Apple iMac im Design-Check: Warum der iMac mehr ist als nur ein schönes All?in?One
08.02.2026 - 22:33:31Ein aufgeräumter Schreibtisch, ein einziger, farbiger Block aus Glas und Aluminium – und sonst nichts. Der Apple iMac ist seit Jahren die Design-Ikone unter den All-in-One-Rechnern. Doch hinter der schlanken Silhouette stellt sich die Frage: Ist der iMac mehr als nur ein hübsches Gesicht, oder trägt er moderne Arbeitswelten tatsächlich mühelos?
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Apple positioniert den aktuellen Apple iMac klar als Allrounder zwischen Homeoffice, Familienrechner und Kreativ-Werkzeug. Statt Tower und Monitor kombiniert der iMac alles in einem 24-Zoll-Gehäuse, das nicht dicker wirkt als ein großzügiger Bildschirm. Die Rückseite leuchtet in kräftigen Farben, die Front bleibt hell und reduziert – ein bewusster Kontrast, der auf jedem Schreibtisch Präsenz zeigt, ohne laut zu werden.
Herzstück ist das 24" 4.5K Retina Display. 4480 x 2520 Pixel auf dieser Diagonale bedeuten: Texte wirken gestochen scharf, Vektorgrafiken und UI-Elemente sind so fein gezeichnet, als wären sie gedruckt. Für Fotobearbeitung, Webdesign oder Layoutarbeit ist die Darstellung schlichtweg brillant – nicht nur wegen der Auflösung, sondern auch aufgrund des P3-Farbraums und der hohen Helligkeit. Wer von einem klassischen Full-HD- oder 24"-Office-Monitor kommt, nimmt den Schritt zum iMac wie den Wechsel von Standardpapier zu Hochglanzdruck.
Im Inneren arbeitet Apples eigener M?Chip, je nach Konfiguration beispielsweise der M1 oder einer der neueren M?Serien, wie sie auf der offiziellen Seite von Apple unter apple.com/de/imac beschrieben werden. Die Architektur ist darauf ausgelegt, CPU, GPU und Neural Engine in einem SoC zu vereinen. Im Alltag zeigt sich das so: Viele Apps parallel, dutzende Browser-Tabs, Lightroom, Figma, Mail, Musik – der iMac bleibt bemerkenswert leise und kühl. Render-Jobs, Export von 4K-Videos oder das Kompilieren größerer Projekte laufen für die Geräteklasse erstaunlich souverän.
Spannend ist der Vergleich zu einem Setup aus Mac mini plus Monitor. Auf dem Papier bietet der Mac mini ähnliche M?Chip-Leistung, oft mit etwas mehr Flexibilität bei der Auswahl des Displays. Doch genau hier zieht der iMac seine ästhetische Trumpfkarte: keine sichtbare Hardware außer dem Panel, weniger Kabel, eine klar definierte Form auf dem Tisch. Für viele Nutzerinnen und Nutzer wiegt diese Ruhe im Raum mehr als die modulare Freiheit eines separaten Monitors. Wer allerdings ohnehin schon einen exzellenten Bildschirm besitzt oder mehrere Displays betreibt, bleibt mit einem Mac mini flexibler.
Im Vergleich zu einem MacBook spielt der iMac seine Stärken aus, wenn es um Komfort am festen Arbeitsplatz geht. Das 24" 4.5K Retina Display bietet mehr Fläche als jedes aktuelle MacBook, der Standfuß bringt die Augenlinie auf eine angenehmere Höhe, und die permanente Stromversorgung hebt die Sorge um Akkulaufzeit auf. Ein MacBook punktet mit Mobilität, doch wer seine Hauptarbeit an einem Ort erledigt, arbeitet an einem iMac oft entspannter. Viele Kreative entscheiden sich sogar für die Kombination: MacBook unterwegs, iMac als ruhiger, leistungsstarker Anker im Studio.
Eine der unterschätzten Disziplinen des iMac ist das Thema Kommunikation. Die integrierte 1080p-Kamera profitiert von der Bildverarbeitung des M?Chips und liefert für Videocalls ein deutlich saubereres Bild als ältere Apple- oder Standard-Notebook-Kameras. Hinzu kommen Mikrofone in Studioqualität, die Stimme klar in den Vordergrund rücken und Umgebungsgeräusche reduzieren. Wer viel im Homeoffice sitzt, Kundengespräche, virtuelle Workshops oder Unterrichts-Sessions führt, erhält mit dem iMac eine spürbare Aufwertung der eigenen Präsenz im Call – ohne zusätzliches Audio-Interface, ohne externe Webcam.
Auch die Lautsprecher folgen diesem Ansatz: Auf überraschend wenig Raum erzeugt der Apple iMac ein breites, ausgewogenes Klangbild mit klaren Höhen und respektablem Bassfundament. Für Musik beim Arbeiten, Serien in der Mittagspause oder YouTube-Tutorials braucht es kein separates Lautsprechersystem. Für Sound-Designer oder Audiophile mag das Studio-Setup weiterhin Pflicht sein, doch für alle anderen reicht das integrierte System erfreulich weit.
Designseitig setzt Apple auf Farbvarianten, die den iMac wieder stärker als Objekt im Raum inszenieren. Vom dezenten Blau oder Silber bis zu lebendigeren Tönen wie Grün oder Gelb lässt sich der Rechner bewusst in Interieurs integrieren – sei es im minimalistisch weißen Büro, im kreativen Studio oder im Familienwohnzimmer. Die farblich abgestimmten Kabel, Tastaturen und Mäuse unterstreichen diesen Ansatz. Endlich kein wilder Mix aus schwarzen Boxen, grauen Kabeln und Plastik mehr; stattdessen wirkt der Arbeitsplatz wie aus einem Guss.
Gleichzeitig ist der iMac kompromisslos All-in-One – im positiven wie im limitierenden Sinne. Positiv: ein einziges Netzkabel, kaum sichtbare Anschlüsse auf der Rückseite, ein klarer Fokus auf das, was wirklich wichtig ist: Display, Eingabegeräte, Arbeitsfläche. Limitierend: Aufrüsten ist hier nicht vorgesehen. Wer mehr RAM oder Speicher möchte, sollte diese Aspekte beim Kauf festlegen. Für viele Office- und Kreativ-Szenarien, in denen der Rechner mehrere Jahre im Einsatz bleibt, ist das in Ordnung, doch Hardware-Tüftler finden bei klassischen Desktops mehr Spielraum.
Die Anschlussauswahl ist typisch Apple: reduziert, aber intelligent verteilt. Je nach Modell sind auf der Rückseite USB?C-/Thunderbolt-Ports platziert, teilweise ergänzt um weitere USB?C-Anschlüsse. LAN, externer Speicher, Displays oder Audiointerfaces lassen sich über Hubs und Docks integrieren, doch wer ohne Zubehör viele klassische USB?A-Geräte oder Speicherkarten nutzt, wird um Adapter kaum herumkommen. Der Lohn dafür ist eine Rückseite, die optisch nicht von Ports dominiert wird, und ein Schreibtisch, der visuell leicht bleibt.
Im Alltag überzeugt der iMac mit der typischen macOS-Integration: Handoff mit iPhone und iPad, AirDrop, iCloud Drive, Sidecar für ein iPad als Zusatzdisplay. Besonders im Homeoffice fühlen sich diese Übergänge angenehm nahtlos an – ein Foto mit dem iPhone geknipst, Sekunden später im Bildbearbeitungsprogramm am großen 4.5K-Display geöffnet. Wer schon im Apple-Ökosystem lebt, spürt diese Reibungsfreiheit jeden Tag.
Für eine Familie, die Medienkonsum, Schulprojekte, gelegentliche Fotobearbeitung und Office-Aufgaben auf einem Gerät bündeln möchte, ist der iMac ein ruhiger, zuverlässiger Mittelpunkt. Eltern wissen den aufgeräumten Look im Wohnzimmer oder Arbeitszimmer zu schätzen, Kinder profitieren vom klaren, großen Display und der intuitiven Bedienung. Ebenso interessant ist der Apple iMac für Empfangsbereiche, Studios oder Agenturen: Ein Gerät, das zugleich als Arbeitswerkzeug und als Statement-Piece funktioniert, sobald Kundinnen und Kunden den Raum betreten.
Wer dagegen maximale Mobilität, Gaming mit dedizierter Grafikkarte oder ein hochgradig modulares System sucht, liegt bei MacBook Pro plus externem Monitor oder einem klassischen PC-Setup besser. Der iMac ist bewusst kuratiert: minimal, leise, stark im Workflow, aber nicht das Werkzeug für jede denkbare Spezialanforderung. Seine Stärke liegt darin, dass er im Hintergrund verschwindet und gleichzeitig den Raum ästhetisch strukturiert.
Unterm Strich ist der iMac ein Rechner für Menschen, die Wert auf visuelle Klarheit, leise Effizienz und ein herausragendes Display legen. Im Büro, im Homeoffice, im Empfang oder als Familienrechner sorgt er für Ruhe auf dem Schreibtisch und Tempo in der täglichen Arbeit. Wer ein All-in-One-System sucht, das mehr wie ein Designobjekt als wie ein Stück Technik wirkt – dabei aber dank M?Chip durchaus ernst zu nehmende Leistung bietet – findet im iMac eine sehr überzeugende Lösung.
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