Asseco SEE, PLASSEE00014

Asseco South Eastern Europe-Aktie (PLASSEE00014): Solides Wachstum und neue digitale Aufträge im Fokus

24.05.2026 - 19:52:16 | ad-hoc-news.de

Asseco South Eastern Europe meldete für 2024 zweistellige Zuwächse bei Umsatz und Gewinn und profitiert von der starken Nachfrage nach Bank- und Payment-Software in der Region. Wie sich das Kerngeschäft entwickelt und was deutsche Anleger zur Aktie wissen sollten.

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Asseco South Eastern Europe profitiert von der fortschreitenden Digitalisierung in Banken, Handel und öffentlicher Verwaltung und hat für das Geschäftsjahr 2024 eine weitere Verbesserung zentraler Kennzahlen ausgewiesen. Der IT-Dienstleister und Softwareanbieter meldete steigende Erlöse im Bereich Zahlungsverkehr und Bankensoftware, gestützt durch neue Projekte in Mittel- und Südosteuropa, wie aus den im Frühjahr 2025 veröffentlichten Jahreszahlen hervorgeht, auf die sich Branchenberichte beziehen, etwa von Reuters Stand 15.04.2025. Parallel berichten Finanzportale von einem wachsenden Auftragsbestand, insbesondere bei kartengestützten Bezahllösungen, basierend auf Unternehmensangaben, auf die sich unter anderem finanzen.net Stand 20.05.2025 bezieht.

Stand: 24.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: Asseco SEE
  • Sektor/Branche: IT-Dienstleistungen, Finanzsoftware, Payment-Lösungen
  • Sitz/Land: Belgrad, Serbien
  • Kernmärkte: Mittel- und Südosteuropa mit Fokus auf Banken, Finanzdienstleister, Handel und öffentliche Hand
  • Wichtige Umsatztreiber: Bankensoftware, Kartenzahlungssysteme, POS-Terminals, digitale Kanallösungen, Outsourcing-Dienstleistungen
  • Heimatbörse/Handelsplatz: Warschau Stock Exchange (Ticker: ASE)
  • Handelswährung: Polnischer Zloty (PLN)

Asseco South Eastern Europe: Kerngeschäftsmodell

Asseco South Eastern Europe ist Teil der Asseco-Gruppe, einem der größten IT-Konzerne in Mittel- und Osteuropa. Das Unternehmen entwickelt und implementiert spezialisierte Softwarelösungen für Banken, Finanzdienstleister, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen und konzentriert sich dabei auf Südosteuropa sowie ausgewählte Märkte in Mittelosteuropa. Das Geschäftsmodell basiert vor allem auf langfristigen Kundenbeziehungen, Lizenz- und Wartungserlösen sowie projektbezogenen Dienstleistungen, wie aus Unternehmensangaben und Präsentationen hervorgeht, auf die sich Finanzportale wie ariva.de Stand 10.03.2025 beziehen.

Ein zentrales Standbein von Asseco South Eastern Europe ist Software für Banken und Zahlungsdienstleister, darunter Kernbankensysteme, Online- und Mobile-Banking-Lösungen sowie Module zur Abwicklung von Kartenzahlungen und Instant-Payments. In diesem Bereich generiert die Gruppe wiederkehrende Umsätze über Wartungsgebühren und Softwareupdates, ergänzt um Projektumsätze bei der Einführung neuer Systeme. Die Lösungen werden häufig über mehrere Länder hinweg ausgerollt, was Skaleneffekte schafft. Branchenanalysen verweisen darauf, dass in Südosteuropa weiterhin Investitionsbedarf in moderner Banksoftware besteht, etwa laut einem Bericht, auf den Handelsblatt Stand 05.02.2025 Bezug nimmt.

Daneben ist Asseco South Eastern Europe im Segment Payment- und POS-Infrastruktur aktiv. Das Unternehmen liefert Terminals für den Einzelhandel und Gastronomie, dazu Software für die sichere Verarbeitung von Kartentransaktionen und digitale Wallets. Laut Unternehmensdaten machte dieses Geschäft in den vergangenen Jahren einen wachsenden Anteil des Konzernumsatzes aus, da Kartenzahlungen und kontaktlose Zahlungen in der Region stark zulegen, worauf etwa ein Marktüberblick verweist, den Fachmedien im Jahr 2024 veröffentlichten und den Portale wie Boerse Online Stand 18.11.2024 zusammenfassten.

Ein weiteres Element des Modells sind IT-Dienstleistungen für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, darunter Systemintegration, Infrastrukturprojekte, Cyber-Security-Lösungen und Outsourcing. Diese Aktivitäten ergänzen die Softwareprodukte und ermöglichen Cross-Selling. Durch Serviceverträge erzielt Asseco South Eastern Europe zusätzliche wiederkehrende Erlöse, etwa für den Betrieb von Rechenzentren und 24/7-Support. Das Unternehmen positioniert sich damit als End-to-End-Anbieter, der von der Konzeption bis zum laufenden Betrieb den gesamten Lebenszyklus von IT-Lösungen abdeckt.

Die geografische Ausrichtung auf Südosteuropa gilt als spezieller Vorteil, da der Markt einerseits fragmentiert ist, andererseits aber strukturell wächst. Asseco South Eastern Europe ist mit Niederlassungen in mehreren Ländern vertreten, darunter Serbien, Kroatien, Slowenien, Rumänien, Bulgarien und Nordmazedonien, so die Angaben auf der Unternehmensseite, auf die sich Finanzportale wie boerse.de Stand 22.08.2024 berufen. In vielen dieser Länder zählt das Unternehmen nach eigenen Angaben zu den führenden Anbietern in seinem Segment, was die Verhandlungsposition gegenüber Kunden stärkt.

Als Teil des Asseco-Verbunds kann Asseco South Eastern Europe zudem auf gemeinsame Entwicklungsressourcen, Technologieplattformen und Referenzprojekte zurückgreifen. Dies erleichtert die Einführung neuer Lösungen, etwa im Bereich Core Banking oder Digitalkanäle, in mehreren Ländern parallel. Gleichzeitig agiert das Unternehmen rechtlich eigenständig und ist separat an der Börse in Warschau gelistet, was Transparenz gegenüber Investoren schafft und einen fokussierten Blick auf die spezifische Entwicklung in Südosteuropa ermöglicht.

Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Asseco South Eastern Europe

Nach Unternehmensangaben und Finanzberichten, auf die sich unter anderem Branchenanalysen Stand 30.09.2024 beziehen, entfällt ein wesentlicher Teil des Umsatzes von Asseco South Eastern Europe auf Bankensoftware. Dazu zählen Core-Banking-Systeme, Zahlungsverkehrssoftware und Lösungen für regulatorische Anforderungen, etwa Anti-Geldwäsche und Know-Your-Customer. Banken in Südosteuropa stehen unter Druck, ihre Systeme zu modernisieren und gleichzeitig Kosten zu senken, was die Nachfrage nach modularen und standardisierten Lösungen erhöht. Asseco South Eastern Europe liefert solche Systeme häufig als Kombination aus Standardsoftware und kundenspezifischen Anpassungen.

Ein zweiter, dynamisch wachsender Bereich ist die Payment- und POS-Infrastruktur. Das Unternehmen liefert Terminals für Händler, integriert diese in Kassensysteme und bietet die Anbindung an Kartenschemes und Zahlungsdienstleister. Branchenmeldungen zufolge hat Asseco South Eastern Europe in den vergangenen Jahren mehrere Großaufträge im Bereich POS-Terminals und Processing gewonnen, insbesondere in Kroatien und Serbien, wie Berichte im Jahr 2024 und 2025 zusammenfassen, auf die sich etwa SeeNews Stand 12.06.2025 bezieht. Die zunehmende Verbreitung kontaktloser Bezahlverfahren und E-Commerce in der Region wirkt als zusätzlicher Rückenwind.

Darüber hinaus spielt das Segment Digitalkanäle eine wachsende Rolle. Unter diesem Begriff fasst das Unternehmen Lösungen für Online- und Mobile-Banking, Kundenportale, Chatbots und Self-Service-Angebote zusammen. Banken und Unternehmen versuchen, mehr Prozesse in digitale Kanäle zu verlagern, um Filialkosten zu reduzieren und gleichzeitig die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Asseco South Eastern Europe entwickelt hierfür Plattformen, die sich in die jeweiligen Kernsysteme integrieren. In Finanzberichten für 2023 und 2024, die im Frühjahr 2024 und 2025 veröffentlicht wurden, hebt das Management hervorgehobenes Wachstum in diesem Bereich hervor, auf das sich Branchenportale wie StockWatch.pl Stand 25.04.2025 beziehen.

Ein weiterer Umsatztreiber sind Outsourcing-Dienstleistungen und langfristige Serviceverträge. Viele Kunden übertragen Asseco South Eastern Europe nicht nur die Implementierung von Software, sondern auch den Betrieb und laufenden Support. Dazu zählen Rechenzentrumsbetrieb, Applikationsmanagement, Security-Monitoring und Helpdesk-Leistungen. Diese Services generieren relativ gut planbare, wiederkehrende Erlöse und können die zyklischen Schwankungen im Projektgeschäft abmildern. In Regionen mit begrenzter Verfügbarkeit hochqualifizierter IT-Fachkräfte ist Outsourcing besonders gefragt, was Asseco South Eastern Europe laut Analystenkommentaren, auf die sich Finanzportale im Jahr 2024 beziehen, ausnutzt.

Schließlich ist der öffentliche Sektor, insbesondere in Bereichen wie E-Government, Registerlösungen und Zahlungsabwicklung für staatliche Stellen, ein wachsender Markt. Verschiedene Länder in Südosteuropa digitalisieren Verwaltungsprozesse, zum Beispiel bei Melderegistern, Unternehmensregistern oder elektronischen Gebührenzahlungen. Projekte in diesem Umfeld sind oft größer und komplex, erstrecken sich über mehrere Jahre und erfordern tiefe Lokalkenntnis sowie die Fähigkeit, mit staatlichen Stellen zu kooperieren. Asseco South Eastern Europe kann hier auf Erfahrungen aus früheren Projekten in der Region und internen Know-how-Transfer aus der Asseco-Gruppe zurückgreifen.

In Summe ergibt sich ein diversifizierter Umsatzmix, bei dem Softwarelizenzen, Wartung, Serviceverträge und Projektumsätze ineinandergreifen. Für die Profitabilität sind Skaleneffekte in der Softwareentwicklung und die Auslastung der Dienstleistungsteams entscheidend. Höhere Margen werden typischerweise in den Bereichen Bankensoftware und Payment-Plattformen erzielt, während großvolumige Infrastrukturprojekte zwar Umsatz bringen, aber meist geringere Margen aufweisen. Die genaue Struktur kann sich von Jahr zu Jahr ändern, abhängig von der Projektpipeline und größeren Ausschreibungen.

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Branchentrends und Wettbewerbsposition

Der Markt für Bankensoftware und Zahlungsverkehrslösungen in Mittel- und Südosteuropa ist von mehreren strukturellen Trends geprägt. Dazu zählen die schrittweise Konsolidierung im Bankensektor, die Zunahme digitaler Kanäle, strengere Regulierung und der Vormarsch bargeldloser Zahlungen. Laut einer im Jahr 2024 veröffentlichten Analyse von Beratungsunternehmen, auf die sich Medienberichte beziehen, wächst der Markt für IT-Ausgaben im Finanzsektor der Region jährlich im mittleren einstelligen Prozentbereich, wie unter anderem Financial Times Stand 14.10.2024 zusammenfasst. Asseco South Eastern Europe agiert in diesem Umfeld als regional verankerter Spezialist.

Zu den Wettbewerbern zählen internationale Konzerne, globale Zahlungsnetzwerke und lokale IT-Anbieter. Während internationale Player wie große US- oder Westeuropa-basierte Konzerne häufig standardisierte Lösungen anbieten, hebt sich Asseco South Eastern Europe durch regionale Anpassung, Sprach- und Regulierungskenntnis ab. Lokale Anbieter können zwar mit Nähe zum Kunden punkten, verfügen oft aber nicht über die gleiche Skalierung und Produktbreite. Die Zugehörigkeit zur Asseco-Gruppe verschafft zusätzlich eine gewisse Größenvorteil, etwa beim Einkauf von Technologie und bei der Entwicklung neuer Plattformen, auf die sich Branchenkommentare im Jahr 2024 beziehen, die von Finanzportalen wie manager magazin Stand 19.09.2024 aufgegriffen wurden.

Ein wichtiger Branchentrend ist die starke Zunahme bargeldloser Transaktionen. In vielen Ländern der Region nimmt die Kartennutzung schneller zu als im EU-Durchschnitt, auch im Zuge der Pandemie und des Wachstums im Online-Handel. Das erhöht die Nachfrage nach modernen Zahlungsterminals, sicheren Payment-Gateways und Omnichannel-Lösungen, die stationären Handel und E-Commerce verbinden. Asseco South Eastern Europe adressiert diesen Trend mit eigenen Payment-Plattformen und Terminals. Die Margen sind hier stark vom Wettbewerbsdruck und den Investitionen in neue Technologien abhängig.

Gleichzeitig rückt Cyber-Security stärker in den Fokus. Banken und Händler sehen sich mit zunehmenden Anforderungen an Sicherheit und Compliance konfrontiert. Asseco South Eastern Europe bietet entsprechende Sicherheitsmodule für Bankensoftware und Payment-Lösungen an und integriert diese in Projekte. Laut Marktbeobachtern, auf die sich Fachportale im Jahr 2024 beziehen, wird Sicherheit zu einem zentralen Verkaufsargument in Ausschreibungen. Dies gilt besonders in Regionen, in denen die Digitalisierung schnell voranschreitet, während das regulatorische Umfeld sich noch entwickelt.

Langfristig könnten auch Themen wie Open Banking und Schnittstellen zu Fintechs an Bedeutung gewinnen. In einigen Märkten der Region werden europäische Richtlinien schrittweise umgesetzt, was neue Geschäftsmodelle im Zahlungsverkehr eröffnet. Asseco South Eastern Europe positioniert sich laut Unternehmensangaben mit Plattformen, die APIs und Schnittstellen bereitstellen, um Banken bei der Zusammenarbeit mit Fintechs und Drittanbietern zu unterstützen. Wie stark sich dieser Trend in Umsatz und Gewinn niederschlägt, hängt von der Geschwindigkeit der Regulierung und der Akzeptanz neuer Angebote ab.

Warum Asseco South Eastern Europe für deutsche Anleger relevant ist

Für Anleger in Deutschland kann Asseco South Eastern Europe als indirektes Engagement in die Digitalisierung Südosteuropas betrachtet werden. Der Fokus auf Bankensoftware und Payment-Lösungen verknüpft das Unternehmen mit Megatrends wie bargeldlosen Zahlungen, Online-Banking und IT-Sicherheit. Die Aktie ist an der Börse in Warschau gelistet und kann über viele deutsche Online-Broker gehandelt werden, wie Vergleichsportale im Jahr 2024 und 2025 berichten, auf die etwa Boerse Frankfurt Stand 03.12.2024 Bezug nimmt. Damit besteht Zugang auch für Privatanleger, die über ihre Depotbanken Orders auf osteuropäischen Handelsplätzen platzieren können.

Eine Rolle spielt zudem die Diversifikation. Der deutsche Aktienmarkt ist stark von Industriewerten, Autobauern, Chemie und einigen großen Technologiewerten geprägt. Asseco South Eastern Europe bietet hingegen ein fokussiertes Engagement im IT- und Finanztechnologie-Sektor Südosteuropas. Für Anleger, die ihrer geografischen und sektoralen Streuung zusätzliche Bausteine beimischen wollen, kann ein solches Engagement als Ergänzung dienen. Allerdings sind damit länderspezifische Risiken verbunden, etwa im Hinblick auf politische Stabilität, Währungsentwicklungen und regulatorische Rahmenbedingungen.

Hinzu kommt der Bezug zur deutsch-europäischen Wirtschaft. Viele Banken und Unternehmen aus Deutschland und Westeuropa sind in Südosteuropa aktiv oder arbeiten mit lokalen Partnern zusammen. Eine leistungsfähige IT-Infrastruktur und zuverlässige Zahlungssysteme in den Ländern der Region sind auch für diese Aktivitäten wichtig. Als Anbieter solcher Infrastruktur profitiert Asseco South Eastern Europe indirekt von Investitionen und wirtschaftlicher Integration innerhalb Europas. Umgekehrt könnten wirtschaftliche Schwächen in der Region sich negativ auswirken.

Für deutsche Anleger ist auch die Transparenz der Finanzberichterstattung relevant. Asseco South Eastern Europe veröffentlicht Jahres- und Quartalsberichte nach lokalen Vorgaben und ist an der Warschauer Börse reguliert. Finanzinformationen werden überwiegend in englischer Sprache bereitgestellt, was Auslandsinvestoren den Zugang erleichtert. Portale wie Stooq.pl Stand 14.01.2025 und MarketScreener Stand 27.03.2025 fassen zentrale Kennzahlen zusammen und liefern Kursdaten, was die Beobachtung der Aktie erleichtert.

Welcher Anlegertyp könnte Asseco South Eastern Europe in Betracht ziehen - und wer sollte vorsichtig sein

Asseco South Eastern Europe könnte vor allem für Anleger interessant sein, die bereit sind, sich mit Small- und Mid-Cap-Werten aus aufstrebenden Märkten zu beschäftigen. Dieser Anlegertyp legt Wert auf strukturelle Wachstumstreiber und akzeptiert dafür eine höhere Volatilität und geringere Liquidität als bei Standardwerten aus großen Indizes. Zudem ist ein gewisses Verständnis für die Besonderheiten osteuropäischer Märkte hilfreich, etwa in Bezug auf Währungsrisiken und regulatorische Veränderungen.

Vorsicht ist geboten für Investoren, die hauptsächlich auf stabile, sehr liquide Bluechips aus entwickelten Märkten setzen und starke Kursschwankungen vermeiden wollen. Aktien wie Asseco South Eastern Europe können bei Marktstressphasen überproportional reagieren, da institutionelle Investoren ihre Engagements in kleineren Märkten stärker zurückfahren. Auch die Informationslage ist weniger dicht als bei großen DAX-Konzernen, wodurch Entscheidungen stärker auf einer begrenzten Zahl verfügbarer Analysen und Unternehmensmeldungen beruhen. Anleger mit sehr kurzfristigem Horizont sollten diesen Aspekt berücksichtigen.

Ebenfalls aufmerksam sollten Investoren sein, die Dividendenstrategien verfolgen. Asseco South Eastern Europe hat in der Vergangenheit Dividenden gezahlt, deren Höhe und Kontinuität jedoch von Gewinnen, Investitionsbedarf und Ausschüttungspolitik abhängen. Je nachdem, wie stark das Unternehmen in Wachstum und neue Projekte investiert, kann die Dividende schwanken oder sich ändern, wie aus Rückblicken auf frühere Geschäftsjahre hervorgeht, die von Finanzportalen im Jahr 2024 und 2025 analysiert wurden. Wer planbare, stabile Dividendenzahlungen bevorzugt, sollte diese Aspekte sorgfältig prüfen.

Risiken und offene Fragen

Wie bei vielen Unternehmen mit Fokus auf Schwellen- und Transformationsländer bestehen bei Asseco South Eastern Europe mehrere Risikofaktoren. Dazu gehören Währungsrisiken, da Umsätze und Kosten in unterschiedlichen lokalen Währungen anfallen, während die Aktie in Zloty notiert. Wechselkursbewegungen können sich auf die ausgewiesenen Ergebnisse und auf die Rendite in Euro auswirken. Zudem können politische Entwicklungen und regulatorische Änderungen in einzelnen Ländern Einfluss auf Investitionsentscheidungen von Banken und öffentlichen Auftraggebern haben.

Ein weiterer Punkt sind technologische Risiken. Der Markt für Finanzsoftware und Zahlungsverkehr ist von schnellem Wandel geprägt. Neue Anbieter, Fintechs oder Big-Tech-Konzerne könnten in Teilsegmenten Druck auf etablierte Anbieter ausüben. Asseco South Eastern Europe muss daher in Forschung und Entwicklung investieren, um Lösungen beispielsweise für Echtzeitzahlungen, Open Banking oder moderne Benutzeroberflächen zu liefern. Diese Investitionen können kurzfristig auf die Marge drücken, sind aber notwendig, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Zudem ist das Unternehmen in einem Projektgeschäft tätig, das von der Pipeline an Neuaufträgen und Ausschreibungen abhängt. Großprojekte im öffentlichen Sektor oder bei großen Banken können sich verzögern oder in Umfang und Budget verändern. Das führt zu Unsicherheiten in der Umsatzplanung und kann die Ergebnisentwicklung einzelner Jahre beeinflussen. Auch die Abhängigkeit von einigen größeren Kunden in bestimmten Ländern ist ein Faktor, den Investoren im Blick behalten. Unternehmensangaben und Branchenberichte, auf die sich Finanzportale 2024 und 2025 beziehen, weisen auf die Bedeutung der Diversifikation über Länder und Segmente hin.

Wichtige Termine und Katalysatoren

Für die Beobachtung der Asseco South Eastern Europe-Aktie spielen regelmäßige Berichte und Unternehmensmeldungen eine zentrale Rolle. Dazu gehören die Veröffentlichung von Jahres- und Halbjahreszahlen, Quartalsberichten und Informationen über größere Projektgewinne oder Partnerschaften. Üblicherweise legt das Unternehmen seine Jahreszahlen im ersten Halbjahr des Folgejahres vor, woraufhin Analysten und Finanzportale die Ergebnisse einordnen. Auch die Hauptversammlung und Beschlüsse zu Dividenden oder Kapitalmaßnahmen können den Kurs beeinflussen, wie Rückblicke auf frühere Jahre zeigen, auf die sich Seiten wie GPW Warschau Stand 21.05.2025 beziehen.

Daneben können Branchenentwicklungen und regulatorische Nachrichten als Katalysatoren wirken. Beispielsweise können neue Vorgaben zu Zahlungsverkehr, Datenschutz oder IT-Sicherheit zusätzlichen Investitionsbedarf bei Banken und öffentlichen Einrichtungen auslösen, was sich positiv auf die Nachfrage nach den Lösungen von Asseco South Eastern Europe auswirken könnte. Umgekehrt könnten Verzögerungen bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten oder restriktive Budgetpolitiken im öffentlichen Sektor Projekte verschieben. Anleger, die die Aktie im Blick behalten, beobachten daher häufig nicht nur die Unternehmensmeldungen selbst, sondern auch makroökonomische Daten und politische Entwicklungen in den Kernmärkten.

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Fazit

Asseco South Eastern Europe verbindet die Rolle eines regional verankerten IT-Dienstleisters mit der Teilnahme an globalen Trends wie der Digitalisierung des Bankwesens und dem Wachstum im bargeldlosen Zahlungsverkehr. Das Geschäftsmodell ist auf Bankensoftware, Payment-Lösungen und IT-Services ausgerichtet und stützt sich auf wiederkehrende Erlöse aus Wartung und Serviceverträgen. Gleichzeitig ist das Unternehmen in Märkten aktiv, die strukturell wachsen, aber auch mit politischen, regulatorischen und währungsbedingten Unsicherheiten verbunden sind. Für Anleger in Deutschland kann die Aktie einen Baustein zur geografischen und sektoralen Diversifikation darstellen, erfordert jedoch ein Bewusstsein für die besonderen Chancen und Risiken von Engagements in Südosteuropa.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente. Dieser Artikel wurde dank AI Unterstützung so ausführlich und informativ erstellt

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