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Apple iMac im Design-Check: Warum der iMac mehr ist als ein schöner All?in?One

07.02.2026 - 15:56:26

Der iMac verbindet ikonisches Apple Design mit M?Chip Power und 24" 4.5K Retina Display. Wie schlägt sich der iMac im Alltag – zwischen Homeoffice, Kreativ-Workflows und minimalistischen Setups?

Wenn ein Rechner wie ein Designobjekt wirkt, steht oft ein Apple iMac auf dem Schreibtisch. Schlankes Aluminium, klare Kanten, kräftige Farben – der iMac ist sofort Statement und Arbeitsgerät zugleich. Doch ist er mehr als nur eine schöne Silhouette im Raum?

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Apple positioniert den Apple iMac seit Jahren als All?in?One für Menschen, die ihren Schreibtisch nicht mit schwarzer Technik, sondern mit einem visuellen Ruhepol füllen wollen. Das aktuelle 24"-Modell übersetzt diese Idee in eine erstaunlich kompakte Form: ein extrem dünnes Gehäuse, in dem Display, Rechner, Lautsprecher und Kamera zu einer Fläche verschmelzen. Kein Tower, kein Monitorsockel, kaum Kabel – für viele wirkt dieser Ansatz im Alltag befreiend. Endlich kein Kabelsalat mehr, sondern ein einzelnes Gerät, das wie ein farbiger Akzent im Raum steht.

Das Herzstück bleibt das 24" 4.5K Retina Display. 4480 x 2520 Pixel verteilen sich auf die Fläche, was zu einer Auflösung führt, bei der Texte knackscharf und Interface-Elemente glasklar erscheinen. Für Bildbearbeitung in Lightroom, Layouts in InDesign oder Farbkorrekturen in Final Cut ist die hohe Pixeldichte spürbar. Das Panel unterstützt einen großen P3-Farbraum und liefert satte, aber nicht überdrehte Farben, wie man sie von Retina-Displays kennt. Weiß wirkt neutral, Schwarztöne sind für ein IPS-Panel beeindruckend kräftig. Wer von einem günstigen Office-Monitor kommt, erlebt den Sprung zum iMac buchstäblich wie das Abnehmen eines leichten Grauschleiers.

Im Inneren setzt Apple auf die eigenen M?Chips. Konfigurationen mit M1 und inzwischen M3 sind laut Hersteller auf Energieeffizienz und leise Leistung ausgelegt. Im Alltag bedeutet das: Der iMac bleibt auch bei Foto-Exports, 4K-Video im Hobbybereich oder dutzenden Safari-Tabs meist flüsterleise und kühl. Multitasking wirkt weniger wie „Arbeiten am Limit“ und eher wie ein flüssiger Fluss von Apps und Fenstern. Wer aus der Intel-Welt wechselt, spürt die Effizienz in Form von kurzen Ladezeiten und dem nahezu vollständigen Verschwinden von Lüftergeräuschen.

Spannend ist der Blick auf den Workflow: Der iMac lädt dazu ein, am Platz zu arbeiten, sich bewusst an den Schreibtisch zu setzen. Für konzentrierte Sessions in Figma, Logic Pro oder Xcode kann das ein Vorteil sein. Während ein MacBook immer ein Stück Mobilität erzwingt, öffnet der iMac eine klare Zone: Hier wird gestaltet, geschnitten, geschrieben. In Kombination mit der Magic Keyboard und Magic Mouse oder Trackpad entsteht eine sehr aufgeräumte, fast schon editorial anmutende Arbeitsfläche.

Gerade im Kontext von Homeoffice und hybrider Arbeit spielt die Frontkamera eine zentrale Rolle. Der aktuelle Apple iMac bringt eine 1080p FaceTime HD Kamera mit, die in Verbindung mit der Bildsignalverarbeitung des M?Chips ein deutlich saubereres Bild liefert als viele klassische Laptop-Webcams. Hauttöne wirken natürlicher, Kontrast und Dynamik werden intelligenter angepasst, sodass Videocalls weniger nach „Webcam von 2015“ aussehen. Ergänzt wird das System von einem Ring aus Mikrofonen in Studioqualität, der Sprache fokussiert und Umgebungsgeräusche reduziert. Für tägliche Zoom-Meetings, Remote-Workshops oder Interviews reicht das locker aus – ein externes Mikro wird nur für sehr anspruchsvolle Audio-Produktionen nötig.

Die integrierten Lautsprecher überraschen ebenfalls. Der Apple iMac schafft mit seinem Mehrkanal-Lautsprechersystem und Unterstützung für 3D-Audio ein breites Klangbild, das Musik, Serien und YouTube-Videos deutlich voller klingen lässt als bei typischen Office-Monitoren. Bässe sind für die Gehäusetiefe erstaunlich präsent, Stimmen klar. Für den Alltag, Serienabende oder gelegentliche Musik beim Arbeiten braucht es oft keine externen Boxen mehr, was das minimalistische Setup weiter unterstreicht.

Eine der auffälligsten Eigenschaften ist die Farbauswahl. Anstatt nur auf Silber zu setzen, bietet Apple den iMac in Tönen wie Blau, Grün, Rosé, Gelb, Lila oder klassischerem Silber an. Die Vorderseite bleibt dezenter, die Rückseite setzt den kräftigeren Akzent. Das Ergebnis: Der iMac kann bewusst als farbiger Kontrapunkt in einem weißen Studio oder einem warmen Holzbüro gesetzt werden. Wer Design bewusst einsetzt, wird diese Option schätzen. Der Rechner verschmilzt nicht mit dem Raum – er kuratiert ihn.

Im Vergleich zu einem Mac mini plus separatem Monitor wirkt der Apple iMac wie ein radikal reduziertes Konzept. Mit einem Mac mini ist man flexibler, was Display-Größe, Paneltyp oder mehrere Monitore angeht. Wer beispielsweise schon einen 27" oder 32" 4K-Monitor besitzt, kann mit einem Mac mini günstiger einsteigen. Gleichzeitig fehlt bei dieser Lösung die optische und technische Konsequenz des All?in?One. Es sind wieder mehr Kabel, mehr Einzelteile, mehr Konfiguration. Der iMac richtet sich klar an Menschen, die lieber ein fein austariertes Gesamtobjekt wählen, als die perfekte Kombi selbst zu kuratieren.

Verglichen mit einem MacBook stellt sich vor allem die Frage nach Mobilität. Wer häufig unterwegs arbeitet, viel zwischen Büro, Studio und Zuhause pendelt, wird mit einem MacBook Pro oder Air flexibler sein. Doch wer 90 % seiner Zeit am Schreibtisch verbringt, gewinnt beim iMac ein deutlich größeres, brillanteres Display und ein ruhigeres Setup. Kein Dock, kein externer Monitor, kein Geflecht aus Netzteilen – nur ein schlanker Rechner, der permanent einsatzbereit ist. Einige Nutzer kombinieren sogar ein leichtes MacBook Air für unterwegs mit einem stationären iMac als visuell und ergonomisch überlegenem Arbeitsplatz.

In Sachen Anschlüssen bietet der iMac – je nach Konfiguration – Thunderbolt/USB 4 Ports und optional zusätzliche USB?C Schnittstellen. Der Ethernet-Port kann elegant im Netzteil untergebracht sein, was wiederum die Rückseite visuell beruhigt. Für viele kreative Workflows reicht diese Anschlussvielfalt aus, externe SSDs, Audiointerfaces oder Kameras lassen sich problemlos anbinden. Wer hingegen auf einen Zoo aus Legacy-USB-Geräten angewiesen ist, muss mit Hubs arbeiten – ein Kompromiss, den man einkalkulieren sollte.

Auch der Energieverbrauch gehört zur ästhetischen Erfahrung: Weniger Wärme, weniger Lüftergeräusche, weniger Strombedarf – das macht den iMac zu einem angenehmen Langzeit-Begleiter in Wohnzimmern, Homeoffices oder Agenturen. Der Rechner fällt nicht durch Surren oder Hitzeentwicklung auf, sondern durch stille Präsenz. Das ist eine Qualität, die sich erst nach Wochen so richtig zeigt.

Unterm Strich ist der Apple iMac ein Gerät für Menschen, die bewusst ein All?in?One-System wählen: Familien, die einen zentralen Rechner im Wohnbereich möchten; Freelancer:innen im Homeoffice, denen ein ordentlicher Arbeitsplatz wichtiger ist als pure Mobilität; Empfangs- und Showroom-Bereiche, in denen Technik Teil des Interior-Konzepts ist. Der iMac ist nicht die modulare Bastellösung für jeden erdenklichen Spezialfall – und will das auch gar nicht sein. Er ist ein klar kuratiertes Werkzeug, das Design, Display-Qualität und Effizienz in einer schlanken Silhouette bündelt.

Wer ein leises, aufgeräumtes Setup mit hervorragendem 4.5K Retina Display, starker M?Chip Performance und guter Video- und Audioqualität für Calls sucht, findet im iMac eine sehr stimmige Option. Er wirkt weniger wie ein Stück Elektronik und mehr wie ein fest verankerter, kreativer Ankerpunkt im Raum – und genau das ist seine Stärke.

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