Antofagasta: China-Exportstopp ab Mai 2026
05.05.2026 - 13:53:31 | boerse-global.deChina dreht den Hahn zu. Seit Anfang Mai 2026 gilt ein Exportverbot für Schwefelsäure, das den Kupfermarkt empfindlich trifft. Für Antofagasta ist das eine logistische und finanzielle Herausforderung, da chilenische Minen massiv auf Importe aus Fernost angewiesen sind.
Engpass bei Chemikalien belastet Produktion
Schwefelsäure ist für das Heap-Leach-Verfahren unverzichtbar, das rund ein Fünftel der weltweiten Kupferproduktion ausmacht. Chile importiert jährlich über eine Million Tonnen des Chemierohstoffs aus China. Die Verknappung treibt die Spotpreise bereits nach oben und belastet die Margen der Produzenten.
Die aktuelle Jahresproduktion steuert derweil auf das untere Ende der Zielspanne von 670.000 bis 710.000 Tonnen zu. Im ersten Halbjahr wurden 284.700 Tonnen gefördert—ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
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Niedrigere Erzgehalte an den Standorten Los Pelambres und Centinela erschweren die Förderung zusätzlich. Das Management sieht sich mit steigenden Netto-Cash-Kosten konfrontiert, während der operative Spielraum durch die teure Logistik schrumpft.
An der Börse reagiert die Aktie heute mit einem Plus von 2,4 Prozent auf 41,34 Euro. Damit liegt das Papier seit Jahresbeginn rund acht Prozent im Plus. Die Notierung bleibt jedoch deutlich unter ihrem bisherigen Jahreshoch.
Fokus auf neue Vorkommen
Um langfristig gegenzusteuern, investiert der Konzern 200 Millionen US-Dollar in das Explorationsprojekt Cachorro. Der Standort im Norden Chiles gilt als bedeutende Neuentdeckung für Kupfer und Silber. Aktuell laufen dort umfangreiche Bohrungen und der Vortrieb eines Stollens zur Ressourcenbewertung.
Analysten bleiben vorerst vorsichtig bei der Bewertung. Zwar stützen strukturelle Kupferdefizite durch den globalen Infrastrukturbedarf den Sektor, jedoch wiegen die operativen Kostenbelastungen in Chile schwer. Die Preisentwicklung bei Schwefelsäure dürfte die Profitabilität in den kommenden Monaten maßgeblich bestimmen.
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