Apple-Betrüger, Support-Anrufen

Apple-Betrüger überfallen iPhone-Nutzer mit gefälschten Support-Anrufen

28.01.2026 - 18:42:12

Eine neue Welle perfider Betrugsanrufe rollt derzeit über Deutschland. Cyberkriminelle geben sich als Apple-Mitarbeiter aus, um an Passwörter, 2FA-Codes und Kreditkartendaten zu gelangen. Die als Vishing bekannte Masche nutzt psychologischen Druck und technische Tricks, um selbst vorsichtige Nutzer zu täuschen.

Die Anrufer behaupten, es gäbe ein akutes Sicherheitsproblem mit der Apple-ID oder verdächtige Apple-Pay-Transaktionen. Sie erzeugen gezielt Zeitdruck und drohen mit Kontosperrungen, um Opfer zur sofortigen Preisgabe sensibler Daten zu bewegen. Das Ziel: die vollständige Übernahme des digitalen Leben, das oft eng mit der Apple-ID verknüpft ist.

Die Täter setzen auf Voice Phishing (Vishing) und kontaktieren ihre Opfer direkt per Telefon. Um glaubwürdig zu erscheinen, nutzen sie Call-ID-Spoofing. Dabei wird die Rufnummer manipuliert, sodass auf dem Display scheinbar eine offizielle Apple-Hotline erscheint.

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In einer besonders hinterhältigen Variante lösen die Betrüger parallel zum Anruf eine echte Support-Anfrage auf den Apple-Hilfeseiten aus. Das Opfer erhält dann eine legitime Bestätigungs-E-Mail von Apple – was die angebliche Dringlichkeit des Anrufs untermauert und jeden Zweifel ausräumen soll.

Woran Sie den Fake-Support erkennen

Die wichtigste Regel lautet: Apple ruft Sie niemals unaufgefordert an, um nach Passwörtern, Sicherheitscodes oder Zahlungsdaten zu fragen. Jede solche Kontaktaufnahme ist ein Betrugsversuch.

Weitere klare Warnsignale sind:
* Die Erzeugung von extremem Zeitdruck („Ihr Konto wird in 5 Minuten gesperrt!“).
* Die Aufforderung, während des Gesprächs Passwörter oder 2FA-Codes preiszugeben.
* Die Forderung, eine Fernzugriffssoftware zu installieren oder über iTunes-Geschenkkarten zu bezahlen.

Das müssen Betroffene jetzt tun

Die wirksamste Verteidigung ist Aufklärung und klares Handeln. Bei einem verdächtigen Anruf gilt: Sofort auflegen. Rufen Sie niemals eine vom Anrufer genannte Nummer zurück.

Stattdessen kontaktieren Sie Apple eigenständig über die offizielle Website oder die Support-App, um eventuelle Probleme zu prüfen. Geben Sie niemals persönliche Daten am Telefon preis.

Wer befürchtet, auf die Masche hereingefallen zu sein, sollte umgehend:
1. Das Apple-ID-Passwort ändern.
2. Die eigene Bank oder das Kreditkarteninstitut informieren.
3. Alle verknüpften Geräte auf ungewöhnliche Aktivitäten prüfen.
4. Den Vorfall bei der Polizei anzeigen.

Experten warnen, dass solche Social-Engineering-Angriffe zunehmen. Die Täter nutzen öffentliche Daten, um ihre Anrufe persönlicher zu gestalten. In Zukunft könnten sogar KI-generierte Stimmen die Betrugsanrufe noch schwerer erkennbar machen.

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