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Apex Critical Metals Aktie: 8 Prozent Verlust trotz 15-Millionen-Deal

06.06.2026 - 17:28:43 | boerse-global.de

Trotz einer 15-Millionen-Dollar-Finanzierung verliert die Aktie von Apex Critical Metals weiter an Wert. Technische Indikatoren deuten auf eine Überverkaufung hin.

Apex Critical Metals: Finanzierung verpufft, Aktie fällt weiter
Apex - Nahaufnahme einer Hand, die ein seltenes Metallerz hält, mit unscharfen negativen Finanznachrichten im Hintergrund. 06.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Es war eine Woche zum Vergessen. Die Aktie von Apex Critical Metals verlor von Montag bis Freitag mehr als acht Prozent. Am Freitagabend notierte der Titel bei 0,98 Euro – ein Minus von 4,20 Prozent an diesem Tag. Dabei hatte das Unternehmen erst Anfang Juni eine millionenschwere Finanzierung abgeschlossen. Doch der erhoffte Kursschub blieb aus.

Technik zeigt Überverkaufung

Der 14-Tage-RSI liegt inzwischen bei 28,4 Punkten. Werte unter 30 gelten in der Charttechnik als überverkauft. Contrarian-Anleger könnten das als Einstiegssignal werten. Allerdings spricht die Distanz zu den wichtigsten Durchschnittslinien eine andere Sprache: Der Kurs liegt rund 22 Prozent unter der 50-Tage-Linie und fast 35 Prozent unter der 200-Tage-Marke.

Vom Oktober-Hoch bei 3,00 Euro hat sich der Wert mehr als zwei Drittel entfernt. Das 52-Wochen-Tief von 0,42 Euro aus dem Juni 2025 liegt dagegen 136 Prozent unter dem aktuellen Niveau. Auf Jahressicht steht immer noch ein stattliches Plus von 90 Prozent zu Buche. Seit Jahresbeginn fehlen aber 24 Prozent.

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Kapitalspritze für das Flaggschiff-Projekt

Am 2. Juni schloss das Unternehmen einen Finanzierungsdeal über 15 Millionen US-Dollar ab. Das Geld fließt in das Rift-Rare-Earth-Projekt. Apex will dort das laufende Bohrprogramm ausweiten. Die Handelsplattform Tradegate verzeichnete am Freitag einen Umsatz von rund 100.000 Aktien – immerhin ein Volumen von knapp 99.000 Euro.

Die Branche selbst erlebt derweil einen strategischen Wandel. Die australische Regierung hat neue Zuschüsse für Seltene-Erden-Raffinerien bewilligt. Projekte wie Ilukas Eneabba oder Arafuras Nolans erhalten staatliche Unterstützung. Ziel ist es, die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten für NdPr-Oxide zu reduzieren. Gleichzeitig entstehen neue Partnerschaften im Recyclingbereich, etwa zwischen Litus und UWin Nanotech zur Rückgewinnung von Lithium, Kobalt und Seltenen Erden aus Elektroschrott.

Apex bewegt sich also in einem Markt, dem strategisch immer mehr Bedeutung zukommt. Derzeit stehen die Zeichen für Explorationsunternehmen aber auf Konsolidierung. Die Frage ist, ob der überverkaufte RSI tatsächlich eine Bodenbildung einleitet – oder ob die Kapitalerhöhung den Markt noch weiter belastet. Die kommenden Bohrresultate am Rift-Projekt könnten hier Klarheit schaffen.

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