Applied Digital Aktie: Institutionelle bauen aus
16.03.2026 - 05:18:49 | boerse-global.deApplied Digital treibt den Umbau zum spezialisierten KI-Infrastrukturanbieter voran und sichert sich dafür milliardenschwere Mittel. Während technische Korrekturen bei der Vorstandsvergütung für Klarheit sorgen, positionieren sich große Vermögensverwalter neu. Ein Auftragsbestand von 16 Milliarden US-Dollar unterstreicht die Ambitionen im Markt für Hochleistungs-Rechenzentren.
Frisches Kapital für die KI-Offensive
Das Unternehmen hat vor wenigen Tagen eine Privatplatzierung besicherter Anleihen im Volumen von 2,15 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Die am 10. März finalisierte Finanzierung dient primär dem Ausbau des Standorts Polaris Forge 2 in North Dakota. Dort entstehen 200 Megawatt an IT-Kapazität, um die enorme Nachfrage nach Rechenleistung für Künstliche Intelligenz zu bedienen. Die Anleihen sind mit einem Zinssatz von 6,75 % verzinst und laufen bis zum Jahr 2031.
Institutionelles Interesse nimmt zu
Aktuelle Marktdaten vom 15. März belegen eine deutliche Bewegung im Aktionärskreis. Vanguard hat seine Beteiligung signifikant um rund 3,34 Millionen auf insgesamt 17,72 Millionen Aktien aufgestockt. Auch BNP Paribas Financial Markets hält nun eine bedeutende Position von etwa 5,22 Millionen Anteilen. Mit Azora Capital trat zudem ein neuer Investor auf den Plan, der eine erste Position von über 130.000 Aktien erwarb. Insgesamt befinden sich damit rund 65,7 % der Anteile in den Händen institutioneller Anleger.
Korrekturen bei der Vergütung
Parallel dazu präzisierte Applied Digital die Bedingungen für die leistungsbezogene Vergütung von Präsident Jason Zhang. Eine am 13. März eingereichte Korrektur stellt sicher, dass bestehende Rechenzentren am Campus Polaris Forge 1 für das Erreichen von Leistungszielen angerechnet werden. Zudem wurde konkretisiert, welche Verträge mit Cloud-Anbietern – sogenannten Hyperscalern – für die Meilensteine relevant sind. Während einige Ziele Verträge mit Partnern mit erstklassiger Bonität erfordern, können andere Hürden durch Vereinbarungen mit beliebigen Hyperscalern genommen werden.
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Der Fokus liegt nun auf der schrittweisen Abarbeitung des Auftragsbestands, der durch 15-jährige Mietverträge mit Partnern wie CoreWeave abgesichert ist. Investoren wägen dabei die hohen Investitionskosten für den massiven Kapazitätsausbau gegen die langfristig prognostizierten Einnahmen ab. Am vergangenen Freitag ging die Aktie mit einem leichten Minus von 1,56 % bei 27,05 US-Dollar aus dem Handel.
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