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Antimony Resources Aktie: John M. Melkon berät Vorstand

Veröffentlicht am: 26.07.2026 um 06:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Antimony Resources verpasst Frist für Ressourcenschätzung. Neuer Berater aus dem US-Militär soll strategische Wege ebnen.

Antimony Resources verpasst Frist für Ressourcenschätzung. Neuer Berater aus dem US-Militär soll strategische Wege ebnen.
Abstrakte Darstellung einer strategischen Unternehmensberatung im Rohstoffsektor mit moderner industrieller Ästhetik. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Antimony Resources hat einen zentralen Termin für sein wichtigstes Projekt verpasst. Am 23. Juli warteten Marktteilnehmer vergeblich auf die erste offizielle Ressourcenschätzung für das Bald-Hill-Vorkommen in New Brunswick. Diese Verzögerung drückte den Kurs am Freitag um 2,52 Prozent auf 0,2710 Euro.

Strategische Verstärkung aus Washington

Hinter der kurzfristigen Kursbewegung steht eine fundamentale Neuausrichtung. Das Unternehmen hat John M. Melkon als strategischen Berater für den Vorstand gewonnen. Melkon leitete zuvor das Critical Minerals Consortium an der US-Militärakademie West Point. Mit dieser Personalie sucht das Management den direkten Draht zum US-Verteidigungsministerium.

Antimon gilt als unverzichtbarer Rohstoff für die Rüstungsindustrie. Das Metall wird für Munition, Infrarotsensoren und Nachtsichtgeräte benötigt. Da China seine Exporte Ende 2024 massiv einschränkte, suchen westliche Staaten händringend nach verlässlichen Quellen. Das Bald-Hill-Projekt rückt damit in den Fokus der nationalen Sicherheit in Nordamerika.

Bohrdaten verzögern die Bewertung

Die Experten von SRK Consultants werten derzeit Bohrkerne aus rund 25.000 Metern Länge aus. Diese Daten bilden die Basis für die Maiden Resource Estimate (MRE). Sobald dieser Bericht vorliegt, steht der mineralische Wert des Vorkommens fest. Bisherige Proben lieferten in der sogenannten South Zone Antimon-Gehalte von bis zu 44 Prozent.

Anleger reagierten nervös auf den verstrichenen Stichtag. Die kurzfristige Volatilität stieg auf 106 Prozent. Indes nähert sich der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 35,7 einem Bereich, der technisch als überverkauft gilt. Das könnte die Basis für eine Bodenbildung schaffen.

Fokus auf das neue Bohrprogramm

Das Unternehmen treibt seine Erschließung weiter voran. Ein zusätzliches Bohrprogramm über 10.000 Meter soll das Vorkommen im Jahr 2026 genauer definieren. Parallel dazu läuft der Genehmigungsprozess mit Umweltberatern.

In der kommenden Woche steht die Veröffentlichung der MRE-Daten im Mittelpunkt. Sie wird über den weiteren Trend der Aktie entscheiden. Ein Erfolg bei der Ressourcenschätzung könnte den Weg für Finanzierungen durch die Export-Import Bank der Vereinigten Staaten ebnen.

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