Arashi, Movement

Arashi Movement Center eröffnet im 15. Bezirk

17.01.2026 - 18:10:12

Das Arashi Collective hat in Wien-Rudolfsheim ein eigenes Zentrum eröffnet. Finanziert durch Crowdfunding bietet es auf 200 m² Kurse, Workshops und fördert den Gemeinschaftsgedanken.

Das Arashi Movement Center hat heute in Rudolfsheim-Fünfhaus eröffnet. Das neue Zentrum bietet dem renommierten Arashi Collective endlich eine dauerhafte Heimat. Nach zwei Jahren in einer Übergangslocation markiert der Umzug einen Meilenstein für die Wiener Bewegungskunstszene.

Vom Provisorium zum eigenen Zuhause

Auf rund 200 Quadratmetern in der Stutterheimstraße findet das Kollektiv nun den nötigen Platz für seine vielfältigen Aktivitäten. Das fünfköpfige Team um Lawrence Ritchie, Florian Feit, Bibi Bauer, Ati Vadoc und Sarah Schabauer vereint Expertise aus zeitgenössischem Tanz, Akrobatik, Kampfkunst und Yoga. Die Finanzierung für die Renovierung stemmte eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne auf der lokalen Plattform „imGrätzl.at“.

„Community over Competition“ als Motto

Das Zentrum setzt bewusst auf Gemeinschaft statt auf Wettbewerb. In einer von Leistungsdruck geprägten Zeit will das Kollektiv einen offenen Raum für alle Erfahrungsstufen schaffen. Im Vordergrund stehen gemeinsames Lernen und die Freude an der Bewegung.

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Das Programm spiegelt diesen inklusiven Ansatz wider:
* Regelmäßige Kurse und Community-Events
* Performance-Abende und internationale Workshops
* Geplante Trainerausbildungen und Residenzprogramme für Nachwuchskünstler

Mehr als ein Studio: Ein Impuls für den Bezirk

Die Ansiedlung ist ein sozialer und kultureller Gewinn für Rudolfsheim-Fünfhaus. Das Projekt verwandelt Flächen in einen lebendigen Treffpunkt und schafft einen sogenannten „Dritten Ort“ – einen Raum zwischen Zuhause und Arbeitsplatz. Solche Initiativen stärken den sozialen Zusammenhalt und steigern die Lebensqualität im Viertel.

Crowdfunding als Modell für Stadtentwicklung

Die Finanzierung via Crowdfunding ist bezeichnend für neue Bottom-up-Initiativen. Sie zeigt, dass Bürger direkt in die Gestaltung ihres Umfelds investieren wollen. Für die Stadtentwicklung bedeutet das: Der Wert eines Standorts definiert sich zunehmend auch durch seine soziale Infrastruktur. Das Arashi Movement Center ist ein Paradebeispiel für diese Entwicklung.

Was kommt als nächstes?

Mit der heutigen Eröffnung startet der reguläre Betrieb. Das vollständige Kursprogramm soll in den kommenden Wochen anlaufen, die ersten Semester-Intensivkurse sind für März 2026 geplant. Eine große Eröffnungsfeier folgt am 21. Februar. Langfristig will sich das Zentrum als überregionale Anlaufstelle für zeitgenössische Bewegungskunst in Wien etablieren.

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