Ares Management: Peter Ogilvie neuer COO
17.05.2026 - 06:24:31 | boerse-global.deAres Management sortiert Führung und Portfolio gleichzeitig neu. Der neue operative Chef heißt Peter Ogilvie, parallel dazu verschiebt der Alternative-Asset-Verwalter seine Kreditstrategie mit frischen Zukäufen und einem klaren Ausstieg.
Der Konzern verwaltet rund 546 Milliarden Dollar an Vermögen. Das ist die Kulisse für die jüngsten Schritte. Ares will seine Kreditplattform breiter aufstellen und hält an einem aggressiven Ausbau in mehreren Teilsegmenten fest.
Neue Führung, neue Prioritäten
Mit Peter Ogilvie rückt ein neuer Chief Operating Officer und Head of Strategy an die Spitze eines zentralen Steuerungsbereichs. Der Schritt fällt in eine Phase, in der das Unternehmen seine Position im Wettbewerb um Kreditmandate und Spezialfinanzierungen weiter schärfen will.
Das dürfte kein Zufall sein. Wer ein Geschäft dieser Größenordnung steuert, braucht klare Prioritäten zwischen Wachstum, Risiko und Kapitalallokation. Genau dort setzt Ares jetzt sichtbar an.
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Zukäufe im Kreditportfolio
Im ersten Quartal 2026 baute Ares sein Kreditportfolio spürbar aus. Neu an Bord kamen unter anderem eine Beteiligung an Integer Holdings im Wert von 53,3 Millionen Dollar sowie erste Positionen bei BlackRock TCP Capital und Carlyle Secured Lending.
Hinzu kommt der Ausbau bestehender Engagements. Ares stockte 17 weitere Beteiligungen auf, darunter Golub Capital BDC und Blue Owl Technology Finance. Gleichzeitig trennte sich die Gesellschaft komplett von New Mountain Finance.
Die Richtung ist klar. Ares setzt stärker auf Kreditwerte mit laufenden Erträgen und justiert das Portfolio laufend nach.
Kurs, Dividende und Bewertung
An der Börse kam das nicht ohne Gegenwind an. Die Aktie schloss am Freitag bei 109,35 Euro und gab leicht um 0,05 Prozent nach. Seit Jahresbeginn steht sie trotzdem noch 22,97 Prozent im Minus.
Technisch wirkt das Bild gemischt. Der Kurs liegt rund 13 Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt, aber noch deutlich unter dem Hoch von 152,46 Euro aus dem Dezember. Der RSI von 62 zeigt zudem, dass die Aktie nicht überhitzt wirkt.
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Auch die Dividende bleibt ein Faktor. Die nächste Quartalszahlung von 1,35 Dollar je Aktie ist für den 30. Juni geplant, der Ex-Tag liegt am 16. Juni. Auf Basis des jüngsten Kurses ergibt sich eine Rendite von etwa 4,4 Prozent.
Analysten sehen Ares weiter freundlich, aber nicht euphorisch. Von 19 Einschätzungen kommen 13 auf Kaufen, fünf auf Halten und eine auf Stark Kaufen. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 166,06 Dollar. Im ersten Quartal übertraf der Umsatz mit 1,40 Milliarden Dollar die Erwartungen, beim Gewinn je Aktie blieb Ares mit 1,24 Dollar knapp unter der Schätzung von 1,32 Dollar.
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