iMac, Apple iMac

Apple iMac im Design-Check: Warum der iMac mehr ist als nur ein schöner All?in?One

08.02.2026 - 19:16:32

Der iMac ist längst Design-Ikone. Doch wie gut sind 24" 4.5K Retina Display, M?Chip und Kamera im Alltag wirklich? Ein klarer Blick auf den iMac zwischen Ästhetik, Leistung und Homeoffice?Tauglichkeit.

Ein aufgeräumter Schreibtisch, ein einziger schlanker Bildschirm, darunter eine schmale Aluminiumkante – und das war’s. Kein Tower, kein Kabelknäuel. Der Apple iMac ist seit Jahren so etwas wie die Design-Postkarte moderner Arbeitsplätze. Doch hinter der farbigen Fassade steckt heute ein 24 Zoll All?in?One mit M?Chip, der weit mehr sein will als nur ein hübsches Gesicht.

Die Frage ist: Reicht der iMac als zentrale Maschine für Kreativarbeit, Homeoffice und Familienalltag – oder sieht er nur gut aus?

Farben, Konfigurationen & aktuelle iMac-Preise checken

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:

Der aktuelle 24 Zoll Apple iMac ist konsequent um das 4.5K Retina Display gebaut. 4480 x 2520 Pixel auf dieser Diagonale sorgen für eine Pixeldichte, bei der Text wie gedruckt wirkt und feinste UI-Details klar bleiben. Das Panel deckt den großen P3-Farbraum ab und erreicht hohe Helligkeit – Fotos und Videos haben diesen typischen Apple-Punch: satt, aber kontrolliert. Für Designer:innen, Fotograf:innen oder alle, die ständig in Präsentationen und Dokumenten hängen, ist das schlichtweg brillant, weil der iMac Inhalte nicht nur zeigt, sondern inszeniert.

Im Alltag bedeutet das: Mehr Platz für Timelines, Spreadsheets und Browser-Tabs. Zwei Fenster nebeneinander fühlen sich nicht gequetscht an. Im Vergleich zu einem MacBook ist der Sprung enorm – 24 Zoll sind ein echter Workflow-Booster, gerade wenn man bisher auf 13 oder 14 Zoll gearbeitet hat.

Damit das Display im Vordergrund steht, hält sich die Hardware dezent zurück. Der iMac ist nur wenige Millimeter dünn, die komplette Technik steckt im unteren Bereich hinter dem Screen. Die Farbauswahl – je nach Modell Blau, Grün, Rosa, Silber, Gelb, Orange, Violett – macht ihn zu einem Objekt, das bewusst in den Raum gestellt wird. Im Empfangsbereich, im Studio oder im Homeoffice ist der Apple iMac damit nicht nur Werkzeug, sondern Statement.

Im Inneren arbeitet ein Apple M?Chip, je nach Konfiguration etwa der M1 oder ein neueres Derivat aus der aktuellen iMac-Generation. Die Architektur ist klar auf Effizienz und Reaktionsgeschwindigkeit ausgelegt. Das spürt man weniger in Benchmark-Zahlen, sondern im Gefühl, dass der iMac schlicht nicht aus dem Tritt kommt: 20 geöffnete Tabs, Musik im Hintergrund, ein Lightroom-Export und parallel ein Zoom-Call – genau in solchen Mischsituationen bleibt das System stabil und leise.

Wer von einem älteren Intel-iMac oder einem MacBook ohne Apple Silicon wechselt, erlebt den M?Chip als eine Art Geschwindigkeits-Reset. Apps springen auf, statt zu laden, die Lüfter schweigen, Renderjobs laufen im Hintergrund, ohne den Rest des Systems zu blockieren. Für klassische Office-Arbeit, Web, Foto-Editing, 4K-Videoschnitt im Semi-Pro-Bereich und Musikproduktion ist der iMac damit erstaunlich souverän.

Natürlich hat ein Mac Studio oder ein MacBook Pro mit höherem M?Chip bei extremen Workloads mehr Reserven. Aber der iMac trifft diesen Sweet Spot aus Leistung und Ruhe, der im Alltag wichtiger ist als das letzte Prozent Rendering-Speed. Wer nicht täglich stundenlange 8K-Renderings fährt, wird den Flaschenhals eher im eigenen Workflow finden als im M?Chip des iMac.

Spannend für das Homeoffice ist das Frontend: Kamera, Mikrofone, Lautsprecher. Apple setzt beim iMac auf eine 1080p FaceTime HD Kamera in Kombination mit der Bildsignalverarbeitung des M?Chips. Ergebnis: Deutlich klarere, rauschärmere Bilder, vor allem bei mittelmäßigem Licht. Das ist kein Kino-Setup, aber für Zoom, Teams und Meet mehr als ausreichend – und um Welten besser als die typischen Notebook-Webcams, mit denen man ständig gegen Gegenlicht und Matsch kämpft.

Die Mikrofone sind auf Sprache optimiert, unterdrücken Umgebungsgeräusche und holen Stimmen klar nach vorne. Videokonferenzen klingen weniger nach „Laptop auf Küchentisch“, mehr nach bewusst eingerichtetem Arbeitsplatz. Für Podcasts oder professionelle Voice-Overs bleibt ein dediziertes Mikrofon die bessere Wahl, aber für tägliche Calls liefert der iMac eine angenehm souveräne Basis.

Dazu kommen die integrierten Lautsprecher, die – typisch Apple – mehr Volumen und Klarheit liefern, als das flache Gehäuse vermuten lässt. Musik, Videos, gelegentliche Edits in DaVinci oder Final Cut profitieren davon, ohne dass sofort externe Boxen nötig sind. Für viele Setups macht der iMac damit nicht nur den Computer, sondern auch Lautsprecher und Webcam überflüssig.

Gegenüber einem MacBook sticht der iMac beim Thema Arbeitsplatz-Kohärenz hervor: Alles ist schon da. Kein extra Monitor, keine Docking-Station, kein USB?C?Hub. Einschalten, anmelden, arbeiten. Endlich kein Kabelsalat mehr, der sich um Netzteil, HDMI-Kabel und Peripherie legt. Wer Wert auf einen cleanen, nahezu graphischen Arbeitsplatz legt, merkt genau hier, warum der Apple iMac seit Jahren in Designbüros und Agenturen steht.

Im Vergleich zu einem Mac mini plus Monitor ist der iMac weniger flexibel, aber deutlich harmonischer. Ein Mac mini eignet sich dann, wenn bereits ein sehr guter Monitor vorhanden ist oder wenn häufig zwischen Setups gewechselt wird. Doch in vielen Fällen läuft es auf die gleiche Rechnung hinaus: Ein hochwertiger 4K- oder 5K-Monitor mit vergleichbarer Farbdarstellung ist teuer – und bleibt optisch selten so konsistent wie das integrierte 4.5K Retina Display des iMac.

Der iMac punktet mit der engen Verzahnung von Hard- und Software: Ein Kabel in die Steckdose, optional ein Netzwerkkabel, dazu die kabellose Tastatur und Maus oder das Trackpad, und der Arbeitsplatz steht. Für Menschen, die ihren Rechner nicht als Bastelprojekt, sondern als verlässliche Arbeitsumgebung begreifen, ist das ein unterschätzter Vorteil.

Beim Thema Mobilität liegt dagegen das MacBook vorne. Wer häufig unterwegs arbeitet, Kundentermine vor Ort hat oder regelmäßig zwischen Büro und Zuhause pendelt, wird einen mobilen Rechner brauchen – hier kann der iMac eher als stationäre Basis dienen, zwischen der Daten via iCloud, AirDrop und Universal Control fließen. Der iMac ist weniger Nomade, mehr Ankerpunkt. Und gerade das macht ihn in vielen Wohn- und Arbeitsumgebungen so attraktiv.

Für Familien wird der 24 Zoll Apple iMac schnell zur digitalen Schaltzentrale: Hausaufgaben, Streaming, Fotobibliothek, Urlaubsplanung – alles an einem Gerät, das im Wohnzimmer oder Arbeitszimmer steht, statt sich in privaten Laptops zu verstecken. Die klare, reduzierte Optik lässt ihn mühelos in Interior-Konzepte gleiten, ohne wie ein technischer Fremdkörper zu wirken.

In Büros, Empfangsbereichen oder Praxen glänzt der iMac durch seine Präsenz. Der farbige Rücken richtet sich fast bewusst nach außen, als wolle er gesehen werden. Gleichzeitig bleibt die Front sachlich: schmale Ränder um das Display, der typische „Kinn“-Bereich in Gehäusefarbe. So entsteht diese Mischung aus Understatement und Icon, die Apple seit Jahrzehnten pflegt.

Natürlich ist der Apple iMac kein Gerät für jede denkbare Zielgruppe. Wer auf maximale Aufrüstbarkeit setzt, Multi-GPU-Systeme baut oder in sehr spezieller Windows-Software lebt, wird anderswo besser aufgehoben sein. Der Reiz liegt hier im Gegenteil: in der Reduktion. Ein Gerät, ein Kabel, ein Bildschirm, ein Ökosystem.

Für Design-Studios, Agenturen, Architekturbüros, für Homeoffices mit Fokus auf visueller Arbeit, für Empfangs- und Kreativbereiche ist der iMac nahezu ideal: stark genug für anspruchsvolle Workloads, leise, optisch präsent und doch unaufdringlich. Wer hauptsächlich im Web, in Office-Anwendungen, in Figma, Adobe CC, Notion, Slack und ähnlichen Tools lebt, bekommt mit dem iMac eine Arbeitsmaschine, die den Alltag entlastet, statt ihn zu verkomplizieren.

Bleibt die eingangs gestellte Frage: Ist der iMac mehr als nur ein hübsches Gesicht? Ja – gerade weil er das Thema Computer auf eine ästhetisch radikale, aber funktional sehr durchdachte Weise löst. Wer sich mit dem All?in?One-Konzept anfreunden kann und keinen Bedarf an extremer Modularität hat, bekommt hier eine erstaunlich stimmige Kombination aus M?Chip-Leistung, 4.5K Retina Display und fast schon zen-artiger Ordnung auf dem Schreibtisch.

Jetzt iMac-Variante wählen und den eigenen Schreibtisch konsequent neu denken

@ ad-hoc-news.de