Apex Critical Metals Aktie: Neo Zone doppelt über Mountain Pass
03.06.2026 - 16:56:27 | boerse-global.deApex Critical Metals hat seine Privatplatzierung abgeschlossen und dabei rund 15 Millionen kanadische Dollar eingesammelt. Das frische Kapital fließt direkt in drei laufende Explorationsprojekte — und die Investoren bekommen dazu ein Warrant-Paket mit klar definierten Konditionen.
Warrants und Agentengebühren im Detail
Das Unternehmen platzierte knapp 7,9 Millionen Einheiten zu je 1,90 kanadischen Dollar. Jede Einheit enthält einen Warrant, der innerhalb von 24 Monaten zum Kauf einer Aktie zu 2,60 kanadischen Dollar berechtigt. Die Warrants werden an keiner Börse gehandelt.
Die begleitenden Agenten — Canaccord Genuity als Lead und Red Cloud Securities als Co-Agent — erhielten eine Barprovision von 6 Prozent der Bruttoerlöse, reduziert auf 3 Prozent für Käufer auf der President's List. Hinzu kamen knapp 395.000 eigene Broker-Warrants, ebenfalls mit 24-monatiger Laufzeit und zum Ausgabepreis ausübbar.
Drei Projekte, ein Fokus auf Seltene Erden
Die Erlöse verteilen sich auf die Projekte Rift, CAP und Lac Le Moyne. Das Flaggschiff-Projekt Rift in Nebraska umfasst rund 2.217 Hektar. Die Phase-I-Bohrungen haben die Mineralisierungszone bereits um etwa 275 Meter ausgedehnt — mit Abschnitten von 23,7 Metern bei 4,02 Prozent Seltenerdenoxid und mehreren breiten Intervallen über 2 Prozent.
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Besonders auffällig ist die sogenannte „Neo Zone": Der NdPr-Anteil aus Bohrloch RIFT26-003 liegt durchgehend mehr als doppelt so hoch wie der Referenzwert von Mountain Pass, dem einzigen aktiven Seltenerden-Bergwerk Nordamerikas, das einen NdPr-Anteil von 16,4 Prozent ausweist.
Das CAP-Projekt in British Columbia zeigt Niob-Mineralisierung und eine ausgeprägte magnetische Anomalie, die auf karbonatitgebundene Vorkommen hindeutet. In Nunavik, Québec, liefert Lac Le Moyne neue Karbonatit-Funde aus Oberflächenproben.
Phase II und erste Ressourcenschätzung in Sicht
Für die zweite Jahreshälfte 2026 plant Apex Phase-II-Bohrungen sowie eine erste Mineralressourcenschätzung nach NI 43-101. Kurzfristig stehen noch Downhole-Televiewer-Surveys, geochemische Tests und die Assay-Ergebnisse aus Phase I aus.
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Institutionelle Sichtbarkeit gewinnt das Unternehmen durch die Aufnahme in den Sprott Rare Earths Ex-China ETF (REXC). Mit einem Portfolioanteil von 0,08 Prozent ist Apex eines von 34 Unternehmen in dem auf außerchinesische Seltenerden-Produzenten ausgerichteten Fonds.
An der Börse spiegelt sich die Aufbruchstimmung bislang nicht wider. Die Aktie notiert bei rund 1,02 Euro und hat seit Jahresbeginn knapp 21 Prozent verloren — weit unterhalb des 200-Tage-Durchschnitts von 1,50 Euro. Ob die Bohrergebnisse aus Phase II die Bewertungslücke schließen können, entscheidet sich spätestens im Herbst.
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