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Apple iMac im Design-Check: Warum der iMac mehr als nur ein schöner All?in?One ist

08.02.2026 - 17:43:04

Der iMac verbindet ikonisches Apple Design mit 24" 4.5K Retina Display und M?Chip Power. Wie gut schlägt sich der iMac im Alltag – zwischen Homeoffice, Kreativ-Workflows und Wohnzimmer-Schreibtisch?

Wer den Apple iMac zum ersten Mal auf dem Schreibtisch sieht, versteht sofort: Hier geht es nicht nur um Rechenleistung, sondern um eine Design-Ikone. Der iMac wirkt wie ein Objekt aus einem Architekturmagazin – extrem schlank, farbig akzentuiert, alles in einer Glasscheibe gebündelt. Doch die entscheidende Frage bleibt: Ist der iMac mehr als nur ein hübsches Gesicht?

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Apple positioniert den aktuellen iMac als All-in-One für Menschen, die ihren Arbeitsplatz nicht nur clever, sondern auch schön organisieren wollen. Das Konzept ist radikal reduziert: Ein 24 Zoll großes 4.5K Retina Display, hinter dem sich der komplette Apple Computer inklusive M?Chip, Lautsprecher, Kamera und Anschlüssen versteckt. Wer genug hat vom grauen Kasten unter dem Tisch, erlebt hier das Gegenteil.

Das 24" 4.5K Retina Display ist das Herzstück. Es löst mit 4480 x 2520 Pixeln auf, unterstützt den großen P3-Farbraum und erreicht eine beeindruckende Helligkeit. Farben wirken satt, aber nicht überdreht; Hauttöne bleiben natürlich, Illustrationen und Fotos gewinnen an Tiefe. Für Grafikdesign, Fotobearbeitung oder Webdesign fühlt sich das schlichtweg brillant an – Texte sind messerscharf, UI-Elemente schweben wie gedruckt auf der Glasoberfläche. Wer von einem herkömmlichen Full-HD-Monitor kommt, erlebt mit dem iMac ein sichtbares Upgrade in Schärfe und Farbkonsistenz.

Im Inneren arbeitet ein Apple Silicon M?Chip, der aus dem MacBook-Ökosystem bekannt ist und den iMac zu einem auffallend leisen Kraftpaket macht. Ob mehrere 4K-Streams in der Timeline, komplexe Figma-Projekte, RAW-Fotoentwicklung oder zahllose Browser-Tabs – der Workflow bleibt erstaunlich flüssig. Die Effizienz des M?Chips sorgt dafür, dass der iMac selbst unter Last kühl bleibt und der Lüfter sich selten in den Vordergrund drängt. Wer von einem älteren Intel-iMac oder einem Windows-Office-Tower wechselt, spürt den Leistungssprung deutlich.

Für Videocalls ist der iMac spürbar im Jetzt angekommen. Die integrierte 1080p FaceTime HD Kamera kombiniert sich mit der Bildsignalverarbeitung des M?Chips, um das Bild sichtbar zu verbessern. Gesichtserkennung, Belichtungsanpassung, Rauschunterdrückung – all das arbeitet im Hintergrund. Dazu kommt ein Ring aus Mikrofonen in Studioqualität, der Sprache klar und fokussiert einfängt, während Umgebungsgeräusche reduziert werden. Im Homeoffice bedeutet das: weniger Headset, mehr Freiheit. Viele werden die Kombination aus Kamera und Mikrofon des iMac einer externen Webcam-Mikrofon-Lösung vorziehen – schon weil es einfach eleganter wirkt.

Der Sound des iMac überrascht, wenn man bedenkt, wie dünn das Gehäuse ist. Mehrere Lautsprecher erzeugen ein breites Stereobild, unterstützen 3D-Audio und liefern genug Volumen für Musik im Hintergrund, Serien oder Video-Editing. Kein Vergleich zu den blechernen Boxen vieler Bürorechner. Für professionelle Audioproduktion bleiben externe Lautsprecher oder Kopfhörer Standard, aber für den Alltag und kreatives Arbeiten ist das integrierte Setup sehr überzeugend.

Ein zentrales Argument für den iMac ist das minimale Setup: Stromkabel einstecken, Magic Keyboard und Magic Mouse oder Trackpad verbinden, fertig. Endlich kein Kabelsalat mehr, keine externen Netzteile, keine Monitorständer, die nicht so recht passen wollen. Gerade in kleinen Wohnungen, im Homeoffice im Wohnzimmer oder auf reduzierten Schreibtischen spielt dieses All-in-One-Konzept seine Stärken aus. Der iMac steht da wie ein sorgfältig kuratertes Objekt – ein Stück Technik, das nicht versteckt, sondern gezeigt werden will.

Die Farbauswahl unterstreicht diesen Ansatz. Statt klassischem Silber gibt es den Apple iMac in mehreren Tönen, etwa Blau, Grün, Pink, Silber, Gelb, Orange und Violett (je nach Konfiguration und Markt). Vorne bleiben die Farben dezent, hinten wird es mutiger und kräftiger. So kann der iMac entweder nahezu unsichtbar im Raum verschwinden oder bewusst Akzente setzen, etwa in Agenturen, Empfangsbereichen oder im Wohnzimmerstudio. Das ist Apple-Design in Reinform: klare Linien, dünnes Profil, farbige Kante als Statement.

Spannend wird es, wenn man den iMac mit einem Mac mini plus Monitor vergleicht. Der Mac mini ist oft die rationalere Wahl, wenn bereits ein hochwertiger Bildschirm vorhanden ist oder spezielle Anforderungen an Anschlüsse bestehen. Doch das ist eben ein modularer Aufbau: zusätzlicher Monitor, separate Lautsprecher, mehr Kabel, mehr Teile auf dem Tisch. Der iMac bündelt all das in einem einzigen Objekt – Bildschirm, Recheneinheit, Lautsprecher, Kamera – und wirkt dadurch wie eine bewusste Entscheidung für Klarheit und Fokus. Wer Wert auf ein ruhiges, aufgeräumtes Setup legt, bezahlt mit dem iMac auch für diese formale Konsistenz.

Im Vergleich zu einem MacBook positioniert sich der iMac als stationäres Gegenstück. Ein MacBook punktet mit Mobilität, arbeitet auf dem Sofa, im Café, im Büro. Der iMac dagegen schafft einen klar definierten Arbeitsplatz. Man setzt sich davor und weiß: Hier wird gearbeitet, gestaltet, geschnitten. Das größere 24" 4.5K Retina Display bietet deutlich mehr Leinwand als die meisten MacBook-Screens, gerade im Side-by-Side-Betrieb mit mehreren Apps. Wer viel Zeit in einer DAW, in Lightroom, Final Cut oder in Browser- und Code-Fenstern verbringt, wird diesen Raum sehr schnell nicht mehr missen wollen.

Natürlich gibt es Grenzen. Der iMac ist kaum aufrüstbar: RAM und Speicher müssen beim Kauf gut gewählt werden, spätere interne Upgrades sind nicht vorgesehen. Wer langfristig sehr speicherintensive Workflows plant, sollte das bewusst einkalkulieren und gegebenenfalls mit externen SSDs arbeiten. Auch die Anschlussvielfalt ist je nach Konfiguration begrenzt, lässt sich aber über USB?C?Hubs und Docks erweitern. Für viele Zielgruppen – Familien, Homeoffice, Kreativworker mit Schwerpunkt auf Foto, Illustration, Web, Content Creation – reicht das gebotene Maß an Ports und Erweiterbarkeit jedoch aus.

Der Apple iMac bringt außerdem das vertraute Apple Ökosystem an den Tisch: Handoff zwischen iPhone und iPad, AirDrop, Universal Clipboard, Sidecar oder Universal Control für Multiscreen-Setups. Ein iPad Pro kann zum Zeichentablett werden, ein MacBook zum zweiten Bildschirm, AirPods verbinden sich nahtlos. Die Idee dahinter: Der iMac ist nicht isoliertes Einzelgerät, sondern Knotenpunkt einer ganzen Apple-Welt, in der Workflows über Gerätegrenzen hinweg gedacht werden.

Für Familien eignet sich der iMac als gemeinsamer Desktop im Wohnbereich – schnell verfügbar, intuitiv bedienbar, mit starkem Display für Serien, Fotobibliothek und Schulaufgaben. Im Empfangsbereich macht er dank seiner Farbkanten und des ruhigen Designs eine deutlich bessere Figur als der übliche Business-Tower mit Plastikmonitor. Und im Homeoffice wird er zum visuellen Ruhepol, der sich nicht nach Büro, sondern nach Studio anfühlt.

Unterm Strich ist der iMac die richtige Wahl für alle, die ein ästhetisches, leises und kraftvolles All-in-One-System suchen, das den Alltag nicht überfrachtet, sondern ordnet. Wer maximale Modularität, tiefgreifende Upgrades oder absolute Mobilität braucht, ist mit Mac mini, Mac Studio oder MacBook besser beraten. Wer dagegen einen festen Platz zum Denken, Entwerfen und Produzieren will – und Wert darauf legt, dass dieser Platz aussieht wie eine bewusste Designentscheidung – findet im iMac einen sehr stimmigen Partner.

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