Apples faltbarer iPad: Riesen-Tablet soll 2029 kommen
02.03.2026 - 15:31:57 | boerse-global.deApples Pläne für ein revolutionäres Klapp-Tablet sind wieder in aktiver Entwicklung, doch die Markteinführung könnte sich bis 2029 verzögern. Das berichten mehrere Quellen. Der Tech-Riese arbeitet demnach an einem großformatigen Gerät, das die Grenzen zwischen iPad und MacBook verwischen soll.
Projekt trotz Hürden nicht gestoppt
Neue Berichte widerlegen Spekulationen vom vergangenen Jahr, wonach Apple die Entwicklung eines faltbaren Tablets zugunsten eines faltbaren iPhones pausiert habe. Das Projekt für ein „gigantisches“ faltbares iPad bleibe Teil der langfristigen Produkt-Roadmap. Allerdings beeinflussen Herausforderungen bei Display, Gewicht und Benutzeroberfläche den Zeitplan. Das ursprüngliche Ziel 2028 rückt damit in weite Ferne.
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Die Verzögerung zeigt: Apple will den Einstieg in den Faltbar-Markt, aber mit der für das Unternehmen typischen methodischen Vorsicht. Perfektion geht vor Geschwindigkeit.
Die Vision: iPadOS auf Mac-großem Display
Kern des Projekts ist ein Gerät mit „Mac-großem Riesen-Bildschirm“. Frühere Berichte nannten eine Diagonale von etwa 46 Zentimetern (18 Zoll) im ausgeklappten Zustand. Diese enorme Fläche würde alle aktuellen iPad-Modelle in den Schatten stellen. Der Clou: Sie lässt sich auf ein kompaktes Format zusammenfalten.
Entscheidend ist die Software-Ausrichtung. Das Gerät soll mit iPadOS laufen, nicht mit macOS. Damit bleibt die klare Trennung in Apples Ökosystem erhalten. Das Produkt wird als Evolution des Tablet-Erlebnisses konzipiert, nicht als direkter Hybrid mit dem Mac. Die Idee: die Portabilität eines iPads mit der Bildschirmgröße eines kleinen iMac zu kombinieren.
Kampf gegen die Display-Falte und das Gewicht
Der Weg zu diesem ehrgeizigen Produkt ist steinig. Die technischen Hürden sind der Hauptgrund für den langen Entwicklungszeitraum. Ein Fokus liegt auf der Minimierung der sichtbaren Display-Falte – ein typisches Problem bei aktuellen Klapp-Geräten. Apples Ingenieure arbeiten intensiv an einem nahtlosen Betrachtungserlebnis.
Praktische Design-Probleme sind ebenfalls enorm. Das Gesamtgewicht eines 46-Zentimeter-Klapp-Tablets ist eine kritische Frage. Auch die Benutzererfahrung, etwa beim Tippen auf einer riesigen All-Screen-Fläche, muss gelöst werden. Diese grundlegenden Usability-Probleme müssen Apples hohen Standards genügen.
Der Preis wird ein weiterer großer Faktor. Die Komponentenkosten für ein großes, hochwertiges faltbares OLED-Display könnten den Preis im Vergleich zu aktuellen High-End-iPad-Pro-Modellen deutlich nach oben treiben. Erste Schätzungen gehen vom Drei- bis Vierfachen aus.
Strategie: Erst iPhone, dann das Riesen-Tablet
Der aktualisierte Zeitplan legt nahe, dass Apple den faltbaren iPad als Einstieg in der zweiten Phase plant – nach dem erwarteten Debüt eines faltbaren iPhones noch in diesem Jahr. Mit einem kleineren Klapp-Gerät sammelt der Konzern wertvolle Daten zu Nutzerinteraktion, Scharnier-Haltbarkeit und Software-Optimierung. Diese Erkenntnisse fließen dann in das komplexere iPad-Projekt.
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Die Entscheidung, die Entwicklung trotz Verzögerung fortzusetzen, unterstreicht die strategische Bedeutung der Kategorie. Während Wettbewerber wie Samsung oder Huawei seit Jahren auf dem Markt sind, scheint Apple bereit zu warten, bis es ein Produkt liefern kann, das die Schwachstellen aktueller Faltbarer behebt. Eine langfristige Strategie, die Perfektion über Marktführerschaft stellt.
Ausblick: Ein neues Premium-Segment entsteht
Der faltbare iPad bleibt ein Zukunftsprojekt am Ende der Roadmap für die 2020er Jahre. Eine Veröffentlichung ist nicht garantiert und hängt von der Lösung der technischen Herausforderungen ab. Die Branche blickt nun zunächst auf das für diesen Herbst erwartete faltbare iPhone. Es wird der erste große Indikator für Apples Herangehensweise an diese Produktkategorie sein.
Die erfolgreiche Einführung eines großformatigen faltbaren iPads könnte ein neues Premium-Segment im Tablet-Markt schaffen. Ansprechen würde es Kreativprofis und Führungskräfte, die ein einziges Gerät für Portabilität und große Bildschirmfläche suchen. Der lange Zeitraum bis 2029 gibt der Konkurrenz jedoch mehr Spielraum, eigene Angebote zu verfeinern – und der Display-Technologie Zeit, zu reifen und günstiger zu werden.
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