölle und eine schwierige Finanzlage zwingen zu einem umfassenden Stellenabbau.

Aston Martin Aktie: Tiefrote Zahlen - Foto: über boerse-global.de
Aston Martin Aktie: Tiefrote Zahlen - Foto: über boerse-global.de

Die Bilanz für 2025 hat es in sich: Der Verlust schwoll von 324 auf 493 Millionen Pfund an, während der Umsatz um 21 Prozent auf 1,26 Milliarden Pfund einbrach. Nur 5.448 Sportwagen verließen die Produktionsstätten – ein Minus von 10 Prozent. Der britische Edel-Hersteller steckt tief in der Krise, und die Probleme kommen nicht nur aus dem Showroom.

Die Aktie hat in den vergangenen fünf Jahren über 90 Prozent an Wert verloren. Allein in den letzten zwölf Monaten halbierte sich der Kurs nahezu. Bei gut 57 Pence notiert der Titel mittlerweile – ein dramatischer Absturz für ein Unternehmen, das einst James Bond durch die Filme chauffierte.

Trump-Zölle treffen hart

CEO Adrian Hallmark macht kein Geheimnis daraus, wo ein Großteil der Probleme liegt: "Ich möchte Donald Trump nicht für all unseren Kummer verantwortlich machen, aber er war sicherlich ein großer Teil des Problems, mit dem wir vergangenes Jahr konfrontiert waren." Die USA sind für Aston Martin der größte Einzelmarkt – rund ein Drittel aller Fahrzeuge geht dorthin.

Das amerikanisch-britische Zollabkommen sieht einen Zoll von 10 Prozent auf bis zu 100.000 importierte Autos aus Großbritannien vor. Diese Kontingente werden auf vier Quartale mit jeweils 25.000 Fahrzeugen aufgeteilt – nach dem "first come, first served"-Prinzip. Wer danach noch liefert, zahlt saftige 27,5 Prozent Zoll. Für einen Hersteller mit nur knapp über 5.000 Jahresabsatz mag das überschaubar klingen, doch die quartalsweise Aufteilung schafft eine planungstechnische Zwickmühle.

Stellenabbau und Sparkurs

Die Bruttogewinnmarge rutschte von 36,9 auf 29,4 Prozent ab. Die bereinigte EBIT-Marge lag bei minus 15 Prozent. Aus dem Unternehmen flossen 410 Millionen Pfund an Barmitteln ab, während die Schulden um fast ein Fünftel auf 1,38 Milliarden Pfund kletterten.

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Jetzt greift das Management zum radikalen Mittel: Bis zu 20 Prozent der Belegschaft sollen gehen. Das Sparprogramm soll jährlich rund 40 Millionen Pfund einsparen. Hallmark will die operative Marge 2026 Richtung Gewinnschwelle bringen und den Cashflow-Abfluss deutlich eindämmen.

Hoffnung auf Valhalla

Für eine Trendwende setzt Aston Martin auf seinen neuen Supersportwagen Valhalla. Rund 500 Exemplare sollen 2026 ausgeliefert werden – hochpreisige Fahrzeuge mit deutlich besseren Margen als das Basisgeschäft. Die Bruttogewinnmarge soll dadurch in den hohen 30-Prozent-Bereich klettern.

Ob diese Rechnung aufgeht, bleibt abzuwarten. Die Zollproblematik in den USA ist nicht gelöst, die finanzielle Schieflage akut. Der Luxus-Autobauer braucht mehr als ein neues Modell, um aus der Verlustspirale herauszukommen.

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