Anthropic macht Claude zum KI-Mitarbeiter für jedes Büro
24.02.2026 - 22:31:37 | boerse-global.deAnthropic verwandelt seinen KI-Assistenten Claude in eine zentrale Betriebsschicht für Unternehmen. Mit einer umfassenden Erweiterung seiner Plattform Claude Cowork drängt das KI-Unternehmen nun massiv in den Unternehmensmarkt und integriert die KI tief in die Arbeitsabläufe von Wissensarbeitern.
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KI-Agenten für jede Abteilung
Im Kern der Ankündigung steht eine neue, private Marktplatz-Funktion. Unternehmen können nun maßgeschneiderte KI-Agenten für verschiedene Abteilungen erstellen – von Personalwesen über Finanzen bis hin zu Design und Investmentforschung. Administratoren nutzen dafür vorgefertigte Templates oder bauen eigene Plugins von Grund auf neu.
Ein HR-Agent kann so Stellenausschreibungen im Corporate Wording verfassen, während ein Finanz-Assistent Deal-Unterlagen prüft. Früh nutzen bereits Konzerne wie L'Oréal, Deloitte und Thomson Reuters diese Möglichkeit, um spezialisierte KI-Helfer auf Basis von Claude zu entwickeln. Die Strategie ist klar: Anthropic stellt die Infrastruktur, die Kunden bringen ihr Fachwissen ein.
Tiefe Integration in bestehende Tools
Ein Schlüsselelement ist die nahtlose Anbindung an etablierte Bürosoftware. Claude kann nun direkt in Google Workspace (Gmail, Drive, Calendar), DocuSign oder WordPress agieren. Nutzer müssen nicht mehr zwischen Chatbot und Anwendung hin- und herkopieren.
Die KI greift auf Tabellenkalkulationen zu, um Präsentationen zu bauen, oder verwaltet Aufgaben über mehrere Programme hinweg. Diese Fähigkeit, Kontext zwischen Apps wie Excel und PowerPoint zu erhalten, macht Claude zu einem wahrhaft handlungsfähigen Assistenten für mehrstufige Prozesse.
Aufbauend auf markterschütterndem Erfolg
Der Vorstoß baut auf einer Strategie auf, die bereits Märkte in Aufruhr versetzt hat. Erst Anfang Februar löste ein Claude-Plugin für die Rechtsbranche einen massiven Aktienverkauf bei traditionellen Softwareanbietern aus. Schätzungsweise 830 Milliarden Dollar wurden damals am Software-Index der S&P 500 vernichtet.
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Die jetzige Expansion in zehn neue Geschäftsbereiche zeigt, dass Anthropic diesen disruptiven Effekt auf die gesamte Welt der Büroarbeit ausweiten will. Das Unternehmen betont, es wolle Kunden befähigen, nicht ersetzen. Doch die Marktreaktion signalisiert: Die KI ist reif genug, um manuelle Aufgaben in professionellen Dienstleistungen zu automatisieren.
Wettbewerb und Zukunft der Wissensarbeit
Mit diesen Fähigkeiten tritt Anthropic in direkte Konkurrenz zu Microsofts 365 Copilot und Googles Gemini for Workspace. Der Trend ist klar: KI wird zum unsichtbaren, allgegenwärtigen Assistenten in bestehenden Tools, nicht zu einer separaten Anwendung.
Die Zusammenarbeit mit Beratungsriesen wie Infosys, um KI-Agenten für regulierte Branchen zu entwickeln, unterstreicht diese Ambition. Unterstützt wird dies durch leistungsfähigere Modelle wie Claude Sonnet 4.6, das verbesserte Fähigkeiten in Wissensarbeit und Logik bietet.
Die Ära des KI-augmentierten Unternehmens bricht an. Die Arbeit des Wissensarbeiters wird sich grundlegend verändern – weg von der Ausführung routinemäßiger Aufgaben, hin zur Definition und Steuerung KI-getriebener Workflows.
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