Aprilia RS 660, DE000PIAG239

Aprilia RS 660: Warum dieses Mittelklasse-Bike jetzt alle nervös macht

04.03.2026 - 22:40:43 | ad-hoc-news.de

Die Aprilia RS 660 mischt seit Kurzem die Mittelklasse auf: leichter als viele Konkurrenten, voll mit Elektronik aus der Superbike-Welt. Doch wie schlägt sie sich wirklich im deutschen Alltag und auf der Landstraße?

Aprilia RS 660, DE000PIAG239 - Foto: THN
Aprilia RS 660, DE000PIAG239 - Foto: THN

Leicht, elektronisch voll ausgestattet und überraschend alltagstauglich - die Aprilia RS 660 gilt vielen als das spannendste Sportbike der Mittelklasse. Wenn du nach einem Motorrad suchst, das sowohl Landstraßen-Kurven als auch gelegentliche Trackdays souverän meistert, triffst du hier auf einen echten Sweet Spot.

Bottom Line up front: Die RS 660 liefert Supersport-Feeling ohne Supersport-Straflager. Sie kombiniert ein vergleichsweise handliches Leistungsniveau mit Highend-Fahrwerk und moderner Elektronik, die sonst nur in der Oberklasse zu finden ist. Was Nutzer jetzt wissen müssen...

In Deutschland rückt die RS 660 damit für viele Fahrer in den Fokus, die von 600er-Vierzylindern oder Einsteigernaked-Bikes kommen und den nächsten Schritt gehen wollen, ohne auf Alltagstauglichkeit und akzeptable Versicherungskosten zu verzichten.

Offizielle Infos und Varianten zur Aprilia RS 660 direkt beim Hersteller

Analyse: Das steckt hinter dem Hype

Motorradmagazine in Deutschland, allen voran Motorrad, PS und diverse Online-Portale, testen die Aprilia RS 660 regelmäßig gegen Klassenprimus Yamaha R7, Honda CBR650R oder auch sportliche Naked Bikes. Der Tenor: Sie fährt sich wie ein großes Sportmotorrad, bleibt aber erstaunlich zugänglich.

Der Reihenzweizylinder bietet in Tests ein breites nutzbares Drehzahlband, kräftigen Durchzug im mittleren Bereich und genug Spitzenleistung für die Autobahn. Gleichzeitig loben viele Tester das vergleichsweise niedrige Gewicht und das agile Handling - gerade auf verwinkelten Landstraßen in der Eifel, im Schwarzwald oder im Alpenvorland spielt das Bike seine Stärken aus.

Besonders hervorgehoben wird die umfangreiche Elektronik. In deutschen Tests fällt die RS 660 immer wieder durch ein für die Mittelklasse seltenes Paket an Assistenzsystemen auf, das stark an Aprilias V4-Superbikes angelehnt ist.

Wichtige Eckdaten, wie sie regelmäßig von Fachmagazinen und in Händlerprospekten genannt werden, lassen sich übersichtlich darstellen:

MerkmalAprilias Positionierung laut Fachpresse
MotorReihenzweizylinder, sportlich ausgelegt, mit Fokus auf mittlerem Drehzahlbereich (Angaben immer beim Händler oder Hersteller prüfen)
LeistungsklasseMittelklasse-Sportler, in vielen Tests als idealer Kompromiss zwischen Einsteiger- und Superbike eingestuft
GewichtIn deutschen Tests oft als sehr leicht und handlich hervorgehoben, vor allem im Vergleich zu 4-Zylindern der 600- bis 700-ccm-Klasse
ElektronikMehrstufige Traktionskontrolle, Fahrmodi, ABS mit Schräglagensensor und optionaler Quickshifter - je nach Ausstattungsvariante und Markt
SitzpositionSportlich, aber nicht extrem - von vielen Testern als langstreckentauglicher als klassische Supersportler beschrieben
EinsatzgebietLandstraße, gelegentlich Rennstrecke, tägliches Pendeln für Enthusiasten, die mit sportlicher Ergonomie klarkommen

Wichtig: Konkrete Leistungsangaben, Gewichts- und Verbrauchswerte sowie Preise können sich je nach Modelljahr, Ausstattung und Markt unterscheiden. Für verbindliche Daten solltest du immer direkt beim Hersteller, im deutschen Aprilia-Konfigurator oder beim lokalen Händler nachsehen.

Relevanz für den deutschen Markt

Die RS 660 ist offiziell über Aprilia-Händler in Deutschland verfügbar. Viele Häuser in größeren Städten wie München, Köln, Berlin oder Hamburg haben Vorführer, häufig wird sie in lokalen Probefahrt-Events eingesetzt. In Foren und auf Social Media melden sich immer mehr deutsche Fahrer, die von 48-PS-A2-Bikes auf die RS 660 umsteigen.

Preislich bewegt sich die RS 660 in einem Segment, das in deutschen Tests meist als noch vertretbar für ambitionierte Hobbypiloten beschrieben wird, auch wenn sie klar über Einsteigerbikes liegt. Aktionen wie saisonale Finanzierungsangebote oder Inzahlungnahme-Boni werden immer wieder von Händlern in Deutschland kommuniziert.

Auch für A2-Fahrer ist die Aprilia in bestimmten Ländern als gedrosselte Variante interessant. Ob und in welcher Form das für den deutschen Markt angeboten wird, variiert je nach Modelljahr und Zulassungsbestimmungen - auch hier gilt: Beim Händler gezielt nach der aktuellen Situation fragen.

Wie fährt sich die RS 660 im Alltag in Deutschland?

In vielen deutschsprachigen YouTube-Reviews wird das Motorrad auf typischen Landstraßen und auch in der Stadt bewegt. Die Stimmen ähneln sich: Die RS 660 ist spürbar sportlicher als eine Naked der Mittelklasse, bleibt aber weniger kompromisslos als ein reinrassiger Supersportler.

Auf der Autobahn loben Tester den guten Windschutz für die Klasse, allerdings bleibt klar: Dauerhaft sehr hohe Reisegeschwindigkeiten sind zwar möglich, aber ermüdend. In der Stadt ist die Sport-Ergonomie für tägliches Pendeln Geschmackssache, das agile Handling in engen Gassen und beim Durchschlängeln im Stau gefällt vielen Fahrern jedoch.

Auf der Landstraße, dem natürlichen Revier der RS 660, zeichnen deutsche Tester wiederholt ein ähnliches Bild: Das Motorrad wirkt leichtfüßig, lässt sich präzise in Kurven werfen und vermittelt viel Feedback. Gerade auf typischen deutschen B-Straßen mit wechselndem Belag kommt die fein regelnde Elektronik positiv zur Geltung.

Elektronik und Assistenzsysteme: Oberklasse-Feeling in der Mittelklasse

Die RS 660 hebt sich im DACH-Markt vor allem durch ihre Elektronik von vielen Wettbewerbern ab. Tests und Nutzerberichte betonen:

  • Mehrere Fahrmodi, die Motorcharakteristik und Eingriffsverhalten der Helfer anpassen
  • Traktionskontrolle, die in Stufen justierbar ist und auf nassen oder welligen Straßen Sicherheit vermittelt
  • ABS mit Schräglagensensor, das gerade in schnellen Kurven oder Panikbremsungen Reserven bietet
  • Je nach Ausstattungspaket ein Quickshifter, der besonders auf der Rennstrecke und in dynamischer Landstraßenfahrt geschätzt wird

In Foren und Kommentaren auf deutschen Plattformen wird immer wieder positiv erwähnt, dass Aprilia es geschafft hat, die Elektronik nicht zu aufdringlich zu gestalten. Ambitionierte Fahrer können sich austoben, während Ein- oder Umsteiger ein Sicherheitsnetz im Hintergrund wissen.

Stärken und Schwächen im Überblick

Aus dutzenden deutschsprachigen Tests, Fahrberichten und Nutzerbewertungen kristallisieren sich folgende Tendenzen heraus:

Pluspunkte:

  • Agiles Handling und geringes Gewicht, ideal für kurvige Strecken in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Starker Zweizylinder mit viel Druck im mittleren Bereich, von vielen als alltagstauglicher als hochdrehende Vierzylinder empfunden
  • Umfangreiche Elektronik, die in Testberichten regelmäßig gelobt wird
  • Eigenständiges, sportliches Design, das sich klar von Japan-Konkurrenz absetzt
  • Guter Kompromiss zwischen Trackday-Tauglichkeit und Tagestouren mit Gepäckrolle

Minuspunkte (je nach Tester und persönlicher Erwartung):

  • Sportliche Sitzposition kann auf Langstrecken und im Stadtverkehr anstrengend sein
  • Service- und Ersatzteilpreise werden vereinzelt als höher als bei Massenherstellern wahrgenommen
  • Manche Nutzer berichten in Foren von typischen italienischen „Kinderkrankheiten“, etwa bei Kleinteilen oder Software, die jedoch oft im Rahmen von Garantien adressiert wurden
  • Der Preis liegt deutlich über Einsteigerbikes, was für Fahranfänger eine Hürde sein kann

Besonders für den deutschen Markt spannend: Die RS 660 bewegt sich in einem Leistungsbereich, der auf Landstraßen wirklich nutzbar ist. Anders als 200-PS-Superbikes zwingt sie dich nicht schon nach wenigen Sekunden in Geschwindigkeitsbereiche, die jenseits jeder Vernunft und Legalität liegen.

Das sagen die Experten (Fazit)

Deutschsprachige Fachmedien positionieren die Aprilia RS 660 klar als eine der interessantesten Optionen für sportlich orientierte Fahrer, die mehr als ein Einsteigerbike wollen, aber kein kompromissloses Superbikesuchen. In Vergleichstests landet sie regelmäßig weit vorne, vor allem dank Fahrwerk, Gewicht und Elektronik.

Für den Alltag in Deutschland gilt: Wer bereit ist, mit der sportlichen Sitzposition zu leben, bekommt ein Motorrad, das die morgendliche Pendelstrecke, den Feierabend-Run durch den Taunus oder den Wochenend-Ausflug in die Alpen gleichermaßen emotional auflädt. Wer dagegen überwiegend innerstädtisch unterwegs ist oder regelmäßig zu zweit fährt, sollte eine längere Probefahrt einplanen, um Ergonomie und Komfort ehrlich zu bewerten.

Wirtschaftlich ist die RS 660 kein Schnäppchen, aber in vielen Reviews ist zu lesen, dass das Motorrad im Verhältnis zur gebotenen Technik und Performance fair bepreist wirkt. Gerade im DACH-Raum, wo kurvige Landstraßen und Pässe einen hohen Stellenwert haben, ist das Paket aus Agilität, Leistung und Assistenzsystemen attraktiv.

Unterm Strich empfehlen viele Tester die Aprilia RS 660 als logischen nächsten Schritt nach 300- oder 400-ccm-Bikes, aber auch als Alternative für Fahrer, die von überpotenten Superbikes zurück auf ein beherrschbareres, dafür spaßorientiertes Paket wechseln wollen. Wer bereit ist, in Qualitätsanmutung, Wartungsstruktur und Händlernetz bewusst auf eine italienische Marke zu setzen, bekommt eines der charakterstärksten Mittelklasse-Sportmotorräder, die aktuell im deutschsprachigen Raum zu haben sind.

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