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Apple iMac: wie der iMac mit 24 4.5K Retina Display den Schreibtisch neu definiert

07.02.2026 - 10:23:28

Der iMac verbindet 24" 4.5K Retina Display, M-Chip Power und radikal reduziertes Design zu einem All-in-One, der nicht nur arbeitet, sondern den Raum prägt.

Ein aufgeräumter Schreibtisch mit farbiger Aluminiumkante, glasglatter Front und kaum sichtbaren Kabeln: Genau dieses Bild hat Apple mit dem iMac geprägt. Der Apple iMac inszeniert Technik wie ein Objekt aus dem Interior-Design – doch die eigentliche Frage bleibt: Ist der iMac mehr als nur ein schönes Statement auf dem Schreibtisch?

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Der aktuelle Apple iMac setzt auf ein 24" 4.5K Retina Display, das bei 4480 x 2520 Pixeln und über 11 Millionen Bildpunkten arbeitet. Texte wirken wie gedruckt, UI-Elemente scharf konturiert, Fotos und Videos erhalten durch den großen P3-Farbraum und bis zu 500 Nits Helligkeit eine fast leuchtende Präsenz. Wer viel liest, schreibt oder Bilder editiert, merkt den Unterschied zu einem herkömmlichen Full-HD-Monitor sofort: weniger Pixelrauschen, mehr Ruhe für die Augen. Genau hier spielt der iMac seine größte Stärke aus – visuelle Klarheit als Arbeitsgrundlage.

Im Inneren arbeitet der Apple M-Chip, je nach Konfiguration als M1 oder M3, und verlagert die Diskussion weg von Gigahertz und Lüfterlautstärke hin zu Effizienz. Apps starten fast ohne Verzögerung, große Fotomediatheken in Fotos oder Lightroom lassen sich flüssig durchscrollen, während im Hintergrund noch Cloud-Sync und ein Videocall laufen. Der iMac bleibt dabei kühl und erstaunlich leise. Für typischen Homeoffice-Workflow – mehrere Browser-Tabs, Office-Dokumente, Kommunikationstools, gelegentliche Bildbearbeitung – fühlt sich die Performance schlicht souverän an.

Wer von einem älteren Intel-iMac oder einem betagten Windows-Allrounder kommt, erlebt diesen Leistungssprung sehr direkt: Projekte bauen schneller, Exporte in Final Cut oder iMovie dauern deutlich kürzer, und der Mac wacht praktisch ohne Wartezeit aus dem Standby auf. Gleichzeitig zählt jedes Watt. Der M-Chip ist darauf ausgelegt, hohe Rechenleistung bei vergleichsweise geringem Energiebedarf zu liefern – angenehm, wenn der iMac täglich viele Stunden läuft und trotzdem weder den Raum aufheizt noch unter dem Schreibtisch als Heizlüfter auffällt.

Gerade für Homeoffice und Hybrid-Work hat Apple den iMac klar positioniert. Die 1080p FaceTime HD-Kamera nutzt die Bildsignalverarbeitung des M-Chips, um das Videobild sichtbar aufzuwerten. Hauttöne wirken natürlicher, das Rauschen bei schlechtem Licht wird reduziert, und automatische Optimierung von Weißabgleich und Belichtung sorgt dafür, dass man im Meeting nicht wie aus einem Kellerstudio zugeschaltet wirkt. Das integrierte Drei-Mikrofon-Array ist so abgestimmt, dass es Stimme klar hervorhebt und Umgebungsgeräusche dämpft – praktisch, wenn im Nebenraum das Familienleben stattfindet.

Ergänzt wird das Ganze von einem Sechs-Lautsprecher-System mit force-cancelling Tieftönern. Für Videocalls sind Stimmen klar ortbar, für Serien, Musik oder gelegentliche Editing-Sessions überrascht der iMac mit erstaunlich vollem Klang. Für professionelle Audioarbeit bleiben externe Monitore oder Studiokopfhörer sinnvoll, aber für den Alltag liefert der All-in-One mehr als man der schmalen Silhouette zutrauen würde. Der iMac wirkt dadurch wie ein vollständiges Medienzentrum, nicht nur wie ein Arbeitswerkzeug.

Optisch bleibt der Apple iMac eine Stilentscheidung. Die Farben – von dezentem Silber bis zu auffälligem Blau, Grün, Rosa oder Violett – geben dem Gerät Charakter. Vorder- und Rückseite sind bewusst unterschiedlich inszeniert: vorne der ruhige, helle Rahmen für fokussiertes Arbeiten, hinten die satte Farbe, die im Raum Akzente setzt. Die extreme Schlankheit, erreicht durch den sparsamen M-Chip und ein stark integriertes Mainboard, reduziert das Gerät zu einer fast grafischen Linie auf dem Schreibtisch. Endlich kein Kabelsalat mehr: Ein Netzstecker, dazu auf Wunsch ein sauberes Setup mit kabelloser Magic Keyboard- und Magic Mouse- oder Trackpad-Kombination.

Aus ergonomischer Sicht ist der feste Standfuß allerdings eine bewusste Kompromissentscheidung. Die Höhe ist nicht verstellbar, nur der Neigungswinkel. Wer lange arbeitet, wird einen Monitorständer oder ein kleines Podest zu schätzen wissen, um die Oberkante des 24"-Displays in Augenhöhe zu bringen. Der iMac ist klar als All-in-One für den ästhetisch kontrollierten Arbeitsplatz gedacht – wer maximale Flexibilität will, greift eher zu einem separaten Monitor mit voll beweglichem Arm.

Spannend wird es im Vergleich zu Alternativen aus dem eigenen Haus, insbesondere Mac mini plus Monitor oder MacBook. Ein Mac mini mit gutem 4K- oder 5K-Monitor kann ähnlich leistungsfähig sein und bietet mehr Modularität: Monitor frei wählbar, später austauschbar, eventuell mehr Anschlüsse am Display. Dafür verteilt sich die Ästhetik auf zwei bis drei einzelne Geräte und zusätzliche Kabel. Wer einen absolut reduzierten, homogenen Arbeitsplatz möchte, an dem alles wie aus einem Guss wirkt, landet schnell wieder beim iMac.

MacBook versus iMac fühlt sich dagegen weniger wie Produkt-, sondern mehr wie Lifestyle-Entscheidung an. Das MacBook ist für Nomaden, Pendler, Café-Arbeiter, die ihre Maschine ständig bewegen. Der iMac richtet sich an Menschen, deren kreativer oder organisatorischer Schwerpunkt an einem festen Ort liegt: Designer:innen, Autor:innen, Entwickler:innen, Lehrer:innen, aber auch Familien, die einen zentralen Rechner für alle wollen. Ein MacBook kann an einen externen Monitor gehängt werden, wirkt dann aber weiterhin wie ein Kompromiss – kleine Tastatur, Kabel über den Tisch, zwei Netzteile. Der iMac ist der klare Gegenentwurf: ein stationäres, durchkomponiertes Setup.

In Verbindung mit macOS und dem Apple-Ökosystem wird der Apple iMac schnell zur Schaltzentrale. AirDrop, Handoff, iCloud, geteilte Fotomediatheken und Universal Clipboard verschieben Dateien, Zwischenablagen und Workflows nahtlos zwischen iPhone, iPad und iMac. Wer ohnehin tief im Apple-Kosmos lebt, profitiert davon enorm: Das iPhone wird zur Webcam-Alternative per Continuity Camera, das iPad zum Grafiktablet oder Zweitdisplay, die Watch entsperrt den iMac ohne Passwort. Der All-in-One fügt sich leise ins digitale Leben ein, statt permanent Aufmerksamkeit zu fordern.

Natürlich gibt es Grenzen. Für High-End-3D, große 8K-Video-Workflows oder spezialisierte PCIe-Karten bleibt der Schritt zu Mac Studio oder Mac Pro plus Referenzmonitor sinnvoll. Die Speicher- und RAM-Konfiguration des iMac sollte bewusst gewählt werden, weil Aufrüstbarkeit nach dem Kauf nicht vorgesehen ist – ein klarer Unterschied zu vielen klassischen Desktop-PCs. Wer vorausschauend plant, wählt genug Unified Memory und SSD-Kapazität, damit der iMac mehrere Jahre ohne Engpässe durchhält.

Am Ende bleibt die Frage: Für wen ist der iMac die beste Antwort? Für Familien, die einen zentralen, einfach zu bedienenden und optisch präsenten Rechner im Wohnbereich wollen, ist er ideal. Für Empfangsbereiche, Ateliers, Agenturen und Praxen, in denen der Arbeitsplatz auch Visitenkarte ist, wirkt der farbige iMac wie ein bewusst gesetztes Designobjekt. Und für Homeoffice-Menschen, die einen ruhigen, klaren, leistungsfähigen Fixpunkt im Alltag suchen, ist der 24"-All-in-One leichter zu lieben als eine Mischung aus Tower, Kabeln und zufälligem Monitor.

Wer maximale Mobilität oder extreme Zukunftssicherheit benötigt, schaut sich MacBook Pro oder Mac Studio an. Wer sich aber nach einem aufgeräumten, ästhetisch durchdachten Arbeitsplatz sehnt, an dem Display-Qualität, leise Performance, starke Kamera und Mikrofone und ein schlichtes Setup wichtiger sind als modulare Bastel-Freiheit, findet im iMac ein sehr stimmiges Gesamtpaket – ein Werkzeug, das fast nebenbei zum Blickfang wird.

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