Apple HomePod 2 im Klang-Check: Wie gut ist der neue HomePod 2 wirklich?
07.02.2026 - 19:21:29
Wenn der erste Takt eines Songs den Raum nicht nur füllt, sondern ihn hörbar formt, weiß man: Hier passiert akustisch mehr als nur „laut“. Genau dieses Gefühl will der Apple HomePod 2 liefern. Der zweite HomePod 2 von Apple tritt an, Wohnzimmer in kleine Klangbühnen zu verwandeln – mit 3D Audio, smarter Raum-Erkennung und noch dichterer Verbindung zum Apple?Kosmos. Aber rechtfertigt das den Preis und das Upgrade gegenüber dem originalen Apple HomePod?
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Optisch bleibt Apple konservativ: Der Apple HomePod 2 wirkt wie eine Evolution, nicht wie ein Bruch. Der zylindrische Korpus mit nahtlosem Mesh-Gewebe, die dezente Oberseite mit hinterleuchtetem Touchfeld – alles wirkt vertraut, nur etwas geschliffener. Die Farbauswahl bleibt klassisch: Mitternacht und Weiß. Wer schon den ersten HomePod oder andere Apple-Geräte besitzt, fühlt sich sofort zu Hause.
Spannend wird es im Inneren. Apple setzt beim HomePod 2 auf einen großen High-Excursion?Tieftöner und ein Ring?Array aus fünf Hochtönern – weniger als die sieben Tweeter des ersten Modells, aber smarter angesteuert. Ein S7-Chip (bekannt von der Apple Watch) übernimmt das Echtzeit?Tuning: Er analysiert das eingehende Audiosignal, den Raum und die aktuelle Lautstärke, um den Klang dynamisch anzupassen. Im Alltag bedeutet das: Der Bass wummert nicht einfach drauflos, sondern bleibt auch bei leisen Pegeln präsent und bei höheren Lautstärken kontrolliert.
Gerade bei bassstarken Tracks fällt auf, wie präzise der HomePod 2 Kickdrums und Sub-Bässe zeichnet. Der Tieftöner arbeitet spürbar tief, aber nicht schwammig. Stimmen sitzen klar davor, fast schon „freigestellt“. Wer viel Vocal?Jazz, Singer?Songwriter oder Podcasts hört, profitiert von dieser leichten Präsenzbetonung in den Mitten. Der Vorgänger wirkte im Direktvergleich etwas dichter und „nebliger“ – der neue HomePod 2 spielt aufgeräumter.
Ein Kernversprechen des Apple HomePod 2 ist 3D Audio mit Dolby Atmos. In Kombination mit Apple Music entfaltet der Smartspeaker bei entsprechenden Atmos?Mixes eine erstaunlich breite Bühne. Natürlich ersetzt ein einzelner Speaker kein echtes Surround?System, aber die virtuelle Breite und das Gefühl von Höhe sind klar wahrnehmbar. Instrumente lösen sich vom Gehäuse, Effekte wandern deutlich hörbar seitlich am Hörplatz vorbei. Wer zwei HomePod 2 als Stereo?Paar koppelt, bekommt eine deutlich dichtere, glaubwürdigere Klangkuppel – gerade bei Filmen auf Apple TV 4K ergibt das ein überraschend cineastisches Setup.
Technisch nutzt der HomePod 2 dafür seine fünf Hochtöner, die in einem Ring nach außen abstrahlen. Über Beamforming steuert der Smartspeaker, wohin er Schallanteile besonders lenkt. Die integrierten Mikrofone messen per Raumerkennung, wie nah Wände und Flächen sind, und korrigieren Reflektionen. Der Effekt: Selbst wenn der HomePod 2 recht nah an einer Wand steht, bleibt der Bass erstaunlich kontrolliert und die Bühne offen. Audiophile Anlagen mit sorgfältig platzierten Lautsprechern und akustischer Optimierung spielen natürlich immer noch in einer anderen Liga – aber als kompakter Smartspeaker liefert der Apple HomePod im Alltag ein für seine Größe beeindruckend erwachsenes Klangbild.
Beim Smart?Home?Part dreht Apple an mehreren Stellschrauben. Herzstück bleibt Siri, die auf dem HomePod 2 direkt im Gerät verarbeitet wird, wo es um grundlegende Befehle und Steuerung geht. Sprachkommandos werden schneller erkannt, und der Smartspeaker versteht auch bei laufender Musik sehr zuverlässig, was gesagt wird. Das bleibt nicht ganz auf dem Niveau der besten Cloud?Assistenten für komplexe Fragen, aber für Musiksteuerung, Timer, Nachrichten und Smart?Home?Szenen ist der HomePod 2 inzwischen deutlich alltagstauglicher. „Hey Siri, spiel leise Jazz im Wohnzimmer“ fühlt sich hier nicht mehr nach Experiment, sondern nach Routine an.
Wirklich relevant für Smart?Home?Fans ist allerdings, dass der HomePod 2 als Matter? und Thread?Hub fungiert. Matter ist der neue, herstellerübergreifende Standard, der Geräte von Apple, Google, Amazon und Co. miteinander sprechen lassen soll. Der Smartspeaker kann dabei als zentrale Steuerungsinstanz im Apple Universum dienen: Er verankert kompatible Lampen, Steckdosen, Thermostate und Sensoren im Netzwerk und sorgt über Thread für ein stabiles Mesh?Funknetz. Praktisch: Viele Aktionen werden lokal verarbeitet, ohne den Umweg über entfernte Server – die Bedienung wirkt dadurch flotter und etwas unabhängiger von Cloud?Launen.
Der Vergleich zum ersten HomePod ist unausweichlich. Während dieser klanglich bereits sehr stark war, wirkte er im Smart?Home?Segment und bei der Zukunftssicherheit limitiert. Der HomePod 2 schließt hier auf: Mehr Sensoren (z.B. zur Erkennung von Temperatur und Feuchtigkeit), Matter?Support und ein modernerer Chip legen die Basis, damit sich das Gerät nicht nach zwei Jahren alt anfühlt. Klanglich liefert die neue Generation eine etwas neutralere, definiertere Abstimmung – weniger „Wow?Effekt“ beim ersten Einschalten, dafür langfristig stressfreier und ehrlicher. Wer jedoch den ersten HomePod bereits besitzt und ausschließlich Musik hört, erlebt keinen völlig neuen Kosmos, sondern eine spürbare, aber evolutionäre Verbesserung.
Spannend ist, wie sich der Apple HomePod gegenüber anderen Smartspeakern schlägt. Gegenüber einem Echo Studio oder Sonos One überzeugt der HomePod 2 mit besonders organischer Einbindung ins Apple?Ökosystem: AirPlay 2, Siri, Home?App, nahtlose Übergänge zwischen iPhone, iPad, Apple TV und Mac. Hält man ein iPhone mit U1?Chip in die Nähe des Speakers, springt die Musik fast schon magisch auf den HomePod 2 – ein kleines, aber alltagsrelevantes Detail. Android?Nutzer hingegen sind hier praktisch außen vor; ohne Apple?Geräte verzichtet man auf viele Stärken dieses Smartspeakers.
Wer mehrere Apple HomePods oder andere AirPlay?2?Speaker besitzt, kann Räume gruppieren, Musik synchron abspielen und Szenen per Sprachkommando triggern. In Kombination mit Apple TV 4K macht besonders ein Stereo?Paar des HomePod 2 Spaß: Filme profitieren von kräftigem, sauberem Bass und klaren Dialogen, ohne dass ein separates AV?Setup nötig ist. Der Fernseher wird zum minimalistischen Entertainment?Hub – genau das Szenario, das Apple seit Jahren propagiert.
Natürlich gibt es auch Grenzen. Dienste wie Spotify lassen sich zwar via AirPlay nutzen, aber nicht so tief integriert wie Apple Music. Wer hart im Spotify?Ökosystem verankert ist, verliert gegenüber einem Sonos?System etwas Komfort. Und wer gern viele Einstellungen an Klang und EQ manuell schraubt, wird vom HomePod 2 eher bevormundet: Apple vertraut stark auf seine automatische Klangoptimierung, individuelle Eingriffe bleiben minimal. Der Ansatz lautet: hinstellen, einrichten, vergessen – und nicht tagelang das Setup tunen.
Unterm Strich positioniert sich der HomePod 2 als Smartspeaker für Apple?User, die Wert auf Sound legen. Er will kein DJ?Werkzeug und kein Studio?Monitor ersetzen, sondern das Wohnzimmer mit musikalischer Selbstverständlichkeit füllen. Gerade wer häufig Apple Music in Lossless/Hi?Res?Varianten nutzt, mit Apple TV 4K streamt und sein Zuhause über die Apple Home?App steuert, bekommt mit dem Apple HomePod 2 einen klangstarken, eleganten Knotenpunkt.
Für Neulinge im Apple?Ökosystem ist der HomePod 2 ein luxuriöser Einstieg in die Welt der Smartspeaker. Für Besitzer des ersten HomePod lohnt sich das Upgrade vor allem, wenn Dolby?Atmos?Filme, Matter?Smart?Home oder ein künftiges Multiroom?Setup mit mehreren Smartspeakern auf dem Plan stehen. Reiner Musikgenuss bekommt ein Plus an Klarheit und Raum, aber keine Revolution. Wer dagegen bislang nur günstige Kompakt?Smartspeaker kennt, erlebt beim HomePod 2 einen sehr deutlichen Sprung in Richtung echter HiFi?Anmutung – mit der typischen Apple?Note aus Design, Ökosystem und durchdachter Einfachheit.
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