Aretha, Franklin

Aretha Franklin: Warum die Queen of Soul 2026 wieder überall ist

19.02.2026 - 23:49:18 | ad-hoc-news.de

Aretha Franklin ist längst eine Legende – aber 2026 plötzlich wieder überall. Was hinter dem neuen Hype steckt und warum das auch dich betrifft.

Aretha Franklin ist seit 2018 nicht mehr unter uns – und trotzdem fühlt es sich 2026 so an, als würde die Queen of Soul gerade ein Comeback feiern. Auf TikTok tauchen ihre Songs in neuen Edits auf, deutsche Radios rotieren wieder "Respect" und "(You Make Me Feel Like) A Natural Woman", und Streaming-Algorithmen schieben dir ihre Live-Aufnahmen gefühlt jeden zweiten Tag rein. Wenn du Musik liebst, kommst du um diesen Namen einfach nicht herum.

Offizielle Infos, Releases & Legacy-Projekte von Aretha Franklin findest du hier

Gerade in Deutschland kippt die Stimmung von "Klassiker, den meine Eltern hören" zu "Icon, den ich in meine eigene Playlist packe". Ein Mix aus Jubiläen, neuen Dokus, cleveren Remixen und Social-Media-Trends sorgt dafür, dass eine Sängerin, die vor Jahrzehnten mit Gospel angefangen hat, heute wieder mitten im Feed von Gen Z landet.

Was passiert da gerade? Warum taucht Aretha Franklin in so vielen Playlists, Reels und Dokus auf – und was bedeutet das konkret für Fans in Deutschland? Lass uns tief reingehen: von den aktuellen Projekten bis hin zu den Songs, die du 2026 unbedingt kennen musst, wenn du beim nächsten Musik-Deep-Talk nicht lost dastehen willst.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Auch wenn Aretha Franklin 2018 verstorben ist, ihre Karriere geht in Form von Posthum-Releases, Dokus und Tribute-Shows weiter. In den letzten Monaten haben internationale Medien wieder vermehrt über sie berichtet – vor allem aus drei Gründen: ein neues Boxset, mehrere Live-Reissues und die anhaltende Welle an Biopics und Serien, die ihre Geschichte neu erzählen.

Zum einen kursieren seit Wochen Berichte über ein umfangreiches Archiv-Projekt, bei dem bisher unveröffentlichte Live-Mitschnitte und Studio-Outtakes restauriert werden. Labels setzen aktuell stark auf hochwertige Neuauflagen, weil Vinyl und Collector-Editions boomen. Für Deutschland heißt das: limitierte Pressungen, exklusive Bundles bei großen Elektronikhändlern und Special Editions, die bei Sammler:innen schon vorab heiß diskutiert werden.

Dazu kommen fortlaufend neue Streaming-Exklusives: Live-Versionen von Konzerten aus den 70ern und 80ern tauchen plötzlich in besserer Qualität auf Spotify, Apple Music und Co. auf. Gerade ihre legendären Gospel-Auftritte – etwa um das Material aus der "Amazing Grace"-Ära herum – erleben ein Revival. Deutsche Musikmagazine greifen das Thema auf, weil sich dort perfekt zeigen lässt, wie krass Aretha live wirklich war: kein Autotune, keine Showeffekte, nur Stimme, Band und pures Feuer.

Außerdem pushen internationale Sender und Plattformen weiterhin Biografien und Dokus über sie. Nach dem Kino-Biopic "Respect" und der Serienproduktion "Genius: Aretha" kamen zuletzt immer wieder neue Doku-Specials, Podcast-Serien und YouTube-Essays dazu. Viele davon schaffen es mit deutscher Synchronisation oder Untertiteln auf hiesige Plattformen. Der Effekt: eine komplett neue Generation, die ihre Story nicht nur über die Hits, sondern über Themen wie Empowerment, Bürgerrechtsbewegung und feministische Vorbilder entdeckt.

Spannend für deutsche Fans ist vor allem, wie stark Konzerthallen und Festivals ihr Erbe feiern. In mehreren Städten (u. a. Berlin, Hamburg, Köln) tauchen regelmäßig Aretha-Tribute-Nights auf: große Soul-Bands, teilweise mit Orchester, interpretieren ihre Klassiker originalgetreu oder mit modernem Twist. Offiziell lizensierte Tribute-Touren, häufig mit US-Sängerinnen, die Arethas Parts übernehmen, laufen quer durch Europa – mit Stops in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien. Ticketpreise liegen meistens irgendwo zwischen 35 und 80 Euro, je nachdem, ob es ein bestuhltes Theater oder eine große Halle ist.

Warum das alles gerade jetzt so geballt passiert? Zum einen, weil runde Jubiläen (Geburts- oder Todesjahr) immer wieder Marketinganlässe bringen. Zum anderen aber, weil sich im Streaming-Zeitalter gezeigt hat: Aretha Franklin generiert dauerhaft hohe Abrufzahlen. Sie ist nicht nur ein Nostalgie-Act, sondern Teil des musikalischen Grundwissens. Wer R&B, Pop oder sogar Rap verstehen will, landet früher oder später bei ihr. Deutsche Kurator:innen von Streaming-Diensten haben das begriffen und packen sie systematisch in "Soul Classics", "Women of Soul", "Sunday Morning Vibes" und sogar "Study & Chill"-Playlists.

Das Ergebnis: Auch wenn sie keine neuen Tourdaten posten kann, fühlt sich ihr Name 2026 alles andere als vergangen an. Für deutsche Fans öffnet sich gerade ein Fenster, in dem es so viel kuratiertes Material, hochwertige Neuauflagen und Live-Hommagen gibt wie selten zuvor.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Wenn wir über Aretha Franklin im Jahr 2026 sprechen, meinen wir in der Live-Welt vor allem zwei Dinge: Tribute-Konzerte und kuratierte Setlists in Streaming- und Radioformaten. Beide folgen meist einem ähnlichen dramaturgischen Aufbau, der sich deutlich an ihren historischen Tourneen orientiert.

Typische Tribute-Setlists starten gern mit einem kurzen Intro – manchmal ein Ausschnitt aus einem bekannten Interview oder eine Spoken-Word-Passage – und werfen dich dann direkt in die Klassiker. Sehr häufig geht es mit "Respect" oder "(You Make Me Feel Like) A Natural Woman" los, weil diese Songs sofort klarmachen, worum es geht: Selbstbewusstsein, Gefühl, maximale Stimme.

Danach folgen oft Tracks wie "Think", "Chain of Fools", "I Say a Little Prayer" und "Rock Steady". Viele Shows bauen das Set so, dass die frühe Soul-Phase im Mittelpunkt steht und die späteren, etwas poppigeren 80er-Jahre-Songs als Farbtupfer auftauchen – zum Beispiel "Freeway of Love" oder ihr Duett "I Knew You Were Waiting (For Me)" (im Original mit George Michael). Manche Produktionen setzen in der Mitte einen reinen Gospel-Block, angelehnt an das "Amazing Grace"-Material: "Precious Lord, Take My Hand" oder "How I Got Over" sorgen dann für Gänsehaut, selbst wenn du sonst kaum Bezug zu kirchlicher Musik hast.

Was die Atmosphäre angeht, trennen sich meistens zwei Lager: Orchester-Produktionen mit großen Theatern und schicker Garderobe – und Club-Versionen, in denen Bands die Songs etwas roher, funkiger und näher am Publikum spielen. In Deutschland sind beides gerade starke Trends. In Berlin oder Hamburg bekommst du Aretha-Abende mit Bläsersektion und Abendgarderobe, während in kleineren Clubs eher die schwitzige Soul-Revue mit enger Bühne und Publikum direkt vor der Sängerin dominiert.

Wichtig zu wissen: Kein Act wird jemals an die Originalstimme heranreichen. Genau das thematisieren viele Shows sogar bewusst. Häufig erzählt die Frontsängerin zwischen den Songs Anekdoten aus Arethas Karriere – zum Beispiel, wie sie den Song "Think" für den Film "The Blues Brothers" neu aufgenommen hat, oder wie "Respect" ursprünglich von Otis Redding war, aber erst durch Arethas Version zur Hymne über Selbstachtung wurde. Dadurch fühlt sich das Ganze weniger nach Cover-Band und mehr nach musikalischer Geschichtsstunde mit Live-Sound an.

Auch Setlists in Radio- und Streaming-Specials folgen einem klaren Muster. Viele deutsche Sender fahren an bestimmten Tagen "Aretha Hours" oder Themenshows, in denen Songs wie "Do Right Woman, Do Right Man", "Day Dreaming" oder "Bridge Over Troubled Water" mit Hintergrundstories kombiniert werden. Für Hörer:innen, die sie bisher nur über drei, vier Hits kannten, öffnet sich dabei ein kompletter Kosmos an Deep Cuts – zum Beispiel ihre frühen Aufnahmen bei Columbia, die eher jazzig und weniger soulig sind.

Wenn du dir 2026 ein Aretha-Tribute in Deutschland geben willst, kannst du grob mit 90 bis 120 Minuten Spielzeit rechnen, meist mit einer Pause. Die emotionalen Peaks liegen fast immer bei "A Natural Woman" (häufig im letzten Drittel), "Respect" (oft als finaler Song oder in einer verlängerten Version mit Publikums-Call-and-Response) und einer der großen Balladen wie "Ain't No Way". Viele Shows enden mit einem großen Medley, in dem mehrere Hits ineinander übergehen – ein bewusster Verweis auf ihre späten TV-Auftritte, in denen sie oft nur kurze Versionen spielen konnte, weil die Sendezeit knapp war.

Die Botschaft ist immer ähnlich: Aretha Franklin live zu erleben war ein körperliches Ereignis. Da sie selbst nicht mehr auf der Bühne stehen kann, versuchen die aktuellen Produktionen, zumindest Teile dieser Energie zu konservieren: mächtige Chöre, echte Bläser, eine Rhythmusgruppe, die in bester Soul-Tradition alles nach vorne schiebt. Je nachdem, welche Show du besuchst, bekommst du entweder eine sehr werkgetreue Rekonstruktion – oder eine modernisierte Variante mit R&B- und sogar dezenten Trap-Elementen, die zeigen soll, wie ihr Einfluss noch heute in aktuellen Sounds mitschwingt.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

In Foren, auf Reddit und auf TikTok wird über Aretha Franklin erstaunlich lebhaft diskutiert – trotz (oder gerade wegen) ihres Status als Legende. 2026 drehen sich viele Spekulationen um drei Themen: neue Archiv-Releases, ungeklärte Songrechte und die Frage, wie viel moderne Eingriffe in ihr Werk überhaupt okay sind.

Ein immer wieder aufploppender Punkt: "Gibt es noch unveröffentlichte Aretha-Songs?" Fans verweisen auf Aussagen ehemaliger Produzenten, dass noch Tonnen von Bändern in Archiven liegen. Auf Reddit-Threads tauchen regelmäßig angebliche Tracklisten von geheimen Sessions auf – etwa Jazz-Experimente aus den frühen 60ern oder alternative Versionen von Hits wie "Respect" und "Think". Offiziell bestätigt ist davon kaum etwas, aber die Erfahrung mit anderen Legenden zeigt: Archive geben oft mehr her, als Labels anfangs durchblicken lassen.

Besonders emotional wird es, wenn es um Posthum-Remixe geht. TikTok liebt "Vintage Vocals over Modern Beats" – und genau da wird Aretha massenhaft genutzt. Einige Edits legen ihre Vocals über Lo-Fi-HipHop, UK-Garage oder sogar Drill-Beats. Während viele junge Fans das als Hommage sehen und dadurch überhaupt erst zu den Originalen finden, fragen sich andere: Würde Aretha das gewollt haben? In Kommentarspalten unter viralen Clips liest du häufig Diskussionen darüber, ob man eine Ikone so weit aus dem ursprünglichen Kontext reißen sollte.

Ein weiterer Dauerbrenner in der Gerüchteküche: Wer verfilmt als Nächstes ihr Leben? Nach dem Biopic "Respect" und "Genius: Aretha" steht die Frage im Raum, ob es noch einmal eine komplett neue, vielleicht europäisch koproduzierte Serie geben könnte, die stärker ihren politischen Einfluss in den Fokus rückt. Einige Fans wünschen sich eine Staffel, die detaillierter auf ihre Rolle in der US-Bürgerrechtsbewegung eingeht – inklusive ihrer Verbindungen zu Martin Luther King Jr. und ihrer finanziellen Unterstützung für Aktivist:innen. Konkrete Ankündigungen dazu gibt es nicht, aber die Diskussion zeigt, wie sehr Aretha inzwischen als Figur über Musik hinaus wahrgenommen wird.

Auch finanziell gibt es immer wieder Kontroversen, die online hochkochen – vor allem rund um Streaming-Einnahmen und Erben-Streit. Medien berichteten in den letzten Jahren über Auseinandersetzungen um mehrere Testamente. In Fan-Communities wird das meist nicht juristisch, sondern emotional diskutiert: Viele hoffen, dass die Einnahmen am Ende dort landen, wo sie Arethas künstlerisches Erbe am besten schützen – etwa in Stiftungen, Bildungsprojekten oder gezielter Nachwuchsförderung im Soul- und Gospelbereich.

Auf TikTok kursieren außerdem Fan-Theorien zu versteckten Botschaften in Songs wie "Respect" oder "Chain of Fools". Besonders beliebt ist die Lesart, dass "Respect" nicht nur von romantischen Beziehungen handelt, sondern als breites Statement gegen jede Form von Geringschätzung gelesen werden kann – sei es im Job, im gesellschaftlichen Kontext oder innerhalb politischer Strukturen. Diese Interpretationen sind zwar nicht neu, aber Social Media verpackt sie in kurze, knallige Erklärvideos, die einem Song aus den 60ern plötzlich eine sehr aktuelle Dimension geben.

Und dann ist da noch die ewige Debatte: Wer ist die wahre Queen of Soul? Natürlich ist der Titel fest mit Aretha verbunden, aber im Netz wird gern verglichen – etwa mit Whitney Houston, Mary J. Blige, Beyoncé oder Jazmine Sullivan. Spannend: Selbst in hitzigen Threads landet die Diskussion früher oder später bei einem Punkt: Ohne Aretha wäre der Weg für alle nach ihr deutlich schwerer gewesen. Sie bleibt der Maßstab, an dem sich nahezu jede große Soul- und R&B-Stimme messen lassen muss.

Alle Daten auf einen Blick

Hier ein kompakter Überblick über wichtige Eckdaten und aktuelle Bezugspunkte zu Aretha Franklin, die für dich als Fan in Deutschland relevant sind:

KategorieDatum/ZeitraumInfoRelevanz für deutsche Fans
Geburtsdatum25. März 1942Geboren in Memphis, Tennessee (USA)Runde Geburtstage sorgen regelmäßig für Specials auf deutschen Sendern
Sterbedatum16. August 2018Verstorben in Detroit, MichiganJahrestage werden oft mit Tribute-Shows und Themensendungen begleitet
Durchbruchsalbum1967"I Never Loved a Man the Way I Love You"Häufig Thema in Musikpodcasts und Vinyl-Serien
Signatursong1967"Respect"Dauerbrenner in Clubs, auf Hochzeiten und in TV-Shows
Weitere KlassikerEnde 60er/70er"Think", "Chain of Fools", "I Say a Little Prayer"Regelmäßig in Radio-Playlists und Coverversionen deutscher Acts
Gospel-Meilenstein1972"Amazing Grace" (Album & Film)Oft in Kinos & Programmkinos als Special-Screening gezeigt
Biopic2021Film "Respect" mit Jennifer HudsonDeutsch synchronisiert auf mehreren Streamingdiensten abrufbar
Serienporträt2021"Genius: Aretha"Bringt ihre Story in seriellem Format zu einem jüngeren Publikum
Aktuelle Tribute-TourenlaufendDiverse europaweite ProduktionenRegelmäßige Stops in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, München
Typische Ticketpreiseje nach Venueca. 35–80 EuroEinsteigerfreundlich bis Premium, je nach Showgröße
Streaming-Boomansteigend seit 2020Wachsende monatliche Hörer:innenzahlenMehr kuratierte Aretha-Playlists auf deutschen Plattformen
Offizielle Websitelaufendarethafranklin.netZentrale Anlaufstelle für News, Releases und Legacy-Projekte

Häufige Fragen zu Aretha Franklin

Um dir einen kompletten Überblick zu geben, beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um Aretha Franklin – mit einem Fokus darauf, was für dich als Musikfan in Deutschland heute relevant ist.

Wer war Aretha Franklin – und warum gilt sie als Queen of Soul?

Aretha Franklin war eine US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und Pianistin, die zu den einflussreichsten Stimmen der Musikgeschichte gehört. Geboren 1942 in Memphis und aufgewachsen in Detroit, startete sie schon als Teenager in der Kirche ihres Vaters mit Gospel. Schnell wurde klar: Ihre Stimme hat eine emotionale Wucht, die weit über das hinausgeht, was damals im Mainstream üblich war.

In den 60ern wechselte sie zu Atlantic Records, wo sie ihren typischen Soul-Sound entwickelte. Songs wie "Respect", "Think" oder "(You Make Me Feel Like) A Natural Woman" wurden zu globalen Hymnen – nicht nur musikalisch, sondern auch politisch und gesellschaftlich. Sie verband spirituelle Intensität mit populären Hooks und brachte damit Gospel-Energie in die breite Öffentlichkeit.

Den Titel "Queen of Soul" bekam sie nicht von irgendeinem Marketingteam, sondern von Presse und Fans, weil sie über Jahre hinweg das Genre dominierte und definierte. Andere große Stimmen wie Whitney Houston oder Beyoncé haben später offen gesagt, wie sehr Aretha ihnen den Weg geebnet hat. Wenn heute über Soul gesprochen wird, ist sie oft der erste Referenzpunkt.

Welche Songs von Aretha Franklin muss ich 2026 unbedingt kennen?

Selbst wenn du noch nie bewusst ein Album von ihr gehört hast, kennst du wahrscheinlich schon ein paar Hits. Um wirklich mitreden zu können, lohnt sich aber eine kleine Essentials-Playlist. Diese Tracks solltest du auf dem Schirm haben:

  • "Respect" – die ultimative Selbstachtung-Hymne, mit dem legendären "R-E-S-P-E-C-T"-Refrain.
  • "Think" – schnell, energisch, mit sozialer Botschaft und unvergesslichem Call-and-Response.
  • "(You Make Me Feel Like) A Natural Woman" – eine der ikonischsten Balladen überhaupt.
  • "Chain of Fools" – bluesig, hart groovend, mit unverwechselbarem Gitarrenriff.
  • "I Say a Little Prayer" – ursprünglich ein Dionne-Warwick-Song, aber Arethas Version ist für viele die definitive.
  • "Ain't No Way" – eine tief emotionale Ballade, die ihre stimmliche Kontrolle zeigt.
  • "Rock Steady" – funky, tanzbar, viel sampling-verdächtiges Material.
  • "Freeway of Love" – 80er-Pop-Soul mit mitreißendem Refrain.

Wenn du etwas tiefer gehen willst, schnapp dir das Album "I Never Loved a Man the Way I Love You" (1967) und das Live/Gospel-Projekt "Amazing Grace" (1972). Mit diesen beiden Releases verstehst du ziemlich gut, warum Aretha in Musikgeschichten fast immer als maßgebliche Figur auftaucht.

Warum ist Aretha Franklin 2026 plötzlich wieder so präsent?

Der neue Hype rund um Aretha Franklin hat mehrere Ursachen, die sich gegenseitig verstärken:

  • Streaming-Kultur: Algorithmen schieben Klassiker immer wieder in kuratierte Playlists. Sobald ein Song wie "Respect" in einem viralen TikTok auftaucht, explodieren die Streams erneut.
  • Biopics und Dokus: Filme wie "Respect" und Serien wie "Genius: Aretha" haben ihre Story einer neuen Generation zugänglich gemacht – inklusive deutscher Synchro und Untertitel.
  • Archiv- und Reissue-Welle: Labels bringen hochwertige Neuauflagen und bisher rare Live-Aufnahmen an den Start. Vinyl boomt, und Aretha gehört in jede gut sortierte Sammlung.
  • Gesellschaftliche Themen: Diskussionen über Gleichberechtigung, Empowerment und Rassismus holen ihre Botschaften zurück in die Gegenwart. Songs wie "Respect" passen erschreckend gut in heutige Debatten.

Dazu kommt: Viele junge Musiker:innen berufen sich öffentlich auf sie. Egal ob Pop, R&B, Rap oder Alternative – wer viel mit Stimme arbeitet, nennt Aretha als Einfluss. Diese Referenzen sorgen dafür, dass jüngere Fans sie aktiv nachgoogeln und sich durch ihr Werk klicken.

Gibt es Konzerte in Deutschland – obwohl Aretha nicht mehr lebt?

Ja, und zwar mehr, als man vielleicht denkt. Aretha kann natürlich nicht selbst auftreten, aber ihr Repertoire ist ein Magnet für Tribute-Projekte, Orchesterabende und Festival-Features. In Deutschland sieht das in etwa so aus:

  • Tribute-Bands & -Shows: Professionelle Sängerinnen interpretieren ihre Songs mit großen Soul-Bands, manchmal inklusive Bläsern und Chor.
  • Orchesterprojekte: Einige Philharmonie-Programme widmen sich "The Music of Aretha Franklin", bei denen bekannte Soul-Sängerinnen gemeinsam mit einem klassischen Orchester auftreten.
  • Festival-Specials: Auf Jazz- und Soul-Festivals werden Aretha-Sets als eigene Programmpunkte beworben, oft mit Fokus auf bestimmte Albumphasen.

Konkrete Termine ändern sich natürlich ständig, aber regelmäßig melden Häuser in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt oder München neue Aretha-Abende an. Wenn du nichts verpassen willst, lohnt sich ein Blick in die Programme großer Konzerthallen, Jazzclubs und Stadtmagazine – plus eine Erinnerung im Kalender, bei Ticketplattformen nach "Aretha Tribute" oder ähnlichen Stichworten zu suchen.

Was unterscheidet Aretha Franklin von anderen großen Stimmen?

Technisch gesehen gibt es viele starke Sänger:innen – aber bei Aretha kommt eine seltene Kombination zusammen:

  • Kirchliche Prägung: Ihre Wurzeln im Gospel sind in jeder Note spürbar. Sie singt nicht nur Töne, sie predigt Emotion, selbst in Popsongs.
  • Musikalische Intelligenz: Aretha war auch eine hervorragende Pianistin und arrangierte viele Songs aktiv mit. Sie wusste genau, wie Harmonien und Rhythmen wirken.
  • Gefühl für Timing: Ihr Umgang mit Pausen, Verzögerungen und kleinen rhythmischen Verschiebungen ist legendär. Sie kann eine einfache Phrase so legen, dass sie sich komplett neu anfühlt.
  • Textliche Präsenz: Bei ihr wirkt kaum eine Zeile generisch. Selbst Coverversionen wirken, als würden sie direkt aus ihrem eigenen Leben stammen.

Während manche Stars in erster Linie durch technische Perfektion glänzen, geht es bei Aretha um Wahrhaftigkeit. Viele Sänger:innen berichten, dass es praktisch unmöglich ist, ihre Songs zu covern, ohne in direkten Vergleich zu geraten – deshalb wählen sie oft andere Tonarten, andere Tempos oder neue Arrangements, um nicht 1:1 an ihr Original zu erinnern.

Wie kann ich als deutscher Fan 2026 am besten in ihre Welt einsteigen?

Wenn du bisher nur die Klassiker kennst und jetzt tiefer einsteigen willst, hilft eine simple Roadmap:

  1. Die Essentials-Playlist: Starte mit einem Best-of (offizielle Compilations gibt es auf allen Plattformen). Hör sie einmal komplett durch, ohne zu skippen.
  2. Album-Fokus: Such dir zwei Schlüsselalben: eines aus der klassischen Soul-Phase (z. B. "I Never Loved a Man the Way I Love You") und "Amazing Grace" für den Gospel-Vibe.
  3. Live-Mitschnitte: Check YouTube nach kompletten Konzerten – besonders aus den 70ern und 80ern. Achte darauf, wie sie Songs spontan verändert, verlängert oder mit der Band spielt.
  4. Doku oder Biopic schauen: "Respect" oder eine der großen Dokus gibt dir das Story-Fundament, das die Musik in einen Kontext setzt.
  5. Tribute-Show besuchen: Such dir ein Konzert in deiner Nähe – es ist eine andere Erfahrung, diese Songs im Raum zu fühlen statt nur über Kopfhörer.

So baust du dir in ein paar Wochen ein solides Aretha-Grundwissen auf, das weit über das gelegentliche "Respect"-Mitsingen hinausgeht.

Welche Rolle spielt Aretha Franklin für heutige Pop- und R&B-Stars?

Ihr Einfluss ist überall. Viele aktuelle Künstler:innen nennen Aretha explizit als Vorbild – sei es wegen der Stimme, des Selbstbewusstseins oder der Verbindung von Musik und gesellschaftlichen Themen. Man hört ihre Spuren in:

  • Vocal-Runs und Melodieführung moderner R&B-Sängerinnen.
  • Empowerment-Hymnen, die Selbstbestimmung in den Mittelpunkt stellen.
  • Live-Arrangements, bei denen Bands Raum für spontane Ausbrüche lassen, statt nur die Studioversion nachzuspielen.

Auch in Deutschland orientieren sich Soul- und Pop-Acts an ihr – manchmal bewusst durch Coverversionen, manchmal eher unterschwellig durch Songwriting und Vocal-Style. Wenn du aufmerksam hörst, erkennst du Arethas DNA an vielen Stellen, an denen ihr Name gar nicht fällt.


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