Apple iMac im Design-Check: Wie viel All?in?One-Power wirklich im iMac steckt
08.02.2026 - 19:57:33Aufgeräumter wird ein Schreibtisch kaum: Ein Display, eine schmale Aluminiumkante, sonst fast nichts. Der Apple iMac ist seit Jahren die vielleicht ikonischste Silhouette in der Welt der Rechner – und die aktuelle Generation führt dieses Erbe fort. Doch ist der iMac mehr als eine schöne Farbfläche vor der Wand? Reicht die Power des M?Chips und das 24 Zoll 4.5K Retina Display für anspruchsvolle Workflows oder bleibt er ein Lifestyle-Objekt?
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Der aktuelle Apple iMac setzt auf ein 24 Zoll 4.5K Retina Display mit 4480 × 2520 Pixeln – und genau dieses Panel bestimmt die gesamte Anmutung. Die Ränder sind schmal, die Glasfläche plan, die Farben des Gehäuses reichen von zurückhaltend bis mutig. Das Bild wirkt wie bedrucktes Papier hinter Glas: extrem scharf, 500 Nits Helligkeit, P3-Farbraum, True Tone für angepasste Weißpunkte. Für Bildbearbeitung, Interface-Design oder einfach Netflix im Großformat wirkt das Display schlichtweg brillant, weil Text knackscharf bleibt und Verläufe nahezu bandingfrei sind.
Im Inneren arbeitet Apples M?Chip, der den iMac leise und überraschend leistungsstark macht. Je nach Modell kommt ein M1 oder M3 zum Einsatz, jeweils mit integrierter GPU und Unified Memory. Für typische Workflows – mehrere Browserfenster, Figma, Lightroom, Xcode, Office, Slack, zig Tabs – fühlt sich der iMac mühelos an. Apps öffnen ohne Verzögerung, Rendering-Prozesse laufen durch, während im Hintergrund Musik, Videocall und Cloud-Sync parallel laufen. Der All-in-One-Gedanke wird hier ernst genommen: Display, Rechenpower, Lautsprecher und Peripherie sind ein fein abgestimmtes Set, das sich eher wie ein Gerät als wie ein System aus Einzelteilen anfühlt.
Wer regelmäßig viel Video rendert, komplexe 3D-Szenen berechnet oder gigantische After-Effects-Timelines schiebt, wird die Grenzen eines mobilen M?Chips irgendwann spüren. Für die große Mehrheit von Kreativen, Studierenden, Homeoffice-Nutzerinnen und Familien bleibt aber entscheidend: Der iMac bleibt selbst unter Last erstaunlich kühl und leise. Kein Lüftergeheul, kein Turbinenstart beim Export. Stattdessen dieses fast schon sterile Gefühl, an einem Rechner zu arbeiten, der einfach funktioniert.
Spannend wird der Vergleich mit einem Mac mini plus Monitor. Ein Mac mini kann, je nach Konfiguration, sehr ähnlich performen und ist flexibel mit verschiedenen Displays kombinierbar. Doch genau diese Modularität bringt oft Kabelsalat, unpassende Standfüße und farblich wie formal uneinheitliche Setups. Der iMac kontert mit einem einzigen, durchdesignten Objekt: Netzstecker rein, optional ein Ethernet im Netzteil, Magic Keyboard und Magic Mouse oder Trackpad koppeln – fertig. Endlich kein Kabelsalat mehr unter der Tischkante, kein Suchen nach der richtigen Display-Helligkeitstaste. Das ist nicht nur eine ästhetische Entscheidung, sondern auch eine ergonomische.
Vergleicht man den iMac mit einem MacBook, landet man bei einer anderen Art von Abwägung. Ein MacBook ist mobil, flexibel und immer dabei; sein Display ist hervorragend, aber kleiner. Wer viel unterwegs ist, wird das Notebook vermutlich nie ersetzen wollen. Wer jedoch den Arbeitsplatz zu Hause oder im Studio konsequent aufwerten möchte, profitiert vom 24 Zoll 4.5K Panel, der aufgeräumten Optik und der kontinuierlichen Stromversorgung ohne Akkudenken. Man kann den iMac fast wie ein funktionales Möbelstück betrachten: Er definiert visuell den Arbeitsplatz, statt sich ihm nur anzupassen.
Im Alltag spürt man die Auswirkungen des M?Chips im iMac besonders durch die Energieeffizienz. Der Standby-Verbrauch ist gering, das Aufwachen aus dem Ruhezustand dauert meist nur einen Herzschlag. Apps, die für Apple Silicon optimiert sind, nutzen CPU und GPU effizient, während Rosetta-Übersetzungen für ältere Software im Hintergrund ablaufen. Das Ergebnis: Ein System, das selten ausgebremst wirkt und gleichzeitig nicht das Gefühl vermittelt, den Raum aufzuheizen – gerade in kleinen Homeoffices angenehm.
Ein unterschätzter Aspekt des Apple iMac sind Kamera, Mikrofone und Lautsprecher. Die integrierte FaceTime HD Kamera (je nach Generation bis 1080p) profitiert vom Bildsignalprozessor des M?Chips: Hauttöne wirken natürlicher, der Dynamikumfang ist besser, Gegenlichtsituationen sind seltener ein Problem. Für Videokonferenzen im Homeoffice reicht das völlig, ohne dass sofort eine externe Webcam nötig ist. Die Mikrofon-Arrays filtern Hintergrundgeräusche gut heraus und klingen für Calls, Podcasts im kleinen Rahmen oder spontane Voice-Memos absolut brauchbar.
Die Lautsprecher sind für ein so flaches Gehäuse überraschend kräftig. Mehrere Treiber sorgen für eine breite Stereobühne, Spatial Audio wird unterstützt, und bei Filmen oder Serien entsteht tatsächlich so etwas wie ein kleiner Kinoeffekt direkt vor dem Schreibtisch. Für kritisches Audiomonitoring oder Musikproduktion sind externe Monitore weiterhin sinnvoll, aber für Alltag, Streaming und Musikhören muss man keine Kompromisse fürchten.
Optisch bietet der iMac das, was man von Apple erwartet: konsequente Reduktion. Die Farben sind zweischichtig gedacht – eine kräftige Rückseite, eine subtilere Fronttönung – und verwandeln den Rechner in ein Statement-Piece im Raum. In Empfangsbereichen wirkt er wie ein gestaltetes Objekt, in einem Homeoffice fügt er sich gerade in hellen, minimalistischen Setups fast nahtlos ein. Dabei bleibt die Funktionalität klar: Höhenverstellung ist nur begrenzt über den Standfuß möglich, wer absolute Ergonomie möchte, muss mit einem Ständer nachhelfen. Die Anschlusslage (USB?C/Thunderbolt, je nach Modell USB?A via Adapter) zwingt außerdem zu USB?C-Adaptern, wenn ältere Peripherie angeschlossen werden soll.
Gerade dieser Punkt zeigt, wie konsequent Apple die Zukunft orientiert denkt – manchmal auf Kosten der Bequemlichkeit im Jetzt. Wer noch alte Festplatten, Kameras oder Spezialhardware nutzt, wird um eine Docking-Lösung kaum herumkommen. Dafür integriert sich der iMac perfekt in aktuelle Workflows: schnelle Thunderbolt-Anbindungen, externe SSDs mit hohen Datentransferraten, Multi-Monitor-Setups bei Bedarf. Für viele Nutzerinnen und Nutzer reicht der alleinige 24 Zoll 4.5K Screen; wer mehr Platz möchte, kann externe Displays ergänzen und so aus dem iMac ein zentrales Steuerpult machen.
Im Familienkontext spielt der iMac seine Stärken besonders deutlich aus. Ein Gerät im Wohnzimmer oder Arbeitszimmer, Multiuser-Fähigkeit über macOS, kindgerechte Accounts, Bildschirmzeit-Regelungen, iCloud-Fotos und gemeinsamer Medienzugriff. Der iMac wird dann weniger als persönlicher Rechner, sondern eher als digitaler Mittelpunkt der Wohnung erlebt. Fotos sichten, Hausaufgaben erledigen, Videocalls mit Großeltern, Streaming – all das passiert an einem ruhigen, klar definierten Ort, ohne dass ständig Laptops durch die Wohnung wandern.
Für Homeoffice und kreative Studios ist der iMac ein Statement für Klarheit und Fokus. Ein großformatiges, farbtreues Display, ein leiser M?Chip, integrierte Kamera, Mikrofone und Lautsprecher und ein Design, das keine zusätzlichen Kästen, Boxen oder Dongle-Türme erzwingt. Wer hingegen absolute Flexibilität braucht – häufige Ortswechsel, mobiles Arbeiten, modulare Aufrüstbarkeit – wird vermutlich eher mit einem MacBook plus externem Monitor oder einem Mac mini-Setup glücklich.
Der iMac ist genau dann stark, wenn man ein bewusst gestaltetes, festes Setup will. Kein Basteln, kein Konfigurieren aus Einzelteilen, keine Suche nach ästhetisch halbwegs passenden Monitoren. Einschalten, anmelden, arbeiten – und dabei das Gefühl haben, dass das Gerät Teil des Interieurs ist, nicht nur ein notwendiges Werkzeug.
Wer einen schlanken, leisen All?in?One für Familie, Empfangsbereiche, Agentur-Lobbys oder ernst gemeintes Homeoffice sucht, findet im Apple iMac eine bemerkenswert runde Lösung. Das 24 Zoll 4.5K Retina Display sorgt für visuelle Freude, der M?Chip liefert genug Tempo für die meisten kreativen und beruflichen Szenarien, Kamera und Mikrofone machen Videokonferenzen unkompliziert, und das Design bleibt die vielleicht eleganteste Art, einen Arbeitsplatz zu definieren.
Bleibt die Frage: Brauchst du Mobilität oder einen fokussierten Arbeitsort? Wenn Letzteres überwiegt, spricht viel dafür, dem iMac einen festen Platz zu geben – und den Rest des Raums auf diese eine, klare Linie aus Aluminium und Glas zuzuschneiden.
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