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Apple iMac im Detail: Warum der iMac mehr ist als ein schöner All?in?One Desktop

07.02.2026 - 03:59:29

Der Apple iMac verbindet minimalistisches Design, 24" 4.5K Retina Display und M?Chip Power. Wie gut schlägt sich der iMac im Alltag – vom Homeoffice bis zum Kreativstudio?

Ein sauberer Schreibtisch, ein einzelner farbiger Rahmen, darin ein leuchtendes 24" Display – der Apple iMac ist eine Design-Ikone, die sofort Präsenz zeigt. Der iMac sieht so reduziert aus, dass man fast vergisst zu fragen: Steckt hinter dieser eleganten Fassade wirklich genug Power für den Alltag und anspruchsvolle Workflows?

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Apple hat den aktuellen 24" Apple iMac radikal entschlackt: Nur 11,5 mm dünn, klare Kanten, sieben Farbvarianten und ein Standfuß, der eher an ein Stück Aluminium-Skulptur erinnert als an Bürotechnik. Alles steckt hinter dem 4.5K Retina Panel – Rechner, Lautsprecher, Kamera, Mikrofone. Kein Tower, kein sichtbarer Kabelsalat. Für alle, die einen Arbeitsplatz als visuelle Visitenkarte verstehen, ist das ein Statement.

Herzstück ist der Apple M-Chip, der ARM-Architektur, Grafik und Neural Engine in einem SoC bündelt. In der Praxis bedeutet das: Der iMac bleibt selbst dann kühl und leise, wenn du Dutzende Browser-Tabs, Musik-Streaming, Videokonferenzen und Lightroom gleichzeitig offen hast. Statt Lüfterrauschen dominiert der Inhalt auf dem Display. Für klassische Office-Aufgaben, Web, Medienkonsum und Fotobearbeitung wirkt der iMac oft mühelos – als würde er sich über Routineaufgaben fast langweilen.

Das 24" 4.5K Retina Display ist der heimliche Star. Mit 4480 x 2520 Pixeln wirkt jeder Buchstabe gestochen, Fotos haben Tiefe, UI-Elemente sehen endlich so aus, wie Designer sie gedacht haben. Der große Farbraum (P3) und die hohe Helligkeit sorgen dafür, dass Bilder nicht nur scharf, sondern lebendig und farbstabil wirken. Für Content-Creator ist das ein Vorteil: Retusche, Farbkorrekturen oder Layoutarbeit lassen sich vertrauenswürdiger einschätzen als auf Standard-Displays im Mittelklassesegment.

Verglichen mit einem Mac Mini plus Monitor ist der iMac ein geschlossenes Ökosystem. Beim Mac Mini musst du dich bewusst für einen separaten Bildschirm entscheiden – häufig ein Kompromiss aus Preis, Größe und Farbraum. Der iMac nimmt dir diese Entscheidung ab und kombiniert Rechenleistung und Display zu einem durchkomponierten Objekt. Wer gerne frei bei der Displaywahl bleibt (Ultra-Wide, Dual-Monitor, extrem farbkritische Panels), fährt mit einem Mac Mini flexibler. Wer dagegen ein klares, aufgeräumtes Setup ohne Bastelgefühl sucht, wird den iMac schätzen.

Im Homeoffice spielt der Apple iMac seine All-in-One-Stärken aus. Die integrierte 1080p FaceTime HD-Kamera ist kein Gimmick, sondern eine spürbare Verbesserung gegenüber vielen Laptop-Webcams. In Verbindung mit der Bildsignalverarbeitung des M-Chips wirkt das Bild schärfer, sauberer bei wenig Licht, Hauttöne sind natürlicher. Dazu kommen drei Studio-Mikrofone, die Stimme klar nach vorne holen und Raumgeräusche deutlich reduzieren. Ergebnis: Videokonferenzen ohne zusätzliches Mikro, ohne externe Kamera, ohne Kabelsalat.

Die Lautsprecher im iMac überraschen dennoch am meisten. Sechs integrierte Speaker mit Force-Cancelling-Woofern und 3D-Audio-Unterstützung füllen einen Raum, ohne zu dröhnen. Filme, Serien oder Musik-Streaming klingen ausgewachsen genug, um auf viele externe Lautsprecher-Systeme verzichten zu können. Wer bereits ein gutes Paar Studiomonitore besitzt, bleibt flexibel – aber niemand muss sofort nachrüsten, um vernünftigen Klang zu bekommen.

Im Vergleich zu einem MacBook positioniert sich der iMac als fokussierte Schreibtischmaschine. Ein MacBook bietet Mobilität, ist aber bei gleicher Chip-Generation meist mit kleinerem Display, weniger Bildschirmfläche und eingeschränkter Ergonomie verbunden. Lange Arbeitstage an einem 13" oder 14" Laptop-Display sind deutlich anstrengender für Augen und Körperhaltung. Der iMac ist das Gegenmodell: großflächiges Panel, stationär, visuelle Ruhe, keine Docking-Station, keine externen Adapter. Wer viel unterwegs ist, wird ein MacBook als Hauptgerät bevorzugen. Wer primär stationär arbeitet und gelegentlich mobil sein muss, fährt gut mit einer Kombination aus iMac und iPad oder leichtem Notebook als Zweitgerät.

Die farbigen Varianten machen den iMac spannender für Räume, in denen Technik normalerweise untergeht. In einem modernen Büro, an einem Empfang, im Atelier oder im Familienwohnzimmer wird der iMac zum visuellen Mittelpunkt – ohne aggressiv zu wirken. Die Rückseite in satten Farben, die Vorderseite in sanft abgestimmten Tönen, dazu ein farblich passendes Magic Keyboard und Magic Mouse (oder Trackpad). Dieser Grad an gestalterischer Durchgängigkeit ist einzigartig im PC-Markt. Der iMac ist damit so sehr Einrichtungsobjekt wie Arbeitsgerät.

Bei der Performance ist der iMac mit M-Chip auf typische Kreativ- und Business-Szenarien optimiert. Bildbearbeitung in hoher Auflösung, leichte bis mittlere Videoprojekte, Musikproduktion mit moderaten Projekten, Design-Workflows in Figma, Sketch oder der Adobe-Welt: alles flüssig, alles reaktionsschnell. Wer regelmäßig 8K-RAW-Videoprojekte, komplexe 3D-Szenen oder umfangreiche Xcode-Builds stemmt, landet eher bei einem Mac Studio oder MacBook Pro mit höherer GPU- und RAM-Konfiguration. Für den überwiegenden Alltag von Familien, Selbstständigen, Lehrenden, Berater:innen, Creator:innen im mittleren Workload-Segment passt der iMac allerdings präzise.

Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist die Effizienz. Durch die M-Architektur ist der Apple iMac bemerkenswert stromsparend gemessen an seiner Leistung. Das wirkt sich auf Laufkosten und Wärmeentwicklung aus. Der Lüfter bleibt zurückhaltend, das Gerät heizt den Raum deutlich weniger auf als viele ältere Intel-basierte All-in-One-Desktops oder Tower-PCs mit dedizierter Grafik. Energieeffizienz ist hier kein Buzzword, sondern im Alltag spürbar.

Im internen Vergleich mit älteren iMac-Generationen markiert das aktuelle 24" Modell einen deutlichen Bruch. Statt massiver Aluminiumfläche und dicken Rändern wirkt alles leichter, grafischer, fast schon wie ein physisches UI-Element. Wer von einem älteren 21,5" oder 27" Intel iMac kommt, erlebt neben dem Design vor allem den Geschwindigkeits- und Lautstärkesprung. Apps öffnen schneller, das System reagiert unmittelbarer, und selbst nach Stunden bleibt der iMac leise im Hintergrund.

Diese Klarheit hat ihren Preis: Der iMac ist nicht modular gedacht. RAM lässt sich nicht einfach aufrüsten, interne Erweiterungen sind praktisch ausgeschlossen. Apple setzt bewusst auf ein geschlossenes, fein abgestimmtes System. Speicher- und RAM-Konfiguration wollen deshalb vor dem Kauf gut überlegt sein. Wer weiß, dass er viel mit großen Bibliotheken, Projekten oder Medienarchiven arbeitet, sollte eine großzügigere SSD-Option in Betracht ziehen und externe Speicherlösungen mit einplanen.

Für Familien ist der Apple iMac eine Art digitales Zentrum: Hausaufgaben, Lernen, Medienkonsum, Fotos, Videotelefonie mit Verwandten – alles an einem festen Ort. Für Empfangsbereiche, Agenturen und Studios ist der iMac zugleich Arbeitsgerät und Markenoberfläche. Im Homeoffice befreit er von Provisorien aus Laptop-Ständern, Dongles und geratenen Kabelbäumen. Der iMac richtet sich an Menschen, die Technik nicht verstecken, sondern als Teil ihrer Umgebung definieren – und bereit sind, dafür auf maximale Upgrade-Freiheit zu verzichten.

Fazit: Der aktuelle iMac ist mehr als ein schönes Gesicht. Er kombiniert die Effizienz des M-Chips, ein exzellentes 24" 4.5K Retina Display, starke Audio- und Video-Komponenten und ein konsequent durchdesigntes All-in-One-Konzept. Wer einen ruhigen, leistungsstarken und ästhetisch klaren Arbeitsplatz sucht, findet hier eine der stimmigsten Lösungen am Markt.

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