Assassin's Creed Mirage im Test: Die Rückkehr, auf die Fans seit Jahren gewartet haben
04.01.2026 - 12:47:59Du liebst Open-World-Games, bist aber heimlich müde von Collectible-Grind, Level-Gating und 80-Stunden-Maps? Assassin’s Creed Mirage dreht die Uhr zurück: kompakter, fokussierter, stealthiger – und entführt dich ins vielleicht atmosphärischste Bagdad, das Gaming je gesehen hat.
Stell dir vor, du startest ein Spiel – und bist nicht völlig erschlagen
Du kennst das: Du willst abends "nur mal kurz" zocken. Aber dein aktuelles Open-World-Game schreit dir direkt entgegen: 200 Fragezeichen auf der Map, fünf Skill-Trees, Battle Pass, Daily Quests, FOMO überall. Aus Entspannung wird Projektmanagement.
Du klickst dich durch Menüs, wirst mit Loot zugeschüttet und nach drei Stunden hast du zwar Zahlen erhöht – aber kein einziges wirklich einprägsames Erlebnis im Kopf. Kein "Weißt du noch, damals in dieser einen Mission?". Nur Grind.
Genau diese Müdigkeit spürt man aktuell quer durch Reddit, YouTube und Gaming-Foren: Viele Spieler haben keine Lust mehr auf XXL-Abenteuer, die sich wie ein zweiter Job anfühlen. Sie wollen wieder fokussierte Stories, klare Fantasy, dichte Welten – und das gute alte Gefühl, wirklich ein Assassine zu sein, nicht ein wandelnder Loot-Container.
Und genau hier setzt Assassin’s Creed Mirage an.
Die Lösung: Assassin’s Creed Mirage als bewusst kleinerer, schärferer Wurf
Assassin’s Creed Mirage ist Ubisofts Antwort auf die lautesten Fan-Rufe der letzten Jahre: "Kommt zurück zu den Wurzeln!". Statt noch größerer Welten wie in Odyssey oder Valhalla bekommst du hier eine konzentrierte Erfahrung: Bagdad im 9. Jahrhundert, ein junger Dieb namens Basim im Mittelpunkt – und Gameplay, das wieder viel stärker auf Stealth, Parkour und Attentate setzt.
Mirage ist kein 150-Stunden-Monster, sondern eher ein 15–25-Stunden-Trip. Und genau das feiern viele Spieler: Ein Assassin’s Creed, das du wirklich durchspielst, statt es nach der 40. Nebenquest entnervt liegenzulassen.
Offizielle Infos auf der Ubisoft-Seite und aktuelle Reviews zeigen: Das Spiel ist für PC, PlayStation, Xbox und Amazon Luna verfügbar, mit Fokus auf New-Gen-Features wie schnelleren Ladezeiten und flüssigerem Gameplay. Aber die eigentliche Magie steckt nicht in Teraflops, sondern in Atmosphäre und Design-Entscheidungen.
Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check
Was macht Assassin’s Creed Mirage im Alltag als Spieler wirklich anders? Kein Marketing-Blabla – hier ist der Realitäts-Check aus Tests, Ubisoft-Daten und echter Community-Stimme:
- Back to Stealth – endlich wieder wirklich ein Assassine
Statt Viking-Raids oder RPG-Builds bist du wieder das, was der Titel verspricht: ein Assassine im Schatten. Du beobachtest Ziele, schleichst über Dächer, lauschst Gesprächen, planst Attentate. Reddit-User schreiben, es fühle sich "zum ersten Mal seit Jahren wieder wie Assassin’s Creed 2/ Brotherhood" an. Wenn du das alte AC-Feeling vermisst hast, ist das hier dein Fix. - Kompakte Spielzeit, keine Open-World-Erschöpfung
Die Story von Mirage dauert laut den meisten Reviews um die 15–20 Stunden, mit optionalen Aktivitäten etwas mehr. Das ist bewusst kleiner als Valhalla oder Odyssey. Der Vorteil für dich: Du bekommst eine dichte Kampagne, die du an ein paar Abenden oder Wochenenden wirklich abschließen kannst – ohne deinen Kalender zu opfern. - Bagdad als heimlicher Hauptcharakter
Die Ubisoft-Website zeigt es, YouTube-Reviews schwärmen davon: Das Bagdad im 9. Jahrhundert ist visuell ein Brett. Enge Gassen, lebendige Märkte, Paläste, Dachgärten – die Stadt wirkt wie ein einziger Parkour-Spielplatz. Viele Spieler beschreiben das Setting als "das beste Stadt-Design seit Ezios Zeiten". - Parkour, das wieder Spaß macht
Die Entwickler haben das Klettern und Rennen deutlich gestrafft. Du sprintest flüssig über Dächer, springst über Balken, rutschst an Seilen entlang. Kein Mega-Skill-Tree, sondern direktes, reaktives Movement. Für dich bedeutet das: weniger Menüladen, mehr Flow-Momente. - Entschlacktes RPG – mehr Fokus auf Story und Skills
Mirage verabschiedet sich weitgehend von dem XXL-RPG-System seiner Vorgänger. Ja, es gibt Skills, Upgrades und Ausrüstung – aber in deutlich überschaubarer Form. Du verbringst deine Zeit damit, Missionen zu planen und auszuführen, nicht mit Zahlenverwaltungs-Simulator. - Audio & Atmosphäre: ein historischer Trip mit moderner Inszenierung
Mehrere Kritiker loben den Soundtrack und die arabische Sprachausgabe. Zusammen mit der visuellen Dichte entsteht ein Gefühl, wirklich in eine andere Zeit zu reisen. Für dich: Du verlierst dich in dieser Welt – ohne dass du 1.000 Stunden investieren musst.
Auf einen Blick: Die Fakten
| Merkmal | Dein Nutzen |
|---|---|
| Fokus auf Stealth & Attentate | Du spielst wieder wie ein echter Assassine: planen, beobachten, zuschlagen – statt stumpf alles niederzukloppen. |
| Kompakte Spielzeit (ca. 15–25 Stunden) | Du kannst die Story wirklich beenden, ohne dass es sich wie ein Vollzeitjob anfühlt. |
| Setting: Bagdad im 9. Jahrhundert | Ein frisches, historisches Szenario mit starker Atmosphäre und dichter Stadtkulisse. |
| Verbessertes Parkour-System | Flüssiges Klettern und Rennen über Dächer sorgt für "Flow"-Momente statt Frust. |
| Reduziertes RPG-System | Weniger Menü-Overload, mehr Fokus auf Missionen, Story und echte Entscheidungen im Gameplay. |
| Verfügbar auf PC, PlayStation, Xbox, Luna | Du kannst auf deiner bevorzugten Plattform loslegen – inkl. moderner Technikvorteile. |
| Entwickelt von Ubisoft (Assassin’s Creed-Reihe) | Erfahrung mit großen Historien-Welten, stabile Technik und regelmäßige Updates. |
Das sagen Nutzer und Experten
Ein Blick in aktuelle Reviews, Reddit-Threads und YouTube-Fazits ergibt ein klares Bild – mit interessanten Nuancen.
Was viele lieben:
- Die Rückkehr zum Kern von Assassin’s Creed: Fans, die mit Origins/Odyssey/Valhalla haderten, feiern Mirage als "Liebesbrief an die frühen Teile". Besonders gelobt: Stealth-Fokus, Attentats-Missionen, das Gefühl, wirklich wieder im Schatten zu agieren.
- Die Größe des Spiels: Überraschend viele nennen die überschaubare Spielzeit als Pluspunkt. Kommentare à la "Endlich mal wieder ein AAA-Titel, den ich vor der nächsten Release-Welle beenden kann" liest man sehr häufig.
- Bagdad & Artdesign: Egal ob PC oder Konsole – die Stadt gilt als Highlight. Viele sprechen von einer der schönsten, glaubwürdigsten Städte der Reihe, mit starken Lichtstimmungen und Details.
Wo Kritikpunkte liegen:
- Weniger Innovation, mehr Nostalgie: Manche Reviewer finden, Mirage spiele sich streckenweise zu vertraut oder konservativ. Wer etwas völlig Neues erwartet, könnte es "zu sicher" finden.
- Manche Systeme wirken vereinfacht: Ein Teil der Community vermisst die Tiefe der großen RPG-Teile – etwa beim Loot oder bei Build-Experimenten.
Unterm Strich ist die Stimmung aber überraschend klar: Für viele ist Assassin’s Creed Mirage genau das, was sie seit Jahren wollten. Kein perfektes Spiel, aber ein bewusst fokussierter Gegenentwurf zur Gigantomanie der Vorgänger.
Hinter dem Titel steht übrigens niemand Geringeres als Ubisoft Entertainment S.A. (ISIN: FR0000054470), also das Studio, das die Assassin’s-Creed-Reihe überhaupt erst zur globalen Marke gemacht hat.
Alternativen vs. Assassin's Creed Mirage
Natürlich steht Mirage nicht im luftleeren Raum. Wenn du 2026 nach einem Stealth- oder Open-World-Spiel suchst, landen oft automatisch Titel wie Assassin’s Creed Valhalla, Ghost of Tsushima, Hitman oder ältere AC-Teile auf dem Radar.
Wie schlägt sich Mirage im Vergleich?
- Gegenüber Valhalla & Odyssey: Wenn du maximalen Umfang, Loot-Spiralen und starke RPG-Mechaniken liebst, bleiben die älteren XXL-Teile eine Bank. Wenn du dagegen Story-Fokus, Stealth und eine kompaktere Map willst, wirkt Mirage wesentlich zielgerichteter und weniger überladen.
- Gegenüber Ghost of Tsushima: Ghost ist cineastischer, stärker auf Duelle und Samurai-Fantasy ausgelegt. Mirage punktet dort, wo Ghost weniger Fokus hat: urbanes Setting, Attentate, das Gefühl, sich als Schatten durch eine vibrierende Stadt zu bewegen.
- Gegenüber Hitman: Die modernen Hitman-Teile sind Puzzle-artige Sandboxes mit enormer Freiheit in einzelnen Levels. Mirage ist storygetriebener, bietet dafür ein zusammenhängendes, historisches Open-World-Erlebnis statt isolierter Schauplätze.
Preis-Leistungs-technisch positioniert sich Assassin’s Creed Mirage interessant: Es ist oft günstiger als die ehemaligen Vollpreis-RPG-Boliden, liefert dafür aber eine fokussierte Kampagne mit klarer Identität. Wenn du keine Lust (oder keine Zeit) mehr für 100+ Stunden Games hast, aber AAA-Qualität willst, landet Mirage in einer Nische, in der es aktuell kaum direkte Konkurrenz gibt.
Fazit: Lohnt sich der Kauf?
Assassin’s Creed Mirage ist kein Versuch, alles zu sein. Es will nicht das größte, längste oder komplexeste Spiel deiner Bibliothek sein – und genau das macht es so stark.
Statt dich mit Icons zu erschlagen, lädt es dich ein, wieder das zu fühlen, was den Kern der Reihe einmal ausgemacht hat: Spannung vor einem Attentat. Der Adrenalinkick, wenn du knapp einer Wache entkommst. Das lautlose Auslöschen deines Ziels inmitten einer brodelnden Menschenmenge. Und dazu eine Stadt, die sich anfühlt, als könntest du jeden Balkon, jedes Dach, jede Seitengasse nutzen, um deine eigene Geschichte zu schreiben.
Wenn du ein gigantisches, experimentelles Open-World-RPG erwartest, wirst du dir vielleicht mehr Neuheiten wünschen. Wenn du aber sagst: "Ich will wieder Assassin’s Creed als Assassin’s Creed – nur moderner, schöner und fokussierter", dann ist Mirage genau der Sweet Spot.
Am Ende ist die eigentliche Frage nicht, ob Assassin’s Creed Mirage perfekt ist, sondern: Willst du wieder ein Spiel, das du wirklich zu Ende spielst – und an dessen Missionen du dich noch Wochen später erinnerst?


