HomePod 2, Apple HomePod

Apple HomePod 2 im Klang-Check: Wie viel smarter HiFi-Sound steckt im neuen HomePod 2?

24.02.2026 - 06:33:04 | ad-hoc-news.de

Der HomePod 2 verspricht besseren Sound, mehr Smart-Home-Power und 3D-Audio im Apple-Kosmos. Klingt nach perfektem Upgrade – doch wie gut ist der Apple HomePod 2 im Alltag wirklich?

Wenn der HomePod 2 loslegt, füllt er den Raum mit einem Klangteppich, der fast größer wirkt als sein kompaktes Gehäuse. Der Apple HomePod 2 will kein braver Küchenradio-Ersatz sein, sondern ein smarter Smartspeaker für audiophile Apple-Fans – mit 3D-Audio, kräftigem Bass und tiefem Zugriff auf dein Smart Home. Die spannende Frage: Reicht das Upgrade, um ihn zum Herzstück deines Wohnzimmers zu machen?

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Im Inneren des Apple HomePod 2 arbeitet eine akustische Architektur, die klar macht, dass Apple aus dem ersten HomePod gelernt hat. Ein großer High-Excursion-Woofer sitzt zentral im Gehäuse und wird von einem Ring aus fünf Hochtönern umgeben. Diese Anordnung erlaubt eine sehr präzise Abstrahlung im Raum: Der Bass kommt druckvoll und kontrolliert von unten, während die Höhen über die Tweeter mit Beamforming gezielt verteilt werden. Auch wenn Apple den ersten HomePod schon nicht schlecht abgestimmt hatte, wirkt der neue HomePod 2 ausgewogener – mit weniger „Wummern“ und mehr Kontur im Tiefton.

Besonders spannend ist die Kombination aus dieser Hardware und dem integrierten Apple-Chip (S7, bekannt aus der Apple Watch). Er übernimmt die Echtzeit-Analyse des Raums: Über die integrierten Mikrofone misst der Smartspeaker Reflektionen und passt den Frequenzgang dynamisch an. Ergebnis: Selbst in akustisch schwierigen Räumen – etwa offene Wohnzimmer mit viel Glas – behält Musik ihre Struktur, Stimmen bleiben zentriert, und der Bass schiebt, ohne den Rest zu überdecken. Wer von einem älteren Bluetooth-Lautsprecher oder einer Soundbar kommt, erlebt hier einen deutlichen Qualitätssprung.

3D-Audio mit Dolby Atmos ist eines der Highlights. Im Zusammenspiel mit Apple Music wirkt ein einzelner Apple HomePod bereits überraschend räumlich: Instrumente lösen sich vom Gehäuse, Effekte stehen hörbar seitlich oder etwas erhöht im „virtuellen Raum“. Richtig eindrucksvoll wird es allerdings im Stereopaar. Zwei HomePod 2 vor dem Fernseher, gekoppelt mit einem Apple TV 4K, funktionieren als vollwertiges Heimkino-Setup für viele Wohnzimmer: Dialoge sauber in der Mitte, Effekte mit spürbarer Breite, und ein Bassfundament, das bei Filmen angenehm im Magen ankommt, ohne die Nachbarn sofort zu verärgern.

Im Vergleich zum ersten HomePod hat Apple bei der Anzahl der Tweeter zwar von sieben auf fünf reduziert, aber das ist weniger ein Rückschritt als eine Neukalibrierung. Die DSP-Algorithmen sind deutlich ausgereifter, und der Sound wirkt erwachsener: weniger Effekt-Show, mehr Präzision. Der alte HomePod hatte stellenweise die Tendenz, Höhen zu betonen, um „detailreich“ zu klingen. Der neue HomePod 2 spielt natürlicher – hi-fi-orientierter. Jazz-Becken klingen seidig statt scharf, Stimmen wirken körperlicher. Wer eine neutrale Studio-Referenz sucht, ist hier trotzdem nicht ganz richtig; Apple bleibt seiner leicht warmen, wohlklingenden Signatur treu.

Ein großer Teil der Faszination kommt aus der tiefen Integration ins Apple-Ökosystem. Der Apple HomePod 2 ist Home-Hub, Smartspeaker und Siri-Terminal in einem. Per HomeKit und dem neuen Matter-Standard versteht er sich nicht mehr nur mit Apple-zertifizierten Geräten, sondern auch mit vielen herstellerübergreifenden Smart-Home-Komponenten. Lampen, Steckdosen, Thermostate – alles, was Matter spricht, lässt sich im Idealfall direkt über den HomePod 2 steuern, ganz ohne Bridge-Zoo.

Siri selbst bleibt Geschmackssache, aber Apple hat an der Erkennung und den Smart-Home-Funktionen gefeilt. Sprachbefehle werden zügig verstanden, selbst wenn Musik läuft. Besonders praktisch: „Hey Siri“ ist optional, du kannst den Assistenten mit einer Berührung auf der Oberseite oder durch Näherung auslösen. Routinen, Szenen und Automationen laufen zuverlässig, und Standort- oder Zeit-basiertes Schalten (z.B. Licht beim Nachhausekommen) klappt im Alltag deutlich stabiler als noch vor ein paar Jahren. Endlich versteht Siri im Zusammenspiel mit dem Apple HomePod komplexere Szenen, ohne ständig nachzufragen.

Wer Apple Music nutzt, wird belohnt: Lossless-Streaming, 3D-Audio-Playlists und eine sehr tiefe Integration in die Musiksteuerung sind hier Standard. Mit Spotify und anderen Diensten bleibt der HomePod 2 allerdings störrisch. AirPlay 2 funktioniert zwar hervorragend – vom iPhone, iPad oder Mac aus ist der Lautsprecher im ganzen Netzwerk präsent –, doch eine native Spotify-Sprachsteuerung gibt es nach wie vor nicht. Wer sich im Apple-Kosmos zuhause fühlt, merkt das kaum; wer Streaming-Dienste mischt, könnte sich eingeschränkt fühlen.

Gegenüber der Konkurrenz – etwa Sonos One/ERA, Amazon Echo Studio oder diversen Multiroom-Lautsprechern – positioniert sich der Apple HomePod 2 klar als Apple-zentrierter Premium-Smartspeaker. Klanglich liegt er in der Oberliga seiner Größe: Der Echo Studio punktet mit etwas wildem, aber beeindruckendem Atmos-Effekt, Sonos mit einem sehr stabilen Multiroom-Ökosystem. Der HomePod 2 kombiniert dagegen einen audiophilen Ansatz mit dem Komfort, tief ins iOS- und macOS-Universum eingebunden zu sein. Wer ein iPhone, Apple TV und vielleicht noch ein iPad nutzt, merkt im Alltag, wie nahtlos alles ineinandergreift.

Spannend ist auch der Einsatz im Alltag außerhalb von Musik. Podcasts und Hörbücher profitieren stark von der klaren Stimmwiedergabe, selbst bei leiser Lautstärke. Nachrichten, Timer, Erinnerungen – all das funktioniert erwartbar gut, aber der Unterschied liegt im Klang: Stimmen klingen lebendig, nicht blechern, was bei längeren Hörsessions angenehm auffällt. In der Küche ist der HomePod 2 fast schon Luxus, im Wohnzimmer wird er sehr schnell zum Standardgerät für alles, was mit Ton zu tun hat.

Ein unterschätztes Feature: Der Apple HomePod enthält mehrere Sensoren, darunter Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Damit kannst du nicht nur komfortabel prüfen, wie „stickig“ es im Raum ist, sondern diese Werte auch in Automationen einbinden – etwa: „Wenn die Temperatur über 24 Grad steigt, lass die Jalousien runter.“ In Verbindung mit Matter-Geräten ergeben sich hier sehr smarte Szenarien, ohne dass du eine zusätzliche Smart-Home-Zentrale kaufen musst.

Natürlich ist nicht alles perfekt. Der HomePod 2 bleibt strikt an Apple gebunden. Kein Bluetooth-Audio im klassischen Sinn, kein analoger Eingang, kein Android-Support. AirPlay 2 ist schnell und stabil, aber eben ein Apple-Protokoll. Wer in einem gemischten Haushalt mit Android-Geräten lebt, stößt hier an Grenzen. Auch der Preis spielt in einer Liga, in der sich viele bereits nach einer kleinen Soundbar oder nach einem Paar aktiver Regallautsprecher umsehen. Für reine Musikliebhaber mit breiten Musikquellen kann das ein kritischer Punkt sein.

Trotzdem: Im direkten Vergleich zum ersten HomePod ist der HomePod 2 ein spürbares Upgrade, vor allem bei der Alltagsnutzung und beim Smart Home. Klanglich wird nicht alles neu erfunden, aber vieles verfeinert. Die Räumlichkeit wirkt stabiler, die Stimmwiedergabe natürlicher, und selbst im Bassbereich hat Apple hörbar an der Präzision geschraubt. Wer bereits ein altes Modell hat und intensiv nutzt, wird den Unterschied nicht nur messen, sondern hören – besonders im Stereo-Verbund.

Unterm Strich richtet sich der Apple HomePod 2 klar an Menschen, die ohnehin tief im Apple-Universum stecken. Wer iPhone, Apple TV 4K, vielleicht noch ein iPad und HomeKit-Geräte besitzt, bekommt hier einen Smartspeaker, der sich anfühlt wie ein nahtloses Systemteil – kein Fremdkörper, der über Workarounds eingebunden wird. Für Nutzer anderer Plattformen ist der HomePod 2 dagegen eher eine klangstarke, aber verschlossene Box.

Wenn du vor allem eine flexible, plattformoffene Multiroom-Lösung willst, ist Sonos oder ein vergleichbares System wahrscheinlich die pragmatischere Wahl. Wenn du dagegen Wert auf starken, detailreichen Klang, 3D-Audio mit Apple Music, ein ordentliches Bassfundament in kompaktem Format und einen tief integrierten Smart-Home-Hub legst, ist der Apple HomePod 2 eine der elegantesten Lösungen, die du aktuell ins Regal stellen kannst.

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