ASML Aktie: Bernstein setzt Ausrufezeichen
22.01.2026 - 17:45:30ASML rückt mit einem ambitionierten Kursziel zurück ins Rampenlicht. Bernstein Research traut dem niederländischen Halbleiterausrüster deutlich mehr zu – und stützt sich dabei auf handfeste Investitionspläne aus der Chipindustrie. Gleichzeitig zeigen sich institutionelle Investoren aktiv, allerdings mit unterschiedlichen Strategien.
Kursziel von 1.300 Euro
Am 5. Januar hob Analyst David Dai von Bernstein Research sein Kursziel für ASML auf 1.300 Euro an und bestätigte seine “Outperform”-Einschätzung. Die Begründung: ASML profitiert direkt vom laufenden Superzyklus in der Halbleiterbranche, angetrieben durch den massiven Ausbau von KI-Infrastruktur.
Konkret verweist Bernstein auf die Investitionspläne von TSMC, dem größten ASML-Kunden. Der taiwanesische Chipriese kündigte für 2026 Investitionen zwischen 52 und 56 Milliarden US-Dollar an – deutlich über den bisherigen Erwartungen. Diese Mittel fließen primär in neue Produktionskapazitäten für fortschrittliche Chips, wofür ASMLs EUV-Lithographiesysteme unverzichtbar sind.
Die Analysten-Gemeinde zeigt sich überwiegend zuversichtlich: Neben Bernstein bekräftigten auch JPMorgan und Wells Fargo ihre positiven Bewertungen mit Kurszielen deutlich über dem aktuellen Niveau.
Institutionelle Investoren justieren nach
Während die Analysten optimistisch bleiben, zeigt sich bei institutionellen Anlegern ein differenziertes Bild. Campbell & CO Investment Adviser LLC baute im zweiten Quartal eine neue Position von 1.913 Aktien auf, reduzierte diese jedoch im dritten Quartal auf 552 Anteile. Die Transaktion deutet auf aktives Portfolio-Management hin – vermutlich eine Reaktion auf die zwischenzeitlich gestiegene Volatilität.
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Solche Anpassungen sind bei ASML nicht ungewöhnlich. Die Aktie reagiert sensibel auf Verschiebungen in den Investitionszyklen der Chipindustrie, was institutionellen Investoren Gelegenheiten für taktische Umschichtungen bietet.
Grundlage bleibt intakt
Die fundamentale Ausgangslage für ASML hat sich durch TSMCs Investitionsoffensive weiter verbessert. Die erwartete Nachfrage nach EUV- und DUV-Systemen dürfte 2026 hoch bleiben, getrieben durch den Bedarf an leistungsstarken Chips für Rechenzentren und KI-Anwendungen.
Der kommende Quartalsbericht wird zeigen, ob sich die optimistischen Prognosen in konkrete Auftragseingänge übersetzen. Die nächsten Wochen könnten entscheidend sein, um die Einschätzung von Bernstein zu validieren.
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