Aprilia RS 660: Akrapovi? Auspuff steigert Leistung und Drehmoment spürbar – ideal für Sportfahrer
29.04.2026 - 15:44:24 | ad-hoc-news.deDie Aprilia RS 660 bleibt ein Dauerbrenner im Mittelmotorrad-Segment. Nun sorgt der serbische Auspuff-Spezialist Akrapovi? für frischen Schwung: Eine Komplettanlage aus Edelstahl optimiert den 660-cm³-Parallel-Twin-Motor messbar. Warum das jetzt relevant ist und für wen es sich lohnt, im Detail.
Aktueller Anlass: Präzise Leistungssteigerung verifiziert
Die Akrapovi?-Anlage für Aprilia RS 660 und Tuono 660 wurde speziell für den Parallel-Twin entwickelt. Sie bringt +2,4 PS bei 11.200 U/min, +3,6 Nm Drehmoment bei 4.550 U/min und spart 0,4 kg Gewicht gegenüber dem Serienauspuff. Solche Werte stammen aus Banktests des Herstellers und machen die Anlage für Fahrer interessant, die den Sportler noch schärfer wollen. Die Verfügbarkeit über Händler wie Jamparts unterstreicht den Markteintritt.
Im Vergleich zur Serienabgasanlage verbessert sich die Motorcharakteristik insbesondere im mittleren und oberen Drehzahlbereich. Das passt zur RS 660 als sportliches Naked Bike mit Fokus auf Agilität. Keine Angaben zu Zulassung oder ECE-Prüfung liegen vor, was Fahrer zur Abstimmung mit Werkstätten oder TÜV zwingt.
Für wen eignet sich die RS 660 mit Akrapovi?-Auspuff besonders?
Sportliche Fahrer mit Trackday-Erfahrung profitieren am meisten. Die Mehrleistung von 2,4 PS und 3,6 Nm macht sich auf der Rennstrecke bemerkbar, wo jeder Newtonzähler zählt. Die leichte Gewichtsreduktion verbessert zudem die Wendigkeit der 183 PS starken RS 660 (Serienwert). Besitzer, die den Sound eines Edelstahl-Auspuffs schätzen, finden hier ein hochwertiges Upgrade.
Für Wochenend-Racer oder Tuning-Enthusiasten ist das Setup ideal, da es den Zweizylinder ohne radikale Umbauten aufpeppt. Die Kompatibilität mit RS 660 und Tuono 660 erweitert den Einsatz auf zwei Modelle der Aprilia-Mittelklasse.
Für wen ist es eher weniger geeignet?
Alltagsfahrer oder Pendler sollten zweimal nachdenken. Die Leistungssteigerung ist spürbar, aber nicht revolutionär – bei 100 PS Serienleistung (ca. 102 PS) ändert +2,4 PS wenig im Stadtverkehr. Potenzielle Lärmbelastung und Zulassungsfragen machen es für reine Straßenuser unattraktiv. Anfänger ohne Tuning-Erfahrung riskieren hier Überforderung, da die RS 660 bereits scharf genug ist.
Fahrer mit Fokus auf Originalität oder Garantieerhalt passen besser zur Serienanlage. Kosten für die Anlage (nicht explizit beziffert) plus Einbau addieren sich schnell.
Stärken und Grenzen der Kombination
Stärken:
- Messbare Gains: +2,4 PS / +3,6 Nm ohne ECU-Remapping.
- Geringe Gewichtsersparnis: -0,4 kg für bessere Balance.
- Edelstahl-Bauweise: Langlebigkeit und klassischer Look.
- Optimierung für 660er-Twin: Passt perfekt zur RS 660-Charakteristik.
Grenzen:
- Keine Daten zu Verbrauch oder Abgaswerten.
- Zulassung unklar: Möglicherweise ABE oder Einzelabnahme nötig.
- Kein massiver Power-Boost: Für Extrem-Tuner zu moderat.
- Preis nicht öffentlich: Erwartet im Premium-Segment.
Die Anlage adressiert gezielt den oberen Drehzahlbereich, wo die RS 660 glänzt. Im unteren Bereich bleibt der Charakter seriennah.
Einordnung im Wettbewerb
Im Mittelsportler-Segment konkurriert die RS 660 mit Yamaha R7, Kawasaki ZX-6R oder Honda CBR650R. Akrapovi?-Anlagen gibt es auch für diese, z. B. für die Yamaha R7. Vergleichbare Gains liegen bei 2-5 PS, je nach Modell. Aprilia-Fans punkten mit dem agilen Fahrwerk der RS 660 als Basis.
Andere Zubehörteile wie MRA-Windschutzscheiben passen universell zur RS 660 und ergänzen das Setup für Langstrecken. Kupplungsfedern von Barnett bieten Griffigkeit. Die Akrapovi?-Lösung hebt sich durch serbische Präzisionsfertigung ab.
Herstellerhintergrund: Piaggio-Gruppe
Aprilia gehört zur Piaggio-Gruppe, die Marken wie Vespa und Moto Guzzi bündelt. Die RS 660 positioniert sich als Einstieg in den Supersport, mit Fokus auf Allround-Talent. Kein direkter Aktienbezug zum Auspuff-Update, da es sich um Aftermarket handelt.
Was Leser jetzt tun sollten
RS 660-Besitzer prüfen Verfügbarkeit bei Händlern und klären Zulassungsdetails. Track-Fahrer testen die Gains vor Ort. Alternativen wie Serien-Upgrades oder Konkurrenzmodelle vergleichen. Für reine Straßenuser reicht die Aprilia im Original.
Die Kombination aus RS 660 und Akrapovi? unterstreicht: Tuning bleibt individuell. Wer Power sucht, findet hier einen soliden Schritt – ohne Übertreibung.
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