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Apple MacBook Air im Praxistest: Wie leicht ist leicht genug? Der große Check zum Apple MacBook Air

17.03.2026 - 07:21:04 | ad-hoc-news.de

Das Apple MacBook Air gilt seit Jahren als Synonym für das ideale Alltags-Notebook. Doch behauptet sich das aktuelle Apple MacBook Air mit M?Chip noch als Referenz bei Mobilität, Leistung und Akkulaufzeit – oder ist die Konkurrenz vorbeigezogen?

Apple MacBook Air im Praxistest: Wie leicht ist leicht genug? Der große Check zum Apple MacBook Air - Foto: über ad-hoc-news.de
Apple MacBook Air im Praxistest: Wie leicht ist leicht genug? Der große Check zum Apple MacBook Air - Foto: über ad-hoc-news.de

Es gibt diese Momente, in denen Technik fast verschwindet: im Rucksack, auf dem Küchentisch, auf den Knien im Zugabteil. Genau dort will das Apple MacBook Air sein – kaum spürbar im Gewicht, aber präsent in der Leistung. Das aktuelle Apple MacBook Air mit Apple Silicon hat den Anspruch, das moderne Ultrabook neu zu definieren. Die Frage ist nur: Gelingt es ihm immer noch, der stille König der leichten Notebooks zu bleiben?

Wer das Apple MacBook Air zum ersten Mal aufklappt, merkt schnell, dass hier nicht nur Zahlen auf einem Datenblatt zählen. Es geht um das Gefühl, jederzeit loslegen zu können: Deckel auf, Display strahlt, Cursor wartet. Doch reicht diese Eleganz im Alltag aus, um im Wettbewerb mit leistungsstarken Windows-Ultrabooks und den eigenen Pro-Modellen zu bestehen?

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Apple positioniert das Apple MacBook Air traditionell als das vielseitigste Notebook im eigenen Portfolio. Es soll leicht genug für Pendler sein, leistungsstark genug für Kreative im mittleren Anspruchsbereich und ausdauernd genug, um einen Tag im Hörsaal oder im Büro ohne Steckdose zu überstehen. Grundlage dafür ist seit der Abkehr von Intel die hauseigene Apple-Silicon-Architektur – vom M1 über den M2 und M3 bis hin zum neueren Apple MacBook Air M4, das die Effizienzschraube noch einmal anzieht.

Wer von einem älteren Intel-Air kommt, erlebt beim aktuellen Apple MacBook Air fast einen Kulturschock. Die Lüftergeräusche? Verschwunden, denn das Gerät ist lüfterlos konstruiert. Der warme Luftstrom auf den Oberschenkeln? Deutlich reduziert. Stattdessen dominieren spontane Reaktion, flüssige Animationen und das Gefühl, dass selbst mehrere Apps parallel das System kaum beeindrucken. Hier zeigt Apple, wie eng Hardware und Software verzahnt sein können, wenn beides aus einer Hand kommt.

Die grundlegende Rechenplattform bildet je nach Generation ein Apple-M-Chip – in den aktuellen Konfigurationen meist als Apple MacBook Air M3 oder Apple MacBook Air M4 erhältlich. Während der M1 bereits für einen deutlichen Sprung gegenüber Intel sorgte, bringen M3 und M4 vor allem eine Verfeinerung: höhere Effizienz, stärkere Grafik und verbesserte Neural-Engines für KI-Aufgaben. Die Unterschiede bemerkst du weniger in klassischen Office-Szenarien, sondern dort, wo es auf parallele Workloads ankommt – etwa beim Export mehrerer 4K-Clips, komplexen RAW-Foto-Workflows oder beim Einsatz von KI-gestützten Tools in Foto- und Videobearbeitung.

Im Alltag reagiert das Apple MacBook Air nahezu verzögerungsfrei. Safari mit zig Tabs, Mail, Notizen, Slack, Musikstreaming, eine Bildbearbeitung im Hintergrund – das alles läuft, ohne den typischen Leistungs-Kompromiss, den man von früheren Ultrabooks kennt. Wer einmal das Trackpad genutzt hat, hat ohnehin Mühe, wieder zu etwas anderem zurückzukehren: Gesten sind präzise, Clicks satt, und das haptische Feedback ist so fein abgestimmt, dass man schnell vergisst, dass es sich nicht um einen mechanischen Klick handelt.

Spannend wird es im Vergleich zu den Pro-Modellen. Das MacBook Pro bietet nach wie vor mehr Reserven bei dauerhaft hoher Auslastung, unter anderem dank aktiver Kühlung. Wer regelmäßig 8K-Material schneidet, Xcode stundenlang unter Volllast laufen lässt oder große 3D-Szenen rendert, wird mit einem Pro glücklicher. Für den Großteil typischer Szenarien – Studium, Office, leichtes bis mittleres Creative-Work – bleibt das Apple MacBook Air aber der bessere Kompromiss aus Gewicht, Akku und Leistung. Gerade hier darf es sich die Krone im Segment der Ultrabooks durchaus anstecken.

Beim Design folgt das Apple MacBook Air inzwischen klar der Linie der Pro-Modelle. Das frühere Keilprofil ist einem klaren, flachen Chassis gewichen, das die Stärke gleichmäßig verteilt. Das Ergebnis wirkt moderner, wirkt stabiler und erlaubt gleichzeitig ein größeres, homogeneres Kühldesign, obwohl intern keine aktiven Lüfter arbeiten. Die Kanten sind weich genug, um bei langem Tippen nicht zu stören, und scharf genug, um dem Gerät eine definierte Kontur zu geben.

Die Materialwahl überrascht längst niemanden mehr, bleibt aber relevant: Aluminium-Unibody, inzwischen zu großen Teilen aus recycelten Materialien gefertigt. Apple betont den ökologischen Fußabdruck, aber jenseits der Marketingbotschaft bietet das Gehäuse schlicht eine sehr hohe Verwindungssteifigkeit. Selbst kräftiger Druck auf die Handballenauflage führt kaum zu Flex, der Displaydeckel wippt nur minimal nach und bleibt dennoch leicht genug, um ihn bequem mit einer Hand zu öffnen – ein Detail, das im Alltag mehr zählt, als man zunächst denkt.

Farben sind längst mehr als ein Gimmick. Das Apple MacBook Air gibt es, je nach Generation, in klassischen Tönen wie Silber und Space Grau, aber auch in Tönen wie Mitternacht oder Polarstern. Gerade das tief-dunkle Mitternacht hinterlässt auf dem Schreibtisch einen fast schon iPad-ähnlichen Look, allerdings zum Preis einer gewissen Fingerabdruck-Anfälligkeit. Wer die patinierte Optik mag, findet gerade darin einen eigenen Charme. Wer absolute Klarheit will, bleibt besser bei den helleren Varianten.

Dass das Apple MacBook Air so leicht ist, vergisst man schnell, weil es sich schnell so selbstverständlich anfühlt. Erst wenn man danach ein schweres Arbeits-Notebook in die Tasche packt, wird klar, wie radikal der Gewichtsunterschied ist. Auf Reisen, im Pendelverkehr oder beim schnellen Wechsel zwischen Meetingraum und Homeoffice spielt das Air seine Stärken aus: Es ist einfach da, ohne zur Last zu werden.

Beim Display setzt Apple auf ein hochauflösendes Retina-Panel mit LED-Hintergrundbeleuchtung und hoher Pixeldichte. Texte wirken gestochen scharf, UI-Elemente klar konturiert, und Fotos erhalten diesen typischen Apple-Kontrast, der ohne Überzeichnung auskommt. Farben wirken lebendig, aber nicht übersättigt, was gerade beim Bearbeiten von Fotos für soziale Netzwerke oder Präsentationen hilfreich ist. In den neueren Generationen, auch beim Apple MacBook Air M4, sorgt eine nochmals verbesserte Helligkeit dafür, dass selbst helle Umgebungen wie sonnige Cafés deutlich weniger problematisch sind, solange die Sonne nicht direkt auf das Panel trifft.

Inhaltlich profitiert man im Alltag von der Kombination aus hohem Kontrast, guter Blickwinkelstabilität und True-Tone-Technologie. True Tone passt die Farbtemperatur des Displays dynamisch an das Umgebungslicht an. Wer abends noch an einem Text sitzt, erlebt ein deutlich angenehmeres Weiß ohne kaltes Blau-Stich-Flimmern. Kreative, die auf absolut neutrale Farbdarstellung angewiesen sind, können True Tone natürlich deaktivieren und in den Systemeinstellungen ein genaues Farbprofil wählen.

Die Ränder um das Display sind schmal, ohne zu extrem zu werden. Oben findet sich – je nach Generation – eine 1080p-Kamera, die gerade im Zusammenspiel mit der Signalverarbeitung des M?Chips deutlich an Bildqualität gewonnen hat. Für Video-Calls im Homeoffice wirkt das Bild schärfer, rauschärmer und besser belichtet als bei vielen konkurrenzfähigen Ultrabooks, die hier noch sparen. In Verbindung mit den Mikrofonen und Features wie Hintergrundunschärfe in macOS entsteht ein rundes Kommunikationspaket.

Im Vergleich zu den Pro-Modellen fehlt dem Apple MacBook Air das Mini-LED- oder gar OLED-Panel. Wer oft HDR-Inhalte mastert oder auf extrem hohe Spitzenhelligkeit angewiesen ist, kommt um ein MacBook Pro oder einen externen Monitor nicht herum. Für den Alltag und für die meisten Kreativ-Workflows liefert das Air aber ein Display, das in seiner Preisklasse sehr schwer zu schlagen ist – vor allem, wenn man die allgemeine Systemintegration und Farbkalibrierung berücksichtigt.

Ein wesentlicher Punkt jeder Ultrabook-Betrachtung ist die Akkulaufzeit. Hier präsentiert sich das Apple MacBook Air traditionell als Dauerläufer. Apples eigene Angaben sprechen je nach Modell von bis zu rund 15–18 Stunden Video-Wiedergabe oder über 12 Stunden Webnutzung. In der Praxis hängt alles stark vom individuellen Workflow ab: Viele Browser-Tabs, permanente Videokonferenzen, mehrere externe Geräte – all das zerrt am Akku. Doch verglichen mit typischen Windows-Ultrabooks ähnlicher Leistungsklasse erzielt das Apple MacBook Air durchweg beeindruckend stabile Laufzeiten.

Wer einen typischen Uni- oder Bürotag simuliert – Schreiben, Surfen, Video-Meetings, gelegentliche Foto- oder PDF-Bearbeitung – schafft mit dem Apple MacBook Air meist problemlos einen Arbeitstag ohne Steckdose. Nicht selten bleibt am Abend noch Reserve. Das Apple MacBook Air M4 geht hier noch einen Schritt weiter und optimiert Hintergrundprozesse, um Standby- und Idle-Phasen effizienter zu gestalten. In der Konsequenz fühlt sich der Wechsel zwischen Arbeitsetappen deutlich entspannter an, weil die ständige Akkukontrolle entfällt.

Interessant ist, wie sich das Apple MacBook Air unter Last verhält. Da das System passiv gekühlt ist, drosseln M3- oder M4-Chip bei Dauer-Volllast stärker als in einem MacBook Pro, das aktiv kühlen kann. Für kurze, intensive Aufgaben – etwa einen Export im Schnittprogramm oder einen Filterdurchlauf in Lightroom – merkt man davon kaum etwas. Erst bei wirklich langen Sessions auf maximaler Leistung sinkt der Takt spürbar. Wer sein Air vor allem für Office, Web, Streaming, Coding ohne exzessives Kompilieren und gelegentliche kreative Ausflüge nutzt, erlebt diese Grenze so gut wie nie.

Auch das Laden selbst fügt sich in den Anspruch, möglichst wenig Ballast mitzuschleppen. Über MagSafe lässt sich das Apple MacBook Air schnell und bequem andocken – ein leichtes Ziehen am Kabel genügt, und der magnetische Stecker löst sich. Gerade in engen Cafés oder Büros mit vielen Kabeln rund um den Tisch verhindert das so manchen Absturz, wenn jemand versehentlich hängen bleibt. Alternativ laden die USB?C?Ports über Power Delivery, sodass vorhandene Netzteile oder Docks problemlos genutzt werden können.

Beim Thema Anschlüsse hat sich Apple in den vergangenen Jahren Kritik gefallen lassen. Das Apple MacBook Air bleibt bei einem schlanken Set: MagSafe zum Laden, zwei Thunderbolt-/USB?C?Ports auf einer Seite und ein 3,5?mm-Klinkenanschluss für Kopfhörer. Für viele Alltagsnutzende reicht das aus – externe SSD, Monitor und Stromversorgung lassen sich vielseitig kombinieren. Wer aber mit mehreren Peripheriegeräten arbeitet, landet praktisch zwangsläufig bei einem USB?C?Hub oder Docking-Station.

Hier zahlt sich immerhin die Flexibilität der Thunderbolt-Schnittstellen aus: Ein einziger Hub kann Monitore, Netzwerk, Speicher und Stromversorgung bündeln. Auch wenn man dadurch einen zusätzlichen Adapter in der Tasche hat, bleibt die Mobilität insgesamt hoch, weil das Apple MacBook Air selbst so leicht bleibt. Die Kunst liegt darin, sich ein Dock-Setup für Schreibtisch oder Büro zu schaffen, während man unterwegs nur das Nötigste dabei hat.

Die Tastatur des Apple MacBook Air gehört zu den unterschätzten Stärken des Geräts. Nach der viel kritisierten Butterfly-Episode ist Apple bei einem Scherenmechanismus gelandet, der einen angenehm klaren Druckpunkt mit moderatem Hub verbindet. Wer viel schreibt, wird den trockenen, präzisen Anschlag zu schätzen wissen. Lange Texte, Mails, Code – all das gelingt ohne die Ermüdung, die manche flacheren Tastaturen hervorrufen.

Das Trackpad gilt seit Jahren als Benchmark, und das Apple MacBook Air setzt diese Tradition fort. Die Kombination aus großzügiger Fläche, exakter Zeigeführung und vielseitigen Gesten sorgt dafür, dass eine separate Maus im Alltag fast überflüssig wird. Multitouch-Gesten für Spaces, Mission Control, App-Wechsel und Zoomen sind so selbstverständlich, dass man sie auf anderen Systemen schmerzlich vermisst. Wer einmal an einem Apple MacBook Air gearbeitet hat, versteht schnell, wie sehr ein gutes Eingabesystem den gesamten Eindruck eines Notebooks prägt.

Beim Klang überrascht das Apple MacBook Air immer wieder. Angesichts der geringen Bauhöhe sind Erwartungen meist gedämpft, doch der mehrteilige Lautsprecheraufbau liefert einen klaren, differenzierten Sound mit erstaunlich präsenten Stimmen. Für Serien, YouTube, Podcasts oder eine spontane Musiksitzung reicht das locker. Tiefe Bässe sprengen physikalisch bedingt die Möglichkeiten, doch die Abstimmung gelingt so, dass nichts blechern oder schrill wirkt. In Kombination mit den Mikrofonen entstehen solide Bedingungen für Videokonferenzen, auch ohne Headset.

Ein deutlicher Pluspunkt in der täglichen Nutzung ist das Zusammenspiel von Hardware und macOS. Das Apple MacBook Air nutzt die Optimierungen von macOS Sonoma (bzw. jeweils aktueller Version) sehr konsequent aus: Schnelles Aufwachen aus dem Standby, flüssige Übergänge zwischen Apps, effiziente Hintergrundprozesse. Das macht sich nicht nur im subjektiven Tempo, sondern direkt in der Akkulaufzeit bemerkbar. Features wie Handoff, AirDrop, Universal Clipboard oder iCloud-Synchronisation sorgen dafür, dass das Apple MacBook Air sich nahtlos in ein bestehendes Apple-Ökosystem einfügt.

Wer bereits ein iPhone oder iPad nutzt, erlebt das Apple MacBook Air oft als natürliche Erweiterung. Anrufe und Nachrichten lassen sich am Mac beantworten, Fotos landen automatisch in der Mediathek, geteilte Zwischenablage-Inhalte springen mühelos zwischen Geräten hin und her. Gerade Studierende und Vielreisende, die nicht ständig an Einstellungen schrauben wollen, profitieren von dieser unspektakulären, aber wirkungsvollen Integration.

Spannend ist auch, wie die Neural Engine des M?Chips zunehmend in alltägliche Workflows hineinwirkt. KI-gestützte Funktionen in Fotos, Videokonferenzen oder der Bearbeitung von Dokumenten laufen größtenteils im Hintergrund, ohne dass ein dedizierter Schritt nötig wäre. Das Apple MacBook Air M4 treibt diese Entwicklung weiter voran und bereitet das System auf kommende macOS-Funktionen vor, die noch stärker auf On-Device-KI setzen. Das ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch des Datenschutzes, da viele Operationen ohne Cloud-Anbindung möglich bleiben.

Natürlich gibt es Grenzen. Wer auf bestimmte Windows-Only-Software angewiesen ist oder regelmäßig mit speziellen Unternehmensanwendungen arbeitet, muss entweder über Virtualisierungslösungen nachdenken oder bleibt bei einem Windows-Laptop. Für typische Office-Szenarien gibt es inzwischen jedoch solide Web- oder macOS-Alternativen, sodass das Apple MacBook Air auch in klassischen Unternehmensumgebungen zunehmend Fuß fasst.

Eine oft unterschätzte Frage beim Kauf des Apple MacBook Air ist die richtige Konfiguration. Anders als bei vielen Windows-Notebooks lässt sich der Arbeitsspeicher später nicht aufrüsten, ebenso wenig der interne Speicher. Was du bestellst, begleitet dich über die gesamte Lebensdauer des Geräts. Das macht eine klare Einschätzung der eigenen Bedürfnisse notwendig.

Für reines Office, Web, Mails und leichte Fotobearbeitung reicht eine Basiskonfiguration mit moderatem SSD- und RAM-Ausbau oft erstaunlich weit. Wer allerdings viele Browser-Tabs geöffnet hat, parallel in mehreren kreativen Programmen arbeitet oder regelmäßig mit großen Datenmengen hantiert, sollte beim Apple MacBook Air eher zur Variante mit mehr Arbeitsspeicher greifen. macOS ist zwar effizient, aber genügend RAM verhindert, dass das System bei intensiver Nutzung ins Swapping gerät und die SSD unnötig belastet.

Beim Speicher gilt: Die Einstiegskapazitäten wirken auf den ersten Blick attraktiv, können aber schnell an ihre Grenzen stoßen, wenn Fotos, Videos und Projekte lokal Platz brauchen. Externe SSDs sind eine Option, doch der Komfort einer ausreichend großen internen SSD im Apple MacBook Air bleibt im Alltag unschlagbar. Wer das Gerät mehrere Jahre nutzen möchte, fährt besser damit, hier etwas Luft nach oben einzuplanen.

Preislich positioniert sich das Apple MacBook Air im oberen Mittelfeld. Es ist teurer als viele Einsteiger-Notebooks, aber günstiger als die meisten MacBook-Pro-Modelle. Gemessen an der gebotenen Kombination aus Leistung, Mobilität und Qualität relativiert sich der Preis, insbesondere wenn man die übliche Nutzungsdauer von fünf Jahren und mehr berücksichtigt. Gerade beim Apple MacBook Air M4 wird deutlich, dass Apple versucht, die Air-Linie als langlebigen Allrounder zu etablieren, der nicht alle zwei Jahre ersetzt werden muss.

Im Vergleich zu den Vorgängern lohnt sich ein Upgrade besonders dann, wenn man von einem Intel-basierten MacBook oder einem sehr frühen M1-Air kommt. Die Sprünge bei Display, Webcam, Effizienz und Detailverbesserungen in macOS summieren sich zu einem spürbar moderneren Gesamtpaket. Wer bereits ein Apple MacBook Air mit M2 besitzt und damit zufrieden ist, muss nicht zwingend wechseln – der Mehrwert liegt dann eher in Feinheiten und spezifischen Anforderungen, etwa stärkerer GPU-Leistung oder verbesserten KI-Funktionen beim Apple MacBook Air M4.

Im direkten Vergleich mit den Pro-Modellen bleibt die Einordnung klar: Das Apple MacBook Air steht für Mobilität, leisen Betrieb und Alltagstauglichkeit, die Pros für maximale Dauerleistung, bessere Displays und mehr Anschlüsse. Interessanterweise wirkt das Air für viele Nutzerinnen und Nutzer im täglichen Gebrauch „runder“, weil es weniger nach einem Spezialwerkzeug und mehr nach einem vielseitigen Begleiter anmutet.

Bleibt die Ausgangsfrage: Ist das Apple MacBook Air noch der König der Ultrabooks? Betrachtet man die Mischung aus Gewicht, Leistung, Akkulaufzeit, Eingabegeräten und Ökosystem, ist die Antwort schwer zu relativieren. Es gibt konkurrierende Windows-Ultrabooks mit beeindruckender Hardware, OLED-Panels und teilweise noch mehr Anschlüssen. Doch kaum eines davon erreicht dieselbe Konsequenz in der Integration von Hardware, Software und Alltagserfahrung. Das Apple MacBook Air gewinnt selten über spektakuläre Einzelwerte, sondern über die Summe vieler klug gelöster Details.

Für Studierende ist das Apple MacBook Air nahezu ein Idealfall: leicht genug für den Campus, ausdauernd für lange Tage, schnell genug für Recherche, Notizen, Präsentationen und gelegentliche Medienprojekte. In Kombination mit iCloud und Apps wie Notizen, Pages oder professionellen Tools in der späteren Karrierephase wird das Air von der ersten Semesterarbeit bis zur Abschlusspräsentation zum verlässlichen Werkzeug. Die lüfterlose Konstruktion ist gerade in leisen Umgebungen wie Bibliotheken ein leises, aber wichtiges Argument.

Reisende profitieren vom geringen Gewicht, der robusten Bauweise und der starken Akkulaufzeit. Ob im Zug, Flugzeug oder im Hotel: Das Apple MacBook Air lässt sich problemlos im Handgepäck verstauen, ohne dass das Gesamtgewicht explodiert. Der schnelle Wechsel zwischen WLANs, Hotspot-Verbindungen und Offline-Modus gelingt, ohne dass das System ins Stolpern gerät. Wer unterwegs Fotos sichert, Office-Dokumente bearbeitet oder Präsentationen vorbereitet, wird die Kombination aus Leistung und Mobilität schnell zu schätzen wissen.

Für Office-Nutzende, die einen verlässlichen Rechner für den Schreibtisch und das Homeoffice suchen, bietet das Apple MacBook Air einen spannenden Mittelweg: klein und leicht genug für unterwegs, gleichzeitig aber in Verbindung mit einem externen Monitor und Docking-Station vollwertiger Desktop-Ersatz. Das System bleibt leise, reaktionsschnell und ist dabei deutlich weniger wartungsintensiv als viele klassische Business-Laptops.

Kreative Anwenderinnen und Anwender bilden den Grenzbereich, in dem sich entscheidet, ob das Apple MacBook Air reicht oder ob ein MacBook Pro nötig wird. Foto-Editing, Podcasts, kleinere Video-Projekte, Social-Media-Content: All das bewältigt das Air souverän. Erst dort, wo Projekte im professionellen Bereich regelmäßig und unter strengen Deadlines entstehen – etwa bei 4K/6K-Videoproduktionen, komplexem Audio-Mixing oder 3D-Rendering – kommt das Gerät naturgemäß an seine Grenzen. Hier zahlt sich der Aufpreis für ein Pro-Modell durch mehr Reserven und ein noch leistungsfähigeres Display aus.

Wer das Apple MacBook Air kauft, entscheidet sich letztlich weniger für ein spektakuläres Datenblatt als für einen Alltagspartner, der selten Aufmerksamkeit fordert, aber verlässlich funktioniert. Es ist das Gerät, das morgens ohne Drama aufwacht, über den Tag hinweg unauffällig seine Arbeit tut und abends immer noch genug Akku hat, um den Serienabend oder das spontane Projekt zu begleiten. Genau diese Unaufgeregtheit ist seine größte Stärke – und der Grund, warum das Apple MacBook Air seinen Platz unter den Ultrabooks weiterhin verteidigt.

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