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Arm: 2 Milliarden AGI-CPU-Nachfrage, nur 1 Milliarde Kapazität

07.05.2026 - 17:25:11 | boerse-global.de

Arm Holdings steigert Umsatz und Gewinn, leidet aber unter Kapazitätsengpässen. Die Aktie fällt trotz Rekordzahlen um 7,5 Prozent.

Arm: 2 Milliarden AGI-CPU-Nachfrage, nur 1 Milliarde Kapazität - Foto: über boerse-global.de
Arm: 2 Milliarden AGI-CPU-Nachfrage, nur 1 Milliarde Kapazität - Foto: über boerse-global.de

Arm Holdings liefert Rekordzahlen, aber die Börse reagiert mit einem deutlichen Kursabschlag. Während die Nachfrage nach KI-Chips massiv steigt, bremst ein Kapazitätsproblem das Momentum. Der Chip-Designer kann die eingehenden Aufträge aktuell nicht vollständig bedienen.

Die Aktie verlor am Donnerstag rund 7,5 Prozent auf 187,80 Euro. Zuvor hatte das Papier im laufenden Jahr eine beeindruckende Rally hingelegt und erst am Mittwoch ein Rekordhoch markiert.

KI-Boom trifft auf Produktionslimits

Im abgelaufenen Quartal steigerte Arm den Umsatz um 20 Prozent auf 1,49 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie lag mit 0,60 Dollar über den Erwartungen. Damit schließt das Unternehmen das dritte Jahr in Folge mit einem deutlichen jährlichen Wachstum ab.

Das Unternehmen profitiert massiv von der Neuausrichtung auf Hochleistungsrechnen. Große Cloud-Anbieter und KI-Entwickler setzen verstärkt auf die Chip-Architektur der Briten, um ihre Rechenzentren effizienter zu gestalten.

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Besonders die neue AGI-CPU-Plattform treibt das Geschäft voran. Für den Zeitraum bis zum Geschäftsjahr 2028 verzeichnet Arm bereits eine Nachfrage von über zwei Milliarden Dollar.

Hier liegt die aktuelle Herausforderung: CEO Rene Haas bestätigte, dass bisher nur Kapazitäten für die Hälfte dieser Nachfrage gesichert sind. Während Aufträge für zwei Milliarden Dollar vorliegen, reicht die Lieferkette derzeit nur für eine Milliarde Dollar aus.

Parallel dazu steht das klassische Smartphone-Geschäft unter Druck. Eine schwache Endkundennachfrage und Engpässe bei Speicherchips belasten diesen Bereich weiterhin.

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Für das laufende Quartal stellt das Management einen Umsatz von etwa 1,26 Milliarden Dollar in Aussicht. Mehrere Bankhäuser passten ihre Kursziele an, um die Diskrepanz zwischen vollen Auftragsbüchern und begrenzten Fertigungsmöglichkeiten einzupreisen.

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